Big Green Egg German Challenge powered by VcG Turniermagazin 2021

BEGRÜSSUNG | DEUTSCHE GOLF SPORT

STARKES SIGNAL

Liebe Golf-Fans, die Challenge Tour ist zurück in Deutschland – ein richtig starkes Signal für den deutschen Golfsport! Also wollen wir die Premiere der Big Green Egg German Challenge powered by VcG angemessen mit der Golf-Community feiern. Wir freuen uns darauf, dieses Event für euch als Golfinteressierte – ob leidenschaftlicher Anhänger oder neugieriger Anfänger – zu einem besonders nahbaren Erlebnis zu machen. „Hundert Pro- zent inside the ropes“ – diese Überschrift haben wir dem Projekt gegeben und wollen es mit Leben füllen. Die Spieler und der Sport sollen sich nicht hinter Absperrungen präsentieren, ihr sollt direkt über die Schulter der Besten schauen, Sport auf höchstem Niveau genießen und eventuell noch einiges für euer Spiel lernen können. Und das alles in entspannter und lockerer Atmosphäre. Bis auf sehr wenige Ausnahmen werden mehr als 20 der besten deutschen Spieler im Wittelsbacher Golfclub abschlagen. Darunter ist Tour-Veteran Marcel Siem, der sich als Publikumsliebling der Open Championship in diesem Juli eindrucksvoll zurückgemeldet hat. Dazu unser Olympionike Hurly Long und die bereits hoch-de- korierte Nachwuchshoffnung Matti Schmid, der sein erstes Turnier in Deutschland nach dem Wechsel ins Profilager spielt. Darauf sind wir stolz – ebenso wie auf den Weg, den unser „Joint Venture“ aus DGV, DGS, PGA of Germany, VcG und Wittelsbacher Golfclub in den vergangenen Monaten seit dem Startschuss gegangen ist. Ich bedanke mich herzlich bei allen Beteiligten, die mit Leidenschaft an diesem Projekt – das uns allen sehr am Herzen liegt – arbeiten. An den Tagen vom 9. bis 12. September wollen wir zusammen mit euch ein Golffest feiern. Kommt also alle vorbei, wenn die Challenge Tour nach sechs Jahren endlich wieder in Deutschland zu sehen sein wird. Ich wünsche schon jetzt allen Spielern der Big Green Egg German Challenge powered by VcG bestmöglichen Erfolg und allen Fans einen mitreißenden Wettkampf. Euer

„Bis auf sehr wenige Ausnahmen werden mehr als 20 der besten deutschen Spieler im Wittelsbacher Golfclub abschlagen...“

Christian Schunck mit den deutschen Top-Golfern Marc Hammer, Hurly Long und Allen John (v. l.)

Foto: DGV/Kirmaier

Christian Schunck Turnierdirektor

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CHALLENGE TOUR | BEGRÜSSUNG

Ladies and Gentlemen, I would like to take this opportunity to welcome you to the Big Green Egg German Challenge powered by VcG here at the wonderful Wittelsbacher Golfclub. It is fantastic to be back in Germany again, a country which has a storied history of both hosting Challenge Tour events and producing players who have progressed through our Rankings to excel on the world stage. Wittelsbacher Golfclub is a venue which is undoubtedly fitting to host a Challenge Tour event and I know our players will love the test of golf and the hospitality on offer here in Bavaria. I must thank the Promoter, Deutsche Golf Sport, for their tireless work in bringing this event to fruition, along with our friends here at Wittelsbacher Golfclub, the German PGA, the German Golf Federation and all tournament partners for their support. I hope you all have a very enjoyable week. Best wishes, FANTASTIC TO BE BACK

„It is fantastic to be back in Germany again, a country which has a storied history of hosting Challenge Tour events...“

Jamie Hodges Head of Challenge Tour

Impressum

Golfclub, DGV, DGS, VcG, Stefan Heigl, golfsupport.nl, Frank Föhlinger Produktion: G.O.L.F.-TIME Verlag GmbH Oskar-von-Miller-Str. 11, 82008 Unterhaching Repro: High-End dtp-service Hellmuth, Augsburg Druck: westermann DRUCK, pva, Braunschweig

Herausgeber: Christian Schunck (v. i. S. d. Pr.) DGS, Kreuzberger Ring 64, 65205 Wiesbaden Redaktion: Starke & Pfeiffer GmbH Söderblomstraße 37, 72762 Reutlingen Weitere Autoren: Matthias Lettenbichler (PGA), Johannes Podszun (VcG), Mona Werner (DGS) Fotos/Grafiken: Matthias Weber (Grafik); Getty Images; Wittelsbacher

Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Herausgebers.

