Petrosphäre 3/15

Herausgeberin: Erdöl-Vereinigung www.erdoel.ch

Aktuelle Informationen rund um das Erdöl.

Nr. 3

September 2015

Von offizieller Seite ausgeblendet: Die nach oben korrigierte Bevölkerungsentwicklung hat auch einen Einfluss auf die Emissionen.

Bild: Keystone

Klimapolitik «de luxe»: wirtschaftliche Risiken statt Schutz des Klimas

Inhalt 1 Klimapolitik «de luxe»:

Frankenschock zu dämpfen sei, es werden bürokratische Hürden entdeckt, die abgebaut werden könnten. Da wirkt es geradezu zynisch, wenn auf der anderen Seite der Produktions- faktor Energie verteuert wird. Zweitens befinden wir uns bei der CO₂- Reduktion ohnehin auf Kurs, und zwar nicht in erster Linie wegen des politischen Eingriffs, son- dern wegen des technologischen Fortschritts. Der CO₂-Ausstoss von Treibstoffen ist seit sieben Jahren rückläufig, dies trotz steigendem Motor- wagenbestand. Die Schweiz stösst heute weni- ger CO₂ aus als 1990, obwohl das Bruttoinland- produkt in diesem Zeitraum um 36% gestiegen ist. Wir könnten uns angesichts dieser Leistung etwas mehr Gelassenheit gönnen.

Im Vorfeld des Klimagipfels in Paris steigt die allgemeine Betriebsamkeit zum Schutze des Klimas erwartungsgemäss an. Der Wirtschafts- standort Schweiz wird in den nächsten Jahren neben dem Frankenschock auch einen Klima- schutz verdauen müssen, dem das Augenmass abhanden zu kommen droht. Die erneute Erhöhung der CO₂-Abgabe ist verfehlt. E ine weitere Runde der Energieverteuerung ist eingeläutet. Die CO₂-Abgabe auf Heizöl und Erdgas soll um satte 40% von 60 auf 84 Franken pro Tonne CO₂ angehoben werden. Dies ist die weltweit höchste CO₂-Abgabe. Die vom Bundesrat auf den 1. Januar 2016 angekün- digte erneute Erhöhung ist aus mehreren Grün- den verfehlt und unnötig. Erstens stehen in der Wirtschaft die Zeichen auf Sturm. Schweizer Unternehmen haben mit dem starken Franken bereits genug zu kämpfen. Reihum werden Vorschläge geprüft, wie der

wirtschaftliche Risiken statt Schutz des Klimas

2 Persönlich 4 Medienreise 2015 im Zeichen der Versorgungssicherheit 6 Tröstliche Wahrheiten zu den Aussichten der Schweiz 7 Die fossilen Energieträger bleiben tonangebend 8 Spots

CO₂-Ausstoss beruht auf Annahmen und Schätzungen

Drittens wurde das Emissionsziel bei den Brennstoffen erneut nur ganz knapp verpasst.

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