impuls | August - Oktober 2022

Pfar rbr ief der Gemeinden

August - Oktober 2022

im p uls St. Georg St. Marien St. Hildegard St. Josef

Wer sich im Sommer über die Sonne freut, trägt sie imWinter in seinemHerzen.

Rainer Haak

Foto: Skitterphoto / pixabay.com

Leitartikel

„Kommt und seht…!“

Im Herbst 2015 führte mich der Weg auf die Philippinen. Aus einigen Diözesen Deutschlands hatten sich etwa 20 Seelsorger und Seelsorgerinnen auf den Weg gemacht zum„Bukal“ – Team in der Hauptstadt Manila. Dieses Team steht für neue Ansätze in der Katholischen Kirche. Die Abteilung Kirchenentwicklung unserer Diözese hatte dazu eingeladen. Zum täglichen Programm gehörte das „Bibel-Teilen“. An drei Tagen betrachteten wir dieselbe Bibelstelle: Jesus ist mit seinen Jüngern im Tempel. Dort verweist er auf eine ältere Frau, eine Witwe, die einige wenige Pfennige in den Opferstock warf. Jesus machte deutlich, dass sie gab, wovon sie mehrere Tage hätte leben können. Der Reiche mit der viel größeren Spende gab lediglich von seinem Überfluss. In unserem Text rief Jesus seine Jünger zum Opferstock mit den Worten: „Kommt und seht!“ (Man könnte ergänzen: und lernt daraus!)

Plötzlich berührten mich diese drei Worte. Ich merkte, Jesus meint auch uns. „Kommt und seht, wie sie hier auf den Philippinen Kirche leben“. Dadurch wurde mir klar, dass ich nicht mir selbst oder der Diözese verantwortlich war, was ich aus dieser Reise mitnahm, sondern Jesus. „Komm und sieh“, das könnte ich auch über die letzten zwei Jahre schreiben. Seit 2020 lebe ich mit Eintritt in den Ruhestand wieder in meinem Heimatort Offheim. Hin und wieder werde ich gebeten, in den Gemeinden in und um Limburg am Sonntag Gottesdienste zu übernehmen. Es lässt mich einen Blick in die verschiedenen Gemeinden werfen. Da sehe ich in allen Orten engagierte Gemeinde mitglieder. Gerade in der Corona Zeit haben sie mitgeholfen, dass Gottesdienste gefeiert werden konnten. Viele sind bereit, Dienste zu übernehmen. Frauen und Männer sind tätig als Lektor, Kommunionhelfer, Küster, Organist, Ministrant, im Empfang bei den

2

Leitartikel

Mahatma Gandhi

Listen, als Kantoren statt Gemeinde, als Katecheten. Das freut mich und ich verstehe, nicht nur die Haupt amtlichen bemühen sich um eine lebendige Liturgie, sondern auch viele Gemeindemitglieder. Es gibt jedoch auch etwas, das ich sehe oder besser gesagt, was ich nicht sehe: die jüngere Generation. Manchmal gehöre ich mit meinen 70 Jahren zu den Jüngsten im Gottesdienst. Das macht mir Sorge und ich denke auch Ihnen. Dazu kommt das derzeit schlechte Erscheinungsbild der Kirche in Deutschland. Ich merke, ich will noch mehr Ausschau halten nach gelungenen Beispielen lebendiger Liturgie und frohmachender Pastoral und mich

dafür einsetzen, dass sie nicht verloren gehen. Gerade in der Corona-Zeit waren viele Gemeinde mitglieder sehr kreativ gewesen. ´Kommt und seht`, dieses Wort können Sie auch mitnehmen, wenn Sie jetzt im Sommer in Urlaub fahren. Halten Sie Ausschau nach dem, was Ihnen an„Leib und Seele“ guttut. Bringen Sie das Gute mit als Impuls für Ihren persönlichen Alltag, aber auch als Impuls für unsere Gemeinden.

Eine erholsame Sommerzeit wünscht Ihnen

Herzlichst Alfred Much, Pfarrer i.R.

3

Aktuell

Kreuzfest in Limburg vom 15. bis 18. September 2022

Eingängige Melodien, tiefsinnige Gedanken und eine unverkennbare Stimme: Laith Al-Deen, Sänger von Hits wie„Bilder von Dir“, „Dein Lied“ oder „Keine wie du“, kommt am Donnerstag, 15. September 2022, nach Limburg. Der Popsänger, der maßgeblich das Musikgenre Deutsch-Pop in den vergangenen zwei Jahrzehnten mitprägte, spielt auf dem Kreuzfest des Bistums Songs aus seinem aktuellen Album „Kein Tag umsonst“ und seine bekannten Hits. Neben Laith Al-Deen gehört auch die Show des Satirikers Florian Schroeder zu den Highlights des viertägigen Festes. Der Kabarettist präsentiert am Freitag, 16. Sep tember, in Limburg sein aktuelles Bühnenprogramm„Neustart“, in dem Schroeder einen satirisch humorvollen Blick auf Welt untergangsstimmung, Hysterie

und Corona-Wahnsinn wirft. Mit seinem Auftritt will Schroeder auch ein Zeichen setzen gegen sexuellen Missbrauch in der Kirche. Die Hälfte seiner Gage spendet der Kabarettist an ein Projekt zur Unterstützung Betroffener. Das Bistum Limburg verdoppelt diesen Betrag. Das Bistum Limburg feiert sein Kreuzfest von Donnerstag, 15. September, bis Sonntag, 18. September 2022, rund um den Limburger Dom und den Bischofsgarten. Unter dem Motto„Mit Dir wird’s bunt“ sind alle Generationen zu einem vielfältigen Fest mit Gottesdiensten, Gebetszeiten, der Limburger Kreuzreliquie, Musik, Kunst und Kultur und vielen Erlebnisangeboten eingeladen. An vier Tagen feiern

4

Aktuell

„Wenn sich viele Menschen mit ihren Talenten und Interesse in Gesellschaft und Kirche engagieren, dann wird es vielfältig und für alle ein Gewinn! Mit dem Motto ‚Mit Dir wird’s bunt‘ wollen wir genau das ausdrücken“, erklärt Stephan Schnelle, Pressesprecher des Bistums. Neben den beiden Top-Acts auf der Bühne, öffnet der Limburger Bischofsgarten am Samstag, 17. September, nicht nur für etwa 500 erwartete Ministrantinnen und Besucher wartet eine Spielwiese mit Riesenmikado, Slacklines, ein lebensgroßes Kickerspiel, ein Frisbee-Golf und viele weiteren Attraktionen und Kreativstationen. Ein Fest für Familien und Kinder mit vielen Mitmachangeboten schließt sich am Sonntag an. Ministranten die Pforten. Auf die Besucherinnen und

Die Limburger Dommusik führt an diesem Tag auch die Kinderoper „Burundibár“ auf. Den Festgottesdienst zelebriert der Mainzer Bischof Peter Kohlgraf.

Hintergrund Kreuzfest

Das Bistum Limburg feiert bereits seit 1959 das Kreuzfest und lädt Menschen aus dem ganzen Bistum zum Mitfeiern ein. Bischof Wilhelm Kempf wollte mit dem Fest das Zusammengehörigkeitsgefühl in der Diözese stärken. Im Zentrum der Feierlichkeiten steht auch die Verehrung der kostbaren Kreuz reliquie, die der Tradition nach aus dem Kreuz Jesu. Seit 2015 wird das Kreuzfest in der Bischofsstadt Limburg gefeiert. 2021 kamen etwa 8.000 Besucher in den Limburger Bischofsgarten.

Bistum Limburg

Weitere Informationen zum Kreuzfest finden Sie unter kreuzfest.bistumlimburg.de .