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INHALT

Inhalt 6 – Erfolg der Gruppe – das Team hinter der Big Green Egg German Challenge powered by VcG 8 – Die Vereinigung clubfreier Golfspieler verleiht dem Comeback der Challenge Tour in Deutschland die Kraft 9 – Gut zu wissen: Informationen zu Tickets und Verpflegung vor Ort 10 – Welche Herausforderungen haben die Spieler im Wittelsbacher GC zu meistern? 12 – Siem, Schmid, Long und Co.: Blick auf Publikumslieblinge und Heimspieler 16 – Das Biotop der Stars: Koepka, Kaymer, Rose und Poulter – sie alle lernten wichtige Lektionen auf der Challenge Tour 18 – Die Geschichte der Challenge Tour ist eng verwoben mit dem deutschen Golfsport 20 – Das Programm: Tee Time als offizieller Turnier-Podcast, mehr als 100 Volunteers 22 – Der Titel-Partner: Kulinarisches Hole-in-one mit dem Big Green Egg 24 – Venue-Plan: Die Event-Arena im Überblick

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Publikumslieblinge und Heimspieler

10 Die Arena: der Wittelsbacher GC

22 Kulinarisches Highlight: das Big Green Egg

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TURNIER | DIE GRUPPE

DER ERFOLG DER GRUPPE DIE ENTSTEHUNG Nach sechs Jahren ohne deutsches Turnier auf der Challenge Tour feiert die Big Green Egg German Challenge powered by VcG Premiere. Wer steckt hinter dem erfolgreichen Projekt?

„Für den breit aufgestellten Spitzenverband Deutscher Golf Verband (DGV) ergibt sich in der Gemeinschaft mit der Deutschen Golf Sport (DGS), der PGA of Germany und der Vereinigung club- freier Golfspieler (VcG) in der Öffentlichkeit das Potenzial, sich von seiner leistungs- sportlichen Seite wirkungs- voll darzustellen.“ ACHIM BATTERMANN Stellv. Präsident des Deutschen Golf Verbands (DGV) und Vize-Präsident der VcG

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DIE GRUPPE | TURNIER

A ls im Frühjahr dieses Jahres Einzelheiten zur Rückkehr der Challenge Tour nach Deutsch- land verkündet wurden, war das Interesse groß. Aus gutem Grund: Die Big Green Egg German Chal- lenge powered by VcG füllt eine Wettkampf-Lücke, eröffnet neue, wichtige Möglichkeiten und sendet ein starkes Signal an deutsche Golfprofis. Groß war jedoch nicht nur die Auf- merksamkeit, die dem Event von außen gewidmet wurde. Groß ist auch der Kreis der beteiligten Organisationen, die ge- meinsam dieses Projekt möglich gemacht haben. Es ist ein „Joint Venture“ der deutschen Golf-Dachverbände, die den lang ge- hegten Wunsch eines Challenge Tour Turniers auf deutschem Boden gemein- sam realisieren.

garantiert mit ihrem Engagement die Event-Sicherheit über die kommenden drei Jahre. Die Gruppe will mit der Big Green Egg German Challenge powered by VcG nicht nur organisatorisch neue Wege gehen. Das Event soll noch mehr als sonst Top- Golf zum Anfassen bieten, Top-Profis, die nahbar sind.

Presenting-Partner und Hauptfinanzier die Vereinigung clubfreier Golfspieler (VcG) zur schlagkräftigen Gruppe, zu der sich im vergangenen März auch der Wittels- bacher Golfclub als Austragungsort gesellte. Die Idee der Rückkehr wurde dabei seit Jahren in Gemeinschaftsanstrengung von PGA und DGV verfolgt, auch schon vor der bisher letzten Austragung eines Challenge Tour Events 2015. Die Gelegenheit, die sich im vergangenen Herbst ergab, führte auch aufgrund des zielstrebigen Handelns der Gruppe zum Erfolg. So tritt die DGS nach jahrelangem Erfolg mit der Ladies German Open wieder als Promoter ins Tour-Geschäft ein. Der DGV, auf dessen Initialzündung das Projekt basiert, bringt seine sportfach- liche und organisatorische Unterstützung ein, während die PGA ebenfalls sportfach- lich involviert ist und zudem Teilelemente der Organisation finanziert. Die VcG als ausgewiesener Förderer des Golfsports „Für uns als PGA of Germany ist dieses Event tatsächlich überragend wichtig. Dank der Big Green Egg German Chal- lenge powered by VcG können nun Startplätze für andere Challenge Tour Turniere getauscht werden, wodurch bis zu sieben Turnierteil- nahmen für die besten Nach- wuchsspieler möglich sind.“ RAINER GOLDRIAN Geschäftsführer der PGA of Germany

Zuschauer, vor allem die jungen, sollen später sagen können: „Den und den habe ich damals imWittelsbacher GC gesehen!“ Dafür soll langfristig eine eigene Marke aufgebaut werden. Die German Challenge soll sich auf lange Sicht gesehen als Deutsches Joint Venture etablieren und mit den Golf-Talenten, die hier abschla- gen, mitwachsen. Die Weichen hierfür sind durch die Erstaustragung 2021 im Wittelsbacher Golfclub jedenfalls schon einmal hin- reichend gestellt. GC „Wir wollen als Partner des Turniers den Platz in best- möglicher Qualität präsentie- ren, dem Veranstalter-Team mit maximaler Tatkraft zur Seite stehen und allen mit unserer großen Herzlichkeit begegnen. Für uns gilt, die Anforderungen mit größtem Einsatz zu erfüllen und im besten Falle zu überraschen.“ KORBINIAN KOFLER Geschäftsführer des Wittelsbacher Golfclubs

Neben dem Deutschen Golf Verband (DGV) gehören die PGA of Germany, die Deutsche Golf Sport GmbH (DGS) und als „Talent und Wettkampferfah- rung im Amateurbereich sind nur eine Erfolgsvorausset- zung. Geregelte und häufige Spielmöglichkeiten auf der Tour erhöhen einerseits die Chancen zum Erreichen der European-Tour-Ebene, ande- rerseits bereitet die Spieler nur der harte Wettkampf auf Challenge-Tour-Niveau auf die European Tour vor.“ MARCUS NEUMANN Vorstand Sport des DGV

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INTERVIEW | PRESENTING-PARTNER VCG

„DEN GOLFSPORT IN DER MITTE DER GESELLSCHAFT VERANKERN“ VEREINIGUNG CLUBFREIER GOLFSPIELER Sie verleiht dem Comeback der Challenge Tour die Kraft – die Vereinigung clubfreier Golfspieler im DGV. Marco Paeke, Geschäftsführer der VcG mit ihren rund 24.000 aktiven Mitgliedern, spricht im Interview über das umfangreiche Förder-Engagement der Vereinigung.

Zugpferd für die zunehmende Verbrei- tung von Golf in unserer Gesellschaft – hat für die VcG Tradition. Wir haben uns seiner- zeit für die Bewerbungen Deutschlands um die Austragung des Ryder Cups – auch finanziell – stark gemacht. Die wenigsten wissen, dass die „Förderung von inter- nationalen Golfsportereignissen, die im nationalen Interesse sind“ – oder ein- facher ausgedrückt: von Profiturnieren –, sogar als Vereinszweck in unserer Satzung verankert ist. Insofern ist unser Engage- ment auch deshalb naheliegend. Das Engagement geht aber weit über Profigolf hinaus. Warum setzt sich die VcG so grundsätzlich für die Förderung des Golfsports ein? Aus Überzeugung. Die Förderung des Golfsports in Deutschland gehört tat- sächlich zu den zentralen Vereinszwecken der VcG. Wenn man so will, steckt die- ses Engagement in den Genen unseres Vereins und ist eng mit unserem Selbst- verständnis verknüpft. Aufgrund der hohen Akzeptanz unseres Vereins und unserer Mitglieder aufseiten der Clubs und Verbände sowie einer gesunden Mitgliederentwicklung konnten wir seit der Vereinsgründung im Jahr 1993 bisher insgesamt mehr als 31 Millionen Euro für die Finanzierung von Förderprojekten zur Verfügung stellen. Welches Ziel verfolgt die VcG mit der Unterstützung der Förderprojekte? Ganz einfach: Wir möchten einen Beitrag dazu leisten, den Golfsport in Deutschland im Sinne einer attraktiven und sportlichen aber auch spaßorientierten und gesundheitsfördernden Freizeit- beschäftigung in der Mitte der Gesell- schaft zu verankern. Kurzum: Unser Ziel ist es, dass mehr Menschen zum

Schläger greifen und Teil der Golf-Com- munity werden. Für welche Projekte ist das Geld bisher verwendet worden? Im Kern wurden und werden die Gelder sowohl für die Image-, Wachstums-, Nachwuchs- und Infrastrukturförderung aber auch für die Förderung von bedeu- tenden golfsportlichen Veranstaltungen in Deutschland und für die Inklusionsförde- rung eingesetzt. In diesem Jahr ist die

Bei der German Challenge am Start: Die VcG-Ape

VcG zum Beispiel zum ersten Mal offi- zieller Partner von „Special Olympics Deutschland“, der deutschen Organisa- tion der weltweit größten Sportbewegung für Menschen mit geistiger und mehr- facher Behinderung. Und zusätzlich sind wir in den Jahren 2021 bis 2023 natürlich Powering Partner der German Challenge. Wird die VcG im Wittelsbacher Golfclub vor Ort vertreten sein? Klar, wir sind natürlich vor Ort. Sogar mit einem eigenen Zelt und unserer VcG-Ape, das ist ein kleines Gefährt mit einem integrierten Kühlschrank, das als Meeting-Point fungieren wird. Ich hoffe auf gutes Wetter und viele Zuschauer, die sich dieses tolle Event auf keinen Fall entgehen lassen sollten. GC

Herr Paeke, warum unterstützt die VcG ausgerechnet ein Event der Challenge Tour? Marco Paeke: Wir haben verstanden, von welch großer Bedeutung es für die sportliche Entwicklung aufstrebender Spitzenspieler ist, ein Challenge Tour Tur- nier im eigenen Land zu haben. Insofern möchten wir dazu beitragen, den besten Nachwuchsprofispielern in Deutschland mehr Spielerfahrung auf einem hohen Wettkampfniveau zu verschaffen. Denn damit verfügen sie über eine ganz wich- tige Voraussetzung, um sich sportlich weiterentwickeln zu können. Die Unter- stützung des Profigolf – sozusagen als

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INFOS | TURNIER

Für 1.500 Besucher pro Tag wird die Rückkehr der Challenge Tour nach Deutschland im Wittelsbacher Golfclub zu einem Live-Erlebnis. Gemeinsam wollen wir dieses deutsche Turnier im Rahmen der Challenge Tour unbeschwert, nahbar und entspannt feiern. Aufgrund aktueller Corona-Bestimmungen und der damit verbundenen Auflagen wird es zur Big Green Egg German Challenge powered by VcG ein „5 Euro Rundum-Service-Ticket“ geben, das infrastrukturelle Leistungen vor Ort wie Parken und Shuttle gleich bein- haltet. Die aktuellen Regularien machen unter anderem eine Erfassung der Kontaktdaten zur Nachverfolgung möglicher Infektionsketten , das Einhalten von Abständen im Shuttle-Verkehr sowie das Prüfen von Impf- oder Testnachweisen notwendig. Der ausgeschilderte Besucherparkplatz befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Golfplatz. Golfcarts bringen die Besucher von dort in einer 5-Minuten-Fahrt direkt an den Eingang. Auf der Fahrt lässt sich bereits der ein oder andere Blick auf die Spielbahnen werfen. Am Check-in-Terminal werden Tickets und Nachweise gecheckt, bei Bedarf können dort auch noch Tickets erworben werden. Im Vorfeld sind Tickets über den Ticket-Shop auf der Turnier-Homepage erhältlich: www.german-challenge.de. TICKETS

TURNIERDATEN

Termin: 9. bis 12. September 2021 Austragungsort: Wittelsbacher Golfclub, Rohrenfeld 102, 86633 Neuburg an der Donau Teilnehmer: 156 Spieler; die besten 60 und alle Schlaggleichen nach zwei Runden qualifizieren sich für die beiden Finalrunden Veranstalter: Deutsche Golf Sport GmbH (DGS) Turnierdirektor: Christian Schunck Preisgeld: 200.000 Euro Titel-Partner: Big Green Egg Presenting-Partner: Vereinigung clubfreier Golfspieler (VcG) Homepage: www.german-challenge.de

GRILL! PUBLIC AREA & VERPFLEGUNG

Ob Nürnberger, Hotdogs oder vegetarische Würstchen: Im extra eingerichteten Biergarten, direkt zwischen Tee 1 und Grün der 18 gelegen, kommt Feines auf den Big Green Egg Grill . Hier haben Gäste zudem die Möglichkeit, beim Chipping-Contest selbst den Schläger zu schwingen, Aussteller zu besuchen , Trolleys zu testen, den Big Green Egg Shop zu besuchen oder sich bei der VcG über clubfreies Golfspielen zu informieren . Im Clubhaus und auf der Terrasse verwöhnt das Gastro-Team mit Speisen und Getränken. Hier gibt es herzhafte Pinsa, Schnitzel oder Backfisch. Weitere Grills finden sich an den Löchern 6 und 16 und sorgen dafür, dass auch unterwegs immer etwas auf den Teller kommt. Auch hier stehen überall kühle Getränke bereit. CHILL! LIEGESTUHL-AREAS Hier wird es bequem! Sichere dir den besten Platz und schaue den besten Golfern beim Chippen und Putten zu – beispielsweise an den Löchern 9 und 15 . Natürlich gibt es in unmittelbarer Umgebung Essen und Kaltgetränke!

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PLATZBESPRECHUNG | WITTELSBACHER GC

Copyright: PfaffGolf GmbH

Die Runde beginnt für die Professionals mit einem tollen Risk-and- Reward-Par 5. Wer den Drive über die Bäume schlägt und das Dogleg abkürzt, wird mit einem Annäherungsschlag unter 200 Meter ins Grün belohnt – die Chance auf ein Eagle. Wer den Abschlag jedoch pullt, spielt durchs Fairway und landet im hohen Rough!

Dieses lange Par 4 mit einem zunehmend enger werdenden Fair- way ist eine erste Her- ausforderung für die Spieler. Links lauern auf Longhitter zwei strate- gisch platzierte Fair- waybunker, rechts eine Baumgruppe. Steckt die Fahne hinten im Grün, können Schläge, die das Grün rechts verfehlen, schnell mal in die Penalty-Area springen.

Ein kurzes Par 4, das es aber durchaus in sich hat. Der Drive muss durch eine enge Schneise geschlagen werden, das Fairway ist in Drive-Länge links von einer Baumgruppe und rechts von einer Penalty-Area begrenzt. Das Grün ist von zwei Bunkern eingerahmt und bietet eine tolle Fahnenposition hinten rechts.

PLATZANALYSE Ivo Sefranek, Vorstand Platz, gibt einen detaillierten Überblick der diversen Herausforderungen, die die Profis im Wittelsbacher Golfclub zu meistern haben. EINE ECHTE CHALLENGE

Ein mittellanges Par 4 mit einem optisch engen Drive. Die Long- hitter der Tour können links über die Bäume abkürzen, allerdings muss der Drive sitzen, da zwei Baumgruppen links und rechts vom Fairway auf rund 80 Metern ansonsten im Weg stehen. Das Grün verläuft auf drei Ebe- nen, die zu schwierigen Putts führen können.

Ein weiteres mittel- langes Par 4, diesmal jedoch gerade. Für jede Drive-Länge steht ein passender Bunker bereit und noch weiter aus der Richtung ge- schlagene Bälle landen unwiederbringlich im Dickicht. Fahnenposi- tionen hinten und rechts bringen die Penalty- Area, die sich um das leicht erhöhte Grün schmiegt, ins Spiel.

Das erste Par 3 der Runde hat es mit 207 Metern gleich ordentlich in sich. Links vom Grün lauert eine Senke, die es schwer macht, Bälle auf das nach rechts abfallende Grün zum Halten zu bekommen. Die sichere Strategie ist deshalb, auf den Bunker rechts zu zielen und den Ball mit einem Draw ins Grün zu schlagen.

Ein kürzeres Par 4 Dog- leg nach links. Der Ab- schlag aus den Bäumen heraus ist nichts für Klaustrophobiker! Der Bunker links ist nicht im Spiel, der rechts schon. Außerdem steht links im Knick ein Baum im Weg für die Annähe- rung. Das Grün ist sehr gut durch eine Senke rechts, einen Bunker links und eine Penalty- Area verteidigt.

Loch 8 bietet theore- tisch eine durchaus gute Möglichkeit, ein wichtiges Birdie zu spielen. Die Fairway- bunker sind für Profis nicht im Spiel und nach einem guten Drive bleibt nur noch ein Pitch ins ondulierte Grün. Wer das enge Fairway verfehlt, hat allerdings die Bäume für den nächsten Schlag im Weg.

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WITTELSBACHER GC | PLATZBESPRECHUNG

Copyright: PfaffGolf GmbH

Auf dem kürzesten Par 4 der Runde ist ein Birdie eigentlich Pflicht. Vom Abschlag genügt ein Eisen – oder wagt es jemand vielleicht sogar, das Grün mit dem Drive direkt anzugreifen? Allerdings sind die bei- den Grünbunker recht tief und auch ein kurzer Pitch kann auf eine vorne gesteckte Fahne durchaus zur Heraus- forderung werden.

Die 10 repräsentiert die engste Bahn des gesamten Platzes. Hier werden auch kleine Abweichungen vom Tee mit einem Pitch aus den Bäumen bestraft. Das Grün hat eine große False-Front und zu kurze Annäherungen oder solche mit (zu) viel Backspin werden nicht auf dem Kurzgemähten liegen bleiben. Köpf- chen ist hier gefragt.

Auch das zweite Par 3 des Platzes ist mehr als 200 Meter lang. Es besitzt aber ein deut- lich kleineres Grün als noch die 6. Zu allem Überfluss lauert hier das Aus gleich von drei Seiten: rechts, links und hinter dem Grün. Eine sehr schwierig zu spielende Bahn, auch wenn Sie auf den ersten Blick nicht zwingend so aussehen mag!

Ein weiteres kurzes Par 4 stellt Loch 12 dar. Diesmal in Form eines scharfes Doglegs nach links. Fragen, die sich die Pros stellen wer- den: Mit einem Eisen sicher ablegen oder ein kleines Holz um die Ecke hooken? Für Fade-Spieler wird sich die Frage kaum stellen. So oder so ist das Loch eine durchaus reelle Birdie-Chance.

Loch 13 ist ein kerzen- gerades, langes Par 4 mit einem Graben vor dem mit Abstand größ- ten Grün des Platzes in Kleeblattform. Wer das Grün an der falschen Stelle trifft, hat einen sehr langen Putt vor sich. Die vordere Fah- nenposition bringt das Wasser ins Spiel. Meist herrscht hier zu allem Überfluss auch noch Gegenwind.

Ein weiteres langes Par 4 mit einem späten Dogleg nach rechts stellt Loch 14 dar. Die Profis benötigen einen langen Drive auf die linke Fairwayhälfte, denn rechts lauert ein Fairwaybunker am Ende einer Geländewelle. Ein großer, tiefer Bunker, links vom Grün, macht dieses Loch zu einer der eher schwierigeren Bahnen.

Eigentlich ein Par 5 für Amateure, spielt sich die 15 in dieser Woche als (das längste) Par 4. Das Fairway ist recht eng und links von der Ausgrenze gesäumt, rechts wiederum lauern Bäume. Die Annähe- rungen an eine Fahnen- position hinten links im langen Grün werden nicht einfach. Eine sehr gute Chance auf ein Birdie bleibt dennoch.

Das dritte und letzte Par 3 im Wittelsbacher Golfclub ist mit knapp 170 Metern deutlich kürzer als die beiden anderen. Das kleine Grün mit seinen vier Bunkern – frontal, rechts vorne und links hinten – sowie einer Stufe ist aber nicht ganz so einfach zu tref- fen und selbst kurze Chips können es hier in sich haben.

Die vorletzte Bahn des Platzes schlängelt sich durch mehrere Baum- gruppen und der Drive muss hier gut positio- niert sein, um in Folge einen un-gehinderten Annäherungsschlag auf das sehr schmale Grün zu erhalten. Links vom Grün kommt schnell das Aus ins Spiel und rechts erschweren diverse Senken das Chippen.

Zum Abschluss ein langes, enges Par 5. Nur ein sehr langer Abschlag auf die rechte Fairwayseite ermög- licht, das erneut sehr schmale und gut vertei- digte Grün anzugreifen. In der Regel wird ein Pitch als Annäherungs- schlag bleiben, der für eine abschließende Birdie-Chance präzise ausgeführt werden muss.

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GERMAN CHALLENGE | DEUTSCHE IM FELD

DEUTSCHE HOFFNUNGEN DEUTSCHE IM FELD Die Big Green Egg German Challenge powered by VcG ist auch aus deutscher Sicht hochkarätig besetzt. Ein Blick auf einige der Heimspieler und Publikumslieblinge.

MARCEL SIEM DER WIEDERGEBORENE

STECKBRIEF Geburtsdatum: 15.7.1980

W as macht eigentlich Marcel Siem? Die