Der Ticketverkauf für das Konzert von Laith Al-Deen und die Show von Florian Schroeder läuft seit 15. Juli 2022 über www.ticket-regional.de .

Der Ticketpreis für Laith Al-Deen beträgt 19,50 Euro, für Florian Schroeder 16 Euro.

5

Aktuell

Mit der diesjährigen Interkul turellen Woche wollen die

Sie rufen zur Solidarität mit den Opfern der Gewalt auf, aber auch dazu, Flüchtlinge aus anderen Regionen der Welt nicht zu vergessen. „So unterschiedlich die Geschichten, Schicksale und Wege von Geflüchteten aus aller Welt sind, so teilen sie doch dieselbe unverbrüchliche Würde, die Gott einem jeden Menschen geschenkt hat. Dieser Würde sind wir verpflichtet, und wir müssen alles dafür tun, dass sie gewahrt und geachtet wird. Dazu gehört es, geflüchtete Menschen aufzunehmen und in unserer Gesellschaft keine Spaltung zwischen verschiedenen Gruppen von Geflüchteten entstehen zu lassen. Das Recht auf Zuflucht an einem sicheren Ort ist nicht teilbar.“

Initiatoren, die Deutsche Bischofs konferenz, die Evangelische Kirche in Deutschland und die Griechisch Orthodoxe Metropolie ein Zeichen gegen Krieg und Gewalt setzen. Auch in Limburg wird es unter dem Leitthema " #offengeht " im September und Oktober 2022 wieder viele Veranstaltungen geben. Dr. Georg Bätzing, die Vorsitzende des Rates der EKD, Präses Annette Kurschus, und der Vorsitzende der Orthodoxen Bischofskonferenz in Deutschland, Metropolit Augous tinos, erschüttert über den Krieg in der Ukraine, der so vielen Men schen Leid bringt und sie zur Flucht zwingt. In ihrem„Gemeinsamen Wort der Kirchen“ zeigen sich Bischof

6

Aktuell

Darüber hinaus weisen sie darauf hin, dass Zusammenhalt und Solidarität auch im zivilgesell schaftlichen Leben von Land kreisen, Städten und Gemeinden immer wichtiger werden, um dem Hass und der Gewalt entgegen zu treten. „Wo Menschen bedroht oder angegriffen werden, weil sie sich für die Würde anderer Menschen einsetzen, kann es keine Kompromisse geben. Als Kirchen stehen wir solidarisch an der Seite derjenigen, die zur Zielscheibe von verbaler und tätlicher Gewalt werden.“ Ein Raum der Ermutigung sei auch die Interkulturelle Woche: „In ihrem Rahmen gelingt es immer wieder zu zeigen, dass Vielfalt nicht gefährlich ist, sondern gefeiert werden kann.“

Detaillierte Infos zur Interkulturellen Woche und das weitere Programm finden Sie etwa ab Anfang August unter www.caritaslimburg.de/ikw.

Im Rahmen der Interkulturellen Woche organisieren auch in Limburg Kirchen, Verbände, Institutionen und Helferkreise ein vielfältiges und buntes Programm. Ein Veranstaltungstermin steht bereits fest: Am 2. Oktober lädt die Jüdische Gemeinde in die Birkenstraße 9 in Limburg ab 16.00 Uhr zu einem Konzert der Künstlerfamilie „Die Kaljushnys“ mit Klezmer-Melodien und -Liedern ein.

Veronika Klum Referentin für Öffentlichkeitsarbeit, Caritas

7

Aktuell

Wallfahrt der Pfarrgemeinden des Pastoralen Raums Limburg nach Köln Liebe Gemeindemitglieder,

nachdem es in den vergangenen Jahren bedingt durch Corona leider nicht möglich war, freue ich mich nun, Ihnen in diesem Jahr wieder eine Wallfahrt anbieten zu können. DieWallfahrt steht unter dem Leitgedanken: „Gottes Schöpfung bewahren“ - ein Thema, das in der heutigen Zeit wichtiger denn je ist - und führt uns amMittwoch, 31.08.22 nach Köln . Dort werden wir in der romanischen Basilika meines Namenspatrons, St. Gereon, einer der Schutzheiligen Kölns, um 10.00 Uhr einen festlichen Wallfahrtsgottesdienst feiern. Anschließend informieren wir uns bei einem Vortrag zum Thema: „Schöpfungsverantwortung in der Kirche“ Christsein und Umweltschutz – das waren in den letzten Jahren oft zwei Themen, die getrennt voneinander betrachtet wurden. Sieben Jahre nach der Veröffent lichung der Umwelt- und Sozial enzyklika„Laudato Si‘“ von Papst Franziskus wachsen jedoch auch in

Foto: © Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons)

Deutschlands Bistümern das Bewusstsein und die Erkenntnis, dass wir als Kirche unserer Verantwortung für die Schöpfung nicht gerecht werden. Christian Weingarten, Umweltbe auftragter und Leiter der Abteilung Schöpfungsverantwortung im Erzbistum Köln, beantwortet in seinem Vortrag folgende Fragen: Welchen Einfluss haben wir als Kirchengemeinde und als Christ bzw. Christin auf die Umwelt und das Klima? Und wie können oder

8

Aktuell

müssen wir konkret aktiv werden für die Bewahrung der Schöpfung? Dabei stellt er auch aktuelle Maßnahmen und Initiativen des Erzbistums Köln vor. Auch das gesellige Beisammensein und das leibliche Wohl sollen nicht zu kurz kommen. Bei einem Mittagessen in einem urigen Kölner Brauhaus können wir uns stärken und austauschen. Danach hat jeder individuell Zeit zum Besuch des Doms, zum Stadtbummel, zum Spaziergang durch die Altstadt oder am Rheinufer. Um 17.00 Uhr beschließen wir den Tag mit einer Abschlussandacht in einer weiteren romanischen Basilika, in St. Ursula, die ebenso Stadtpatronin von Köln ist. Die Rückkehr in die Gemeinden ist gegen 20.00 Uhr geplant. Bitte beachten Sie, dass zwei Fuß wege à 15 Min. zurückzulegen sind.

Ich freue mich auf einen Wallfahrts tag mit Ihnen und grüße Sie herzlich!

Dompfarrer

• Fahrpreis 20,00 € • Verpflegung auf eigene Kosten • Bitte beachten Sie: Im Bus ist ein Mund-/Nasenschutz zu tragen. • Telefonische Anmeldung , Abfahrtszeiten und nähere Informationen in Ihrem Pfarrbüro.

Foto: Hans Peter Schaefer (www.reserv-a-rt.de) [CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons

Über Christian Weingarten: Nach dem Studium der Materialwissenschaften und der Promotion im Bereich der Lasertechnik an der RWTH Aachen arbeitete Christian Weingarten für kurze Zeit in der freien Wirtschaft. Insbesondere motiviert durch die Enzyklika ‘Laudato Si‘ und seine Motivation für den Umweltschutz wechselte er 2019 das Berufsfeld und wurde Umweltbeauftragter des Erzbistums Köln. Als Leiter der noch jungen Abteilung für Schöpfungsverantwortung koordiniert er die Ziele des Erzbistums, bis 2030 klimaneutral zu werden. Auch überdiözesan setzt er sich für den Erhalt der Schöpfung ein, u.a. im Klimabeirat der NRW-Landesregierung oder im Vorstand der Arbeitsgemeinschaft der Umweltbeauftragten in den deutschen Diözesen.

9

Aktuell

in der Stadtkirche 50 Jahre Klais-Orgel

Die Stadtkirche beherbergt neben vielen Kunstschätzen auch eine ganz besondere Orgel. Das Instrument wurde 1686 von Adam Öhninger gebaut, als Johann Sebastian Bach gerade mal ein Jahr alt war. Das alte Pfeifenwerk ist leider nicht mehr erhalten, jedoch baute die Firma Klais nach Vorgaben des damaligen Domorganisten Prof. Friedrich Troost ein neues Instrument in das alte Gehäuse, welches sich ganz an den barocken Klangvorbildern des 17. Jahrhunderts orientiert. Damit zählt diese Orgel zu den klangschönsten im Limburger Raum. Der international berühmte Orgelprofessor Helmut Walcha spielte 1972 das Einweihungs konzert. So wird die Stadtkirchenorgel in diesem Jahr 50 Jahre alt. Zu diesem Jubiläum wurde die Orgel in den digitalen Orgelkalender des Bistums Limburg aufgenommen.

Foto: Carsten Igelbrink

Im Internet können Sie für den Monat Juli eine kleine Präsentation der Orgel mit seltenen Innen aufnahmen der Stadtkirche sehen und hören. Sie finden sie auf dem youtube Kanal des "Referat Kirchenmusik Bistum Limburg" - oder Sie scannen mit Ihrem Smartphone den abgebildeten QR-Code, dann kommen sie direkt zum digitalen Orgelkalender.

Carsten Igelbrink Domorganist

10

Aktuell

Der Verwaltungsrat

Thomas Magyar Vorsitzender

Tel.: 0 64 31 - 97 11 83 t.magyar@online.de

St. Hildegard, Limburg a. d. Lahn Tilemannstr. 7 65549 Limburg

04.07.2022

Liebe Gemeindemitglieder der Pfarrei St. Hildegard,

ganz herzlich möchten wir uns für die Kirchgeldspenden des letzten Jahres bedanken. Die Spenden halfen uns, die Fußbodenbeläge im Pfarrheim zur erneuern, und die Räumlichkeiten sind nun in einem ansehnlichen Zustand. Das Leben ist wieder langsam in das Pfarrheim zurückgekehrt, obwohl uns das Coronavirus noch immer im Würgegriff hat. Auch die Ukrainekrise überschattet unseren Alltag. Viele Menschen stöhnen unter den gestiegenen Preisen für Lebensmittel und Energie. Gleichzeitig lesen und hören wir von den hohen Austrittszahlen und anderen traurigen Entwicklungen in der Kirche. Kann man in solchen Zeiten überhaupt zu einer Kirchgeldspende aufrufen? Ich denke, dies ist möglich, wenn das Ziel Ihrer Spende eine gute und vertretbare Sache ist, die Mitgliedern unserer Gemeinde direkt zugute kommt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unseres Kindergartens leisten jeden Tag eine wundervolle und wertvolle Arbeit für die Kinder unserer Gemeinde und dies schon seit Jahren, auch unter erschwerten Coronabedingungen. Die Leitung der Kita und des Familienzentrums St. Hildegard ist mit der Bitte um einen finanziellen Zuschuss für ein größeres Sonnensegel an die Gemeinde herangetreten. Die Sommer werden immer heißer und die Kinder und Mitarbeiter brauchen einen besseren Sonnenschutz im Außenbereich. In Absprache mit dem Pfarrgemeinde- und Verwaltungsrat haben wir deshalb beschlossen, dass die diesjährige Kirchgeldspende für dieses Sonnensegel eingesetzt werden soll. Wenn Sie diesen Aufruf unterstützen wollen, bitten wir Sie um Ihre großzügige Spende. Sie erhalten natürlich wie bisher eine Spendenbescheinigung ausgestellt. Mit freundlichen Grüßen und besten Wünschen für ihre Gesundheit in bewegten Zeiten.

Thomas Magyar VRK-Vorsitzender

Gereon Rehberg

Dr. Alexander Schmitt-Kästner

Dompfarrer

PGR-Vorsitzender

11

Regelmäßige Gottesdienste

SONNTAGSGOTTESDIENSTE IN DEN GEMEINDEN

10.00 Uhr: Hochamt 18.30 Uhr: Abendmesse ST . GEORG - DOM Samstag, 17.30 Uhr: Vorabendmesse Jeden 2. und 4. Sonntag im Monat um 15.00 Uhr: Portugiesischer Gottesdienst STADTKIRCHE

Samstag, 18.00 Uhr: Vorabendmesse 07.30 Uhr: Frühmesse 09.30 Uhr: Konventamt ST . MARIEN - PFARRKIRCHE

Samstag, 18.00 Uhr: Vorabendmesse bzw. Sonntag, 09.30 Uhr: Hochamt (imWechsel mit Blumenrod) ST . JOHANN NEPOMUK - LINTER 09.30 Uhr bzw. 11.00 Uhr (imWechsel mit St. Hilde gard - Wochenmitteilungen beachten): Hochamt mit begleitendem Kinderwortgottesdienst ST . JOSEF - STAFFEL Samstag, 18.00 Uhr: Vorabendmesse bzw. Sonntag, 09.30 Uhr: Hochamt (imWechsel mit Linter) Jeden 3. Samstag um 15.00 Uhr: Hl. Messe der Philippinischen Gemeinde ST . VINZENZ PALLOTTI - BLUMENROD 11.30 Uhr: Pfarrgottesdienst (jeden 3. Sonntag im Monat mit begl. Kinderwortgottesdienst - kein KiWoGo während der Schulferien) 17.30 Uhr: Andacht / Vesper Jeden 2. und 4. Sonntag imMonat um 16.00 Uhr: Gottesdienst in polnischer Sprache

10.30 Uhr: Italienischer Gottesdienst ST . ANNAKIRCHE

ST . HILDEGARD

09.30 Uhr bzw. 11.00 Uhr (im Wechsel mit St. Josef - Wochenmitteilungen beachten): Hochamt mit begl. Kinderwortgottesdienst (kein KiWoGo während der Sommerferien)

GOTTESDIENSTE IN DEN SENIORENHEIMEN

Wichernstift , Wichernweg 7: jeden Montag um 16.30 Uhr Pflegeheim St. Georg , Joseph-Schneider-Str. 15: jeden 1. Freitag im Monat um 10.00 Uhr Heppelstift , Diezer Str. 65: zweimal im Monat freitags um 16.00 Uhr

Seniorenresidenz Blumenrod , Breites Driesch: jeden 1. Donnerstag im Monat um 17.00 Uhr Seniorenwohnheim Georgshaus , Westerwaldstraße 1: jeden letzten Freitag im Monat um 17.00 Uhr

Theodor-Fliedner-Haus , Friedrich-Ebert-Str. 30: jeden 2. Montag und jeden 4. Donnerstag im Monat um 16.00 Uhr

Seniorenzentrum Wohnstadt , Gartenstr. 6: jeden 2. Donnerstag im Monat um 16.30 Uhr

12

Regelmäßige Gottesdienste

WERKTAGSGOTTESDIENSTE IN DEN GEMEINDEN

Mo - Sa,10.00 Uhr: Hl. Messe Dienstag, 19.30 - 20.15 Uhr: Eucharistische Anbetung mit sakramentalem Segen 1. Donnerstag imMonat: 18.00 Uhr: Gebet für das Bistum; 18.30 Uhr: Abendmesse mit dem Domkapitel für geistliche Berufungen ST . GEORG - DOM

Mo - Fr, 19.30 Uhr: Abendgebet STADTKIRCHE

Dienstag, 18.00 Uhr: Heilige Messe Donnerstag, 08.30 Uhr: Gemeinschaftsmesse der Frauen Freitag, 18.00 Uhr: Heilige Messe Mo, Mi, Do, Fr jeweils um 6.50 Uhr und Sa, 7.30 Uhr: Hl. Messe des Konvents ST . MARIEN - PFARRKIRCHE Mo - Sa, 11.15 Uhr: Hl. Messe Mittwoch, 09.00 Uhr: Frauenmesse Jeden 2. Freitag imMonat, 18.30 Uhr: Ökumenischer Gottesdienst Jeden 1. und 3. Freitag imMonat, 18.30 Uhr: Rosenkranz, 19.00 Uhr : Messe in der außerordentlichen Form Mo - Fr von 12.00 bis 16.15 Uhr: Eucharistische Anbetung ST . ANNAKIRCHE

Jeden 2. Dienstag imMonat, 18.30 Uhr: Abendmesse ST . HILDEGARD Donnerstag, 18.30 Uhr: Abendmesse ST . JOSEF - STAFFEL Mittwoch, 18.00 Uhr: Rosenkranzgebet, 18.30 Uhr: Hl. Messe ST . VINZENZ PALLOTTI - BLUMENROD

Mo, Di, Do, Fr: 18.30 Uhr; Sa: 16.30 Uhr; So: 9.30 Uhr Eucharistische Anbetung in Stille: Do, 17.30 Uhr HL . MESSE IN DER KAPELLE DES ST . VINCENZ - KRANKENHAUSES Mo - Fr: von 09.30 Uhr - 10.45 Uhr und 12.00 bis 16.30 Uhr Samstag: von 09.00 - 10.45 Uhr BEICHTGELEGENHEIT IN DER ST . ANNAKIRCHE ( PALLOTTINER )

13

Besondere Gottesdienste

AUGUST 2022

SEPTEMBER 2022 02.09., Herz-Jesu-Freitag M 17.30 Uhr: Echarist. Anbetung 18.00 Uhr: Hl. Messe 18.30 Uhr: Abendmesse, anschl. „Kirmesbäumchen stellen“ vor der Kirche J 10.30 Uhr: Pontifikalamt Ehejubiläen (50, 60 oder 65 Jahre) 16.00 Uhr: Orgelvesper 17.00 Uhr: Ökum. Gottesdienst zum Kirchweihfest in der evang. Kirche, anschl. gemütliches Beisammensein J 04.09., Sonntag J 11.00 Uhr: Festhochamt Kirchweihfest 11.09., Sonntag D 14.00 Uhr: Taufgottesdienst 18.09., Sonntag Kreuzfest in Limburg D 10.00 Uhr: Pontifikalamt zum Kreuzfest (s. S. 4) 24.09., Samstag M 18.00 Uhr: Vorabendmesse V 18.00 Uhr: Vorabendmesse 25.09., Sonntag 03.09., Samstag D

05.08., Herz-Jesu-Freitag M 17.30 Uhr: Eucharist. Anbetung 18.00 Uhr: Hl. Messe 06.08., Samstag Verklärung des Herrn M 07.30 Uhr: Frühmesse 18.00 Uhr: Vorabendmesse N 18.00 Uhr: Vorabendmesse D 16.00 Uhr: Orgelvesper 07.08., Sonntag V 09.30 Uhr: Hl. Messe M 17.30 Uhr: Vesper 11.08., Donnerstag D 10.00 Uhr: Festmesse zum Domkirchweihfest 14.08., Sonntag H 09.30 Uhr: Hochamt mit Kräutersegnung 15.08., Montag Maria Himmelfahrt D 10.00 Uhr: Kapitelsamt mit Kräutersegnung M 18.00 Uhr: Hochamt mit Kräuterweihe Kreuzkapelle Greifenberg: 18.30 Uhr: Eucharistiefeier zum Hochfest Maria Himmelfahrt 21.08., Sonntag D 14.00 Uhr: Taufgottesdienst D 10.00 Uhr: Kapitelsamt zum Domkirchweihfest, anschl. Umtrunk im Dompfarrgarten 17.00 Uhr: Kirchweihvesper

Kirchweihfest in St. Marien 07.30 Uhr: Frühmesse 09.30 Uhr: Konventamt 11.30 Uhr: Festhochamt 16.00 Uhr: Gottesdienst in

M

polnischer Sprache 17.30 Uhr: Vesper N 09.30 Uhr: Hl. Messe

Dom Stadtkirche Annakirche

St. Josef

St. Hildegard

14

Besondere Gottesdienste

OKTOBER 2022

01.10., Samstag N 18.00 Uhr: Vorabendmesse 02.10., Sonntag - Erntedankfest V 09.30 Uhr: Hl. Messe D 10.00 Uhr: Hochamt zum Erntedankfest 11.00 Uhr: Hochamt mit begl. Kinderwortgottesdienst, Erntedankfest und Aktion„Kauf eins mehr“ S 17.00 Uhr: Rosenkranz M 17.30 Uhr: Eröffnung der Rosenkranzandachten 07.10., Herz-Jesu-Freitag M 17.30 Uhr: Echarist. Anbetung 18.00 Uhr: Hl. Messe 08.10., Samstag V 18.00 Uhr: Hl. Messe 09.10., Sonntag N 09.30 Uhr: Hl. Messe J 11.00 Uhr: Familiengottesdienst S 17.00 Uhr: Rosenkranz M 17.30 Uhr: Rosenkranzandacht 15.10., Samstag N 18.00 Uhr: Vorabendmesse 16.10., Sonntag S 17.00 Uhr: Rosenkranz M 17.30 Uhr: Rosenkranzandacht 23.10., Sonntag der Weltmission S 17.00 Uhr: Rosenkranz M 17.30 Uhr: Rosenkranzandacht 30.10., Sonntag S 17.00 Uhr: Rosenkranz M 17.30 Uhr: Abschluss der Rosenkranzandachten H

Weltmissionssonntag am 23.10.2022

Christsein in der Großstadt am Beispiel Nairobis Abwanderung und Urbanisierung in Kenia

Die missio-Aktion zumWeltmissions sonntag nimmt die Herausforderungen für die Kirche infolge von Abwanderung und Urbanisierung in Kenia in den Blick.

ICH WILL EUCH ZUKUNFT UND HOFFNUNG GEBEN. Jer 29,11

SONNTAG DER WELTMISSION 23.OKT. 2022

Bestell-Nr.: 191622 Brian Otieno/storitellah.com

Mit etwa 7,5 Millionen Einwohnern im Großraum steht die rasend wachsende ostafrikanische Metropole Nairobi an der Schwelle zur Megacity. Täglich strömen Menschen aus dem Umland in die Stadt, in der Hoffnung auf Arbeit und eine bessere Zukunft. Rund 60 Prozent der Stadtbevölkerung Nairobis leben in mehreren großen Slums auf nur sechs Prozent der Stadtfläche. Darum räumt die kenianische Bischofskonfe renz der Bildung kleiner christlicher Gemeinschaften seit Jahren eine pastorale Priorität ein. Weitere Infos unter www.missio-hilft.de . Ihre Spende überweisen Sie freund licherweise auf das Konto Ihrer Gemeinde - vielen Dank! (Bankverbindungen auf der Rückseite des impuls’. - Domgemeinde: neue Bankverbindung! )

St. Marien St. Johann Nepomuk

St. Vinzenz Pallotti

CROSSOVER

15

Termine

Getragen von der katholischen Kirche soll das Trauercafé – Lebenscafé ein Ort der Begegnung und des Gesprächs für all diejenigen sein, die vor einiger Zeit einen nahen Angehörigen verloren haben. In geschütztem Raum besteht die Möglichkeit, mit Gleichgesinnten ins Gespräch zu kommen. Termine für die nächsten Treffen: Montag, 5. September und Montag, 10. Oktober 2022 . Sie finden jeweils von 9.30 Uhr bis 11.30 Uhr im Pfarrheim St. Hildegard, Tilemannstraße 5, 65549 Limburg, statt und beginnen mit einem kleinen Frühstück. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Beachten Sie bitte die Wochenmitteilungen ihrer Gemeinde oder Pressemitteilungen für etwaige Änderungen.

Die Vorbereitung auf die Erstkommunion 2023 startet im Herbst. Die Termine für die Informationsabende werden den Familien rechtzeitig mitgeteilt. Die Termine für die Erstkommuniongottesdienste für die Innenstadtgemeinden im kommenden Jahr in Erstkommunionvorbereitung 2023

St. Marien und im Dom stehen bereits fest. Sie werden am„Weißen Sonntag“ gefeiert.

Fest der Begegnung in St. Hildegard

Am Sonntag, 17.09.2022, wird es ein Fest der Begegnung auf dem Gelände der Pfarrgemeinde St. Hildegard geben. Hierzu laden die Pfarreien St. Hildegard und St. Josef, die Jugendkirche CROSSOVER sowie die Kita St. Hildegard schon jetzt ein. Das Fest beginnt am Nachmittag mit Kaffee und Kuchen und anderem Imbiss. Auch wird es ein Kinderprogramm geben. Der gemeinsame Gottesdienst beginnt um 19.00 Uhr , der von der Band BÄMD! begleitet wird. Im Anschluss, ab 20.00 Uhr , freut sich die Band auf ihr Konzert , zu dem alle herzlich eingeladen sind. Der Eintritt ist frei. Genaue Informationen erhalten Sie rechtzeitig in denWochenmitteilungen.

16

Termine

Hospizdienste Limburg , Diezer Straße 38a, 1. Stock, 65549 Limburg

…den letztenWeg gemeinsam gehen - Vortragsreihe Unter diesem Motto laden die Hospizdienste Limburg e. V. wieder zu ihrer Vortragsreihe ein. Die Vorträge finden immer am letzten Montag im Monat statt. Beginn ist jeweils um 19.30 Uhr und sie enden gegen 21.00 Uhr. Die Vorträge sind kostenlos. * Veranstaltungsort für alle Vorträge: Pfarrheim St. Hildegard, Tilemannstraße 5, seitlicher Eingang links, 1.OG

Montag,

„Abschied und Trauer betreffen uns alle“

29.08.2022 19.30 Uhr

Referentin: Heinke Geiter, Dekanin i.R.,

Vorsitzende der Hospizbewegung im Idsteiner Land e.V.

Montag,

„Was bedeutet Begleitung?“ - Grundhaltung

26.09.2022 in der Sterbe- und Trauerbegleitung 19.30 Uhr Referent: Gottfried Rudolph, Freier Theologe, Referent für Hospiz- und Trauerbegleitung

Montag,

„Wie Trauer die Familie verändert und welche

31.10.2022 Aufgaben sich daraus ergeben“ 19.30 Uhr

Referent: Hartwig von Papen, Dipl. Theologe, Klinikseelsorger Bodenheim

Selbsthilfegruppe„Verwaiste Eltern“ Die Selbsthilfegruppe„Verwaiste Eltern“ trifft sich immer am 1. Montag imMonat um 19.30 Uhr in den Räumlichkeiten der Hospizdienste Limburg e.V., Diezer Straße 38a, 1. OG, 65549 Limburg. * Das kann bedeuten: sprechen oder schweigen, weinen, wüten oder auch einmal lachen, zur Ruhe kommen oder aktiv werden. Wochenendseminare, Besuche von Vorträgen oder auch Wanderungen durch die Natur runden unsere gemeinsamen Unter-nehmungen ab. Auch hier gelten die jeweils gültigen Corona-Vorschriften. Auskünfte erhalten Sie unter Telefon 0 64 31 - 33 69. *CORONAHINWEIS BITTE BEACHTEN* Es wird sich nach den geltenden Hygieneauflagen des Landes Hessen/Landkreis Limburg-Weilburg gerichtet. Dazu gehören momentan die Maskenpflicht bis zum Sitzplatz (med. Maske/FFP2-Maske); Handdesinfektion im Eingangsbereich; Einhaltung der Abstandsregeln und das Erfassen der Daten. Sollte die Inzidenz steigen, greifen für unsere Veranstaltungen die jeweils verschärften Regeln (3G- oder 2G-Regeln).

Der Helferinnenkreis St. Hildegard trifft sich am Dienstag, 25. Oktober 2022 um 17.00 Uhr im Pfarrheim.

17

CROSSOVER

Alles neu macht der …August!

Passend zur momentanen Weltsitua�on – wechselha� und fragil – wird es auch in der Jugendkirche CROSSOVER über den Sommer ein paar (personelle) Veränderungen geben, über die wir kurz informieren möchten: Unsere geschätzte Kollegin Isabell Müller - besser bekannt als „einfach Isa“ - wird nach ihrem wohlver dienten Sommerurlaub zum 01.09.22 in Mu�erschutz und danach in Elternzeit gehen. Im Anschluss an ihre Elternzeit wird sie sich neuen, spannenden Aufgaben im Bistum widmen und wir dürfen „DANKE!“ sagen für all das, was sie in den vergangenen fast 11 (!) Jahren hier in der Jugendkirche entwickelt, organisiert

Außerdem darf ich – mit Freude und ein wenig Stolz – bekanntgeben, dass ich die Chance erhalte, ab dem 22.08.22 die Leitung der Jugendkirche CROSSOVER zu übernehmen; ich danke für das Vertrauen und bin sehr auf die damit zusammenhängenden Aufgaben gespannt! In diesem Sinne wünsche ich – im Namen des gesamten Teams – einen guten (Spät-)Sommer und sende herzliche Grüße aus CROSSOVER,

Johannes Siebenmorgen Jugendbildungsreferent für die Crossies von CROSSOVER

P.S.: Vom 02. - 04. September 2022 beginnen mir damit, die Wand rund um unser Schülercafé JUGENDSTIL im Rahmen eines Graffi�-Projekts mit Jugendlichen neu zu gestalten – also gerne mal vorbeischauen! ☺

und gestemmt hat: Isa, wir vermissen Dich schon jetzt!

18

CROSSOVER

Save the date!

St. Hildegard meets CROSSOVER

Am 17. September starten wir um 19.00 Uhr mit einem gemeinsamen Gottesdienst, begleitet von der BÄMD! aus Staffel. Um 20.00 Uhr geht es dann fließend mit einem Konzert weiter, bei dem sich die BÄMD! musikalisch “austoben“ darf!

Uns erwartet ein stimmungsvoller Gottesdienst und ein schönes Konzert am gemeinsamen Kirchort!

EINTRITT FREI

Infos: a.kraemer@jugendkirche-crossover.de 06431.58427-17

Web www.jugendkirche-crossover.de

Jugendkirche CROSSOVER im Netz

Facebook JugendkircheCROSSOVER

Instagram crossoverlimburg

19

Innehalten

Was brauchen Sie, um richtig glücklich zu sein? Wenn Sie jetzt eine Liste von

Wenn es irgendwo einmal Chaos gibt, sortiert es sich neu. Ja und bevor sich alles neu sortiert, ruckelt es ordentlich. Es geht jeden Tag die Sonne auf. Die Jahreszeiten nehmen ihren Lauf. Auch die Natur, die einmal richtig zerstört wurde, regeneriert sich wieder, wenn sie einfach SEIN darf. Wir haben die Geschenke des Lebens und damit wundervolle Vorbilder jeden Tag um uns. So ist es auch mit uns Menschen. Wir regenerieren uns wieder, wenn wir uns das einfache SEIN wieder erlauben. Wir werden dankbar, wenn wir auf das schauen, was wir alles sind, haben und können. Wir (Erwachsenen) werden innerlich sicherer, wenn wir die Verantwortung für das eigene Leben wirklich übernehmen. Wir werden entspannter, wenn wir nicht nach äußerer Anerkennung streben würden, stattdessen wieder lernen, uns selbst zu lieben und anzunehmen und anzuerkennen wie wir sind.

Menschen, Situationen und Dingen aufzählen müssen, sind Sie ein/e Jäger/in. Sie wären auf der Jagd nach dem Glück, damit Sie es von außen in Ihr (leeres) Innenleben aufsaugen können. Möglicherweise werden Sie sich nie satt und glücklich fühlen. Dass ich so etwas schreibe, ist hart, richtig? Manch' lesende Gefühlswelt wird aufbrausen... Und ich verstehe es sehr gut. Denn die äußeren Genüsse, zufriedene Mitmenschen, ein liebevolles persönliches Umfeld sind unfassbar wertvoll. unglücklich? Warum? Sie atmen doch noch. Ihr Herz schlägt noch. Es ist in Ihnen alles da, was Sie zum Leben brauchen. Wenn Sie es einmal geschafft haben, etwas aufzubauen, schaffen Sie es wieder. Doch, wenn alles wegfällt im Leben, was bleibt dann? Werden Sie

20

Innehalten

Foto: Gabriele M Reinhardt / pixabay.com

Wir werden alle zum Geschenk für uns und unsere Mitmenschen,

Auch sie bzw. wir sind in einem bestimmten sozialen Umfeld aufgewachsen und haben damit nach bester Absicht gehandelt. Diese pure Liebe ist, wie gesagt, in allen von uns, wir dürfen uns nur wieder daran erinnern. Diese Liebe ist ständig um uns herum. Sie, liebe Leserin und lieber Leser, könnten jetzt kurz innehalten, sich dankbar umschauen, die Augen schließen und in ihrer Vorstellung das Geschenk der Liebe einatmen. Den Druck und die Anspannung (oder was auch immer sie loswerden wollen) ausatmen.

wenn wir die antrainierte Fehlerkultur, das Jammern,

Meckern und Lästern einfach durch Loben undWertschätzung ersetzen.

Die Geschenke des Lebens hat letztlich jeder Mensch mit der Geburt von Gott mitgegeben bekommen. Jeder Mensch ist mit Talenten und anfänglich reiner Liebe gesegnet. Letzteres sehen wir alle, wenn wir Babys oder kleine Tiere ansehen. Warum wohl geht uns bei einem Blick auf neues Leben das Herz auf? Weil wir einen Moment lang an diese pure Liebe - das Geschenk des Lebens überhaupt - erinnert werden, die ebenfalls noch in uns Erwachsenen ist. Nur wurde sie mit Erziehung, Sozialisierung usw. sehr häufig verschüttet. Warum? Weil es Eltern, Großeltern, Erzieher, Lehrer und andere Bezugspersonen nicht besser wussten.

Liebe einatmen - ... ausatmen Liebe einatmen - ... ausatmen Liebe einatmen - ... ausatmen Liebe einatmen - ... ausatmen Liebe einatmen - ... ausatmen … Herzlichst Ihre Kathrin Bendel

21

Rückblick

RÜCKBLICK VOM DOMBERG Ostern und Georgsfest

Durch die Corona-Einschrän kungen wurden viele Feste auf Sparflamme gehalten. Nun haben die Bestimmungen es wieder zugelassen, dass mehr Menschen zusammen kommen konnten, und so waren sowohl die Osterfeiertage im Dom, als auch das Hochamt zum Georgsfest wieder gut besucht. Manche Unsicherheiten gab es noch, wie weit man sich näher kommen durfte, doch bald näherte es sich dem Normalzustand und die Gläubigen stimmten mit großer Freude in den Jubelruf des Halleluja ein. Auch das Georgsfest, das Bischof Georg und das Domkapitel mit der Domgemeinde feierten, zeigte die Freude der Gläubigen und stärkte das Zusammengehörigkeitsgefühl und die Gemeinschaft im Glauben.

Sr. Marion Geistliche Familie „Das Werk“

Fotos: Domteam

22

Rückblick

Albert Schweizer

RÜCKBLICK VOM DOMBERG Maiandachten einmal anders

Weil in diesem Jahr an den Sonntagen der Osterzeit im Dom das kirchliche Stundengebet – die feierlichen Vespern – mit dem Domkapitel gefeiert wurden, zu denen die Gläubigen in besonderer Weise eingeladen waren, wurden die sonst zur gleichen Zeit stattfindenden Maiandachten in der Stadtkirche auf Mittwochabend bei der Marienstatue im Garten der Domschwestern verlegt. Für die Teilnehmer war es eine schöne Erfahrung, im Garten zusammen zu beten und zu singen. Weil der Mai zu schnell vorbei war, es aber viele wichtige gemeinsame und persönliche Anliegen gibt, wird auch weiterhin der Rosenkranz gebetet: jeden Mittwoch um 18.00 Uhr im Garten der Domschwestern. Herzliche Einladung, mitzubeten.

Sr. Marion Geistliche Familie „Das Werk“

Foto: Domteam

23

Rückblick

Am 8. Mai, dem vierten Oster sonntag, dem Gut-Hirten-Sonntag oder auch Weltgebetstag für geistliche Berufungen, haben wir im Dom schon zum zweiten Mal an der Gebetsinitiative für geistliche Berufungen„Werft die Netze aus“ mitgemacht. Die Deutsche Bischofskonferenz und das Zentrum der Berufungspastoral laden deutschlandweit zu 24-stündigem Gebet für Berufungen ein. In diesem Jahr konnten wir uns am Samstagabend und am Sonntag für einige Stunden daran beteiligen. Wie schon im vergangenen Jahr, wurden die Stunden von verschie denen Familien oder Personen aus Limburg und Umgebung gestaltet, denen die Sorge um Berufungen ein wichtiges Anliegen ist. RÜCKBLICK VOM DOMBERG „Werft die Netze aus“

Der Herr selbst lädt ein: „Bittet den Herrn der Ernte, dass er Arbeiter in seine Ernte sendet!“ Schon jetzt geht die Einladung an alle, dass wir im nächsten Jahr – am 29. und 30. April 2023 – noch mehr Stunden oder sogar 24 Stunden Anbetung halten können.

Wenn sich im nächsten Jahr alle Pfarreien unserer künftigen Pfarrei „Heilige Katharina Kasper Limburger Land“ daran beteiligen, wird es schnell gefüllt sein.

Sr. Marion Geistliche Familie „Das Werk“

Fotos: Domteam

24

Rückblick

Erstmals seit zwei Jahren konnte wieder eine Kinder-Orgelführung mit unserem Domorganisten Carsten Igelbrink stattfinden. Seine Freude und Begeisterung, gepaart mit pädagogischem Talent, fasziniert die Kinder und ihre Begleiter. Auf kindgerechte Weise erklärt er die Funktion der Orgel und tauscht auch mal mit den Kindern die Orgelbank, sodass die kleinen potentiellen Zukunfts RÜCKBLICK VOM DOMBERG Orgelführung mit Kindern Am 27. Mai 2022, zu Beginn der Pfingstnovene, empfingen das Ehepaar Rita und Osayamen Eweka das Sakrament der Taufe. Es war ein freudiges Ereignis für die Domgemeinde. Die Unruhen in ihrem Heimatland Nigeria und die Verfolgung der eigenen Familie haben Rita und Osayamen nach Deutschland gebracht. Hier erhoffen sie eine bessere Zukunft, vor allem für ihre Kinder Davide und Desmond, die schon früher getauft wurden, Desmond am 12. März 2022 im Dom und Davide in Italien. „Die Kinder sollen nicht das erleben müssen, was wir erlebt Erwachsenentaufe im Dom

organisten schon mal einen Ton aus der Orgel heraus locken können. In manch einem Kind wurde schon durch eine so begeisternde Orgelführung der Wunsch geweckt, auch einmal Orgel spielen zu lernen. Herr Igelbrink freut sich über das Interesse und ist nach Absprache gerne bereit, den kleinen Interessenten die Orgel zu erklären. haben“, begründet der Vater die Flucht nach Deutschland, die ihm und seiner Frau – damals noch kinderlos – beinahe das Leben gekostet hatte. Die Taufe ist eine „neue Geburt“, ein großes Geschenk für die beiden. Sie haben sich auf diesen Schritt gut vorbereitet und wollen auch weiterhin in der Domgemeinde das traditionsreiche kirchliche Leben mitfeiern und miterleben. Pfarrer Rehberg freut sich über diesen Zuwachs in der Domgemeinde und über diese junge Familie, die in der Kirche eine Heimat gefunden hat. Sr. Marion Geistliche Familie „Das Werk“

Sr. Waltraud Blauensteiner Geistliche Familie „Das Werk“

25

Rückblick

RÜCKBLICK VOM DOMBERG Christi Himmelfahrt und ACK-Jubiläum

In diesem Jahr konnte erstmals wieder seit Corona die Prozession zu Christi Himmelfahrt stattfinden. Die Gemeinde versammelte sich bei der Stadtkirche, und von dort ging es singend und betend über den altgewohnten Weg zur Mühle, wo eine Station war. Dann ging es an der Lahn entlang weiter bis hinauf zum Dom. Ein Teil der Gemeinde wartete schon dort, um gemeinsam das Festhochamt zu feiern. Pfarrer Rehberg ermutigte die zahlreichen Gläubigen mit seiner Predigt und seinen Worten. Die Bitte um eine gute Ernte und um günstiges Wetter steht hinter dieser traditionellen Flurprozession.

Am Nachmittag ging es vor dem Dom weiter, denn das 50-jährige ACK-Jubiläum von 2020 wurde nachgeholt. Die Mitglieder gemeinden der Arbeitsgemein schaft Christlicher Kirchen versammelten sich zum ökumenischen Gottesdienst auf der Domplatte, in Dankbarkeit für das gute Zusammenwirken in den vergangenen 52 Jahren.

Sr. Marion Geistliche Familie „Das Werk“

Fotos: Domteam

26

Rückblick

f

a l

a

T

h r

B e

n d

r g

u

t

Ein Rück- und Ausblick von Kita & Familienzentrum St. Hildegard

Auch traf uns, nach zwei Jahren ohne nennenswerte Vorfälle, eine massive Corona Welle. Dabei war mehr als die Hälfte des Teams betroffen, sowie einige Kinder. Glücklicherweise verliefen die meisten Erkrankungen relativ harmlos. Aus Allem lässt sich irgendwie etwas Positives ziehen. So konnten wir den Familiengarten weiter gestalten, eine neue Rutsche für dieses Jahr in Auftrag geben, den Familien trotz häufigen Personalmangels eine normale Betreuung anbieten und diverse Feste planen. Wir freuen uns besonders auf das diesjährige Sommerfest, welches ganz klassisch stattfinden wird. Wir hoffen, dass sich das weitere Jahr ebenso positiv entwickelt. Wir drücken uns allen die Daumen.

Seit Jahresbeginn standen viele Zeichen auf „Alltag“. Eine Menge Dinge hatten sich zum Besseren gewandelt, seien es die Informationen rund um Corona, die mittlerweile allerdings wieder an vorpandemische Zeiten erinnern, und vieles Andere in der Kita. Wir hatten mit einemWasser schaden zu kämpfen, der dafür sorgte, dass wir mit den Kindern für drei Wochen in unseren Familiengarten ausweichen mussten. Für alle war das zwar eine große Umstellung, aber dank des Wetters waren wir dort wohl behütet. Das Mittagessen konnte dort häufig eingenommen werden, was für alle eine ungewohnte Abwechslung darstellte. Doch was wäre der Alltag ohne Pleiten, Pech und Pannen?

Daniel Koch Kita-Team St. Hildegard

27

Rückblick

Neues St. Georg aus der Kita

FASTENZEIT Solibrot-Aktion

Die Solibrot-Aktion nimmt die Kinder mit in die Welt anderer Kulturen und hilft ihnen, zu verstehen und zu erfahren: Ich kann etwas tun, ich kann teilen und helfen!

Foto: Kita St. Georg

Nicht überall essen Kinder Brot - anderswo steht Reis, Hirse oder Mais auf dem Tisch. Aber überall auf der Welt brauchen Kinder genügend zu essen und auch Wasser, Medikamente, Liebe und vieles mehr. In der Fastenzeit konnten die Kinder der Kita die eine Welt erleben und sich über die Rechte der Kinder in vielen verschiedenen Aktionen und Angeboten informieren.

Am Ende des Solibrotprojektes fand ein Gottesdienst zum Thema Brot, mit unserer Pastoralreferentin Frau Kunkel, in unserer Kita statt.

Für das Kitateam St. Georg Christiane Abel

Die Kita St. Georg wurde erneut als FaireKita ausgezeichnet. Herzlichen Glückwunsch zur Rezertifizierung! FaireKita St. Georg

28

Rückblick

FASTENZEIT Abendmahlfeier

An Gründonnerstag feierten wir gemeinsam mit allen Kindern das Abendmahl. Die Vorschulkinder halfen bei den Vorbereitungen und legten zur Kamishibai Geschichte Symbole auf den Weg. Der Einzug in Jerusalem bis zur Auferstehung war Thema an diesem Vormittag. Da wir Kinder nicht in die Feiertage schicken wollten imWissen des Leidens und Sterbens Jesu, wurde natürlich über die Auferstehung gesprochen. Anschließend haben wir, sitzend auf dem Boden, Brot geteilt und Traubensaft getrunken. Es war wieder einmal sehr schön, gemeinsam im Flur zu feiern.

Am 26.04.2022 feierten wir gemeinsam das Osterfest.

Anschließend fand eine Suche mit fair gehandelten Osterhasen statt.

Fotos: Kita St. Georg

Für das Kitateam St. Georg Christiane Abel

29

Rückblick

GEORGSWOCHE Rund um den Hl. Georg Vom 19.04. bis zum 22.04.2022 fand wieder unsere Georgswoche statt. Am ersten Tag besuchte uns der Puppenspieler Bernd Schmitt mit seinem Theaterstück„Kasper und der Drache von Limburg“. Es wurde nicht nur die abgewan delte Geschichte vom Heiligen Georg und dem Drachen gespielt, sondern auch Wissenswertes über den Dom und die Stadt Limburg vermittelt. Die Kinder hatten dabei sehr viel Spaß und nach der vergangenen Coronazeit bereitete es ihnen eine große Freude. Mittwochs und donnerstags brachen die Vorschulkinder zu einer Dombesichtigung und -führung auf. Gerüstet mit FFP2-Masken wurde den Kindern viel Wissenswertes zum Georgsdom berichtet. Die Kinder lauschten konzentriert den Ausführungen der Domschwester Marion. Freitags endete die Georgswoche mit einemWortgottesdienst zum Thema Mut und Angst. Die Geschichte des Drachentöters wurde erzählt und mit dem Thema „Mutig sein wie der Heilige Georg“ vertieft. Die Kinder durften Steine

Fotos: Kita St. Georg

in die Mitte legen für Situationen, in denen sie besonderen Mut aufbringen mussten. Die ganze Woche war geprägt von Geschichten, Bilderbüchern und Liedern rund um den Heiligen Georg.

Für das Kitateam St. Georg Christiane Abel

30

Rückblick

Am Nachmittag des 25.06.2022 haben alle Familien der Kita St. Georg ein wunderschönes interkulturelles Picknick auf dem Außengelände erlebt. Das Wetter spielte mit und nach den langen Entbehrungen der Coronapan demie waren alle glücklich, wieder etwas zusammen zu machen. Alle Familien brachten an diesem Tag ihren Picknickkorb, gefüllt mit Leckereien, und eine Decke mit und verteilten sich auf dem großen Außengelände. Von der Kita gab es fairen Kaffee und ganz spontan entstand durch Kuchenspenden FAMILIENFEST Interkulturelles Picknick mit christlichem Liedermacher

der Eltern ein Kuchenbuffet. Die Mitarbeiterinnen boten verschiedene Aktionen für die Kinder an. Die Wasserbahn wurde nachmittags ebenfalls geöffnet. Ein Überraschungsgast war angekündigt und hat Kindern und Eltern viel Freude bereitet. Der christliche Liedermacher Jörg Sollbach trat mit seinem Programm „Hey wir sind stark“ und seiner Handpuppe Fridolin auf. Wir sind sehr froh, wieder ein solches Fest für unsere Familien anbieten zu können.

Die nächste Aktion findet am 24.09.2022 statt. Nach einer Wanderung werden wir gemeinsam grillen, spielen und singen. Darauf freuen wir uns schon.

Für das Kitateam St. Georg Christiane Abel

Foto: Kita St. Georg

31

Kinderseite Rückblick

Gemeinsamer Ausflug der Messdiener/-innen

des Pastoralen Raums Limburg nach Haßloch

Foto: R. Ruß

Bei strahlendem Sonnenschein konnten am letzten Samstag im Juni 100 Messdienerinnen und Messdiener mit neun Betreuer innen und Betreuern aus allen zehn Pfarreien einen schönen und abwechslungsreichen Ausflugstag erleben. Nach drei Jahren Corona-Pause waren endlich wieder Aktionen möglich und so steuerten sie mit zwei Reisebussen und dem Kleinbus des bdkj den Holiday Park in Haßloch an. Viele Kinder und Jugendliche kennen sich aus der Schule oder von gemeinsamen Freizeitaktivi täten her und freuten sich über

einen gemeinsamen Tag über die Pfarreigrenzen hinaus. Die Minis genossen die Attrak tionen des Parks: je nach Mut, Lust und Laune im Freefall-Tower, diversen Wasserbahnen, Achter bahnen, Kettenkarussellen, Flugobjekten und, und, und … und hatten viel Spaß miteinander. Nächstes Jahr werden wir sicher wieder gemeinsam unterwegs sein, dann aber als die„Messdienerinnen und Messdiener der Pfarrei Heilige Katharina Kasper Limburger Land“!

Renate Ruß Pastoralreferentin

32

Kinderseite

Welcher Bildausschnitt gehört wo hin?

Lösung

33

Rätsel: www.raetseldino.de

Mehr erfahren über...

Hl. Helena H e l e n a v o n K o n s t a n t i n o p e l

Kaiserin Todesjahr um 330 Gedenktag: 18. August

Bild: Lucas Cranach der Ältere: St. Helena mit dem Kreuze, 1525 https://commons.wikimedia.org

Helena war von niedriger Herkunft. Durch ihren Edelsinn und ihre Schönheit gewann sie das Herz des Kaisers Konstantinus Chlorus, Befehlshaber des römischen Heeres in Bithynien. Leider verstieß dieser sie, um sich der Stieftochter des Maximinianus um seines eigenen Vorteils willen nähern zu können. Der einzige Trost Helenas war ihr Sohn Konstantin. Durch ihn gelangte sie wieder zu Ehre und

Ruhm. Konstantin errang 306 den Kaiserthron und berief seine Mutter an den Hof von Trier. Beide waren noch nicht christlich, aber dem Christentum gut gesinnt. 312 trat Konstantin bei Rom dem grausamen Mitkaiser Marentius entgegen und siegte, nachdem er den Christengott um Hilfe bat. Der Sieg Konstantins führte zur Allein herrschaft über das römische Reich und zum Triumph des Christen tums.

34

Mehr erfahren über...

Antonius von Padua

Helenas Glaube und ihr christlicher Eifer waren erstaunlich. Sie stiftete viele Gotteshäuser, ihr Palast wurde zum Dom in Trier. Dort wird ihr Haupt bis heute aufbewahrt. Werktätige Liebe zu den Armen, große Frömmigkeit und großer Glaubenseifer zeichneten sie aus. Sie erreichte die Rückerstattung früher eingezogener Gotteshäuser und Güter. Kaiser Konstantin fasste den Plan, an der Stätte, wo Jesus den Tod erlitten hatte, ein Gotteshaus zu bauen. Helena reiste nach Palästina. Die Frage war, wo war das Kreuz Christi? Bei Ausgrabungen wurden drei Kreuze gefunden. Welches war das Richtige? Helena lies eine kranke Frau bringen, die nacheinander auf die Kreuze gelegt wurde. Das dritte Kreuz brachte die Heilung der Frau.

Auf der Auffindungsstätte ließ Helena die Grabeskirche errichten, die heute noch als Wunderwerk bestaunt wird. Sie legte auch den Grund für Kirchen über der Geburtsgrotte Jesu und auf dem Ölberg. Auf der Rückreise von Palästina verschied die fast achtzigjährige Helena in den Armen ihres Sohnes Konstantin. Ihr Leichnam liegt in Konstantinopel in der Kaisergruft. Leid hatte Helena zum Kreuz geführt. Im Zeichen des Kreuzes siegte ihr Sohn. Ihr war die Gnade der Kreuzauffindung geschenkt. Aus dem Kreuz schöpfte sie Kraft.

Auch für uns kann das Kreuz Heilung und Kraft bedeuten.

Elke Lindemann St. Josef

Quellen: „Heiligenlegende“ / Lorenz „An ewigen Brünnlein“ / Mutter Huberta

35

zu guter Letzt

Buchtipp Reinhard Körner Was ich Gott wünsche

Der Wunschzettel eines Kindes mit nur einem Satz hat den Autoren und Karmelitenpater Dr. Reinhard Körner zu einem Buch mit dem

Untertitel ‚Ein heilsamer Blick am Wendepunkt unserer Zeit’ inspiriert.

Unsere Zeit mit all ihren gravierenden Problemen wie der Klima- und der Kirchenkrise, der zunehmenden sozialen Ungleichheit, einer nicht enden wollenden Pandemie und unzähliger Kriegsschauplätze, die auch uns bedrohen, betrifft unser aller Leben und schafft Unsicherheiten, Ängste und Handlungsbedarf.

Unsere Gebete, wenn sie uns überhaupt über die Lippen kommen, beinhalten Bitten, vielleicht hin und wieder auch Dank, aber doch keine Wünsche, dass es unserem Gott gut geht. Dabei zeigen uns die einleitenden Verse des Vaterunser durchaus, dass wir uns auch der Wünsche Gottes annehmen können. Das tut ein unbekanntes Kind aus Frankfurt/Oder mit den Worten: „Ich wünsche mir, dass es Gott gut geht“ (S. 6). Inspiriert von diesem außergewöhnlichen Kinderwunsch formuliert P. Dr. Reinhard Körner einen eigenen Wunschzettel für Gott und lädt auch uns ein, mit der Gabe der Vernunft und unserer Fähigkeit zur Liebe unser eigenes Ich zum Neben schauplatz werden zu lassen und unseren Blickwinkel auf das Wohl Gottes zu richten, dem seit jeher das Wohl jedes seiner Menschenkinder am Herzen liegt.

Text: Gaby Bessen; Bild: St. Benno Verlag; In: Pfarrbriefservice.de

Reinhard Körner: Was ich Gott wünsche. Ein heilsamer Blick amWendepunkt unserer Zeit. - St. Benno Verlag, 12,95 Euro

36

Made with FlippingBook Digital Publishing Software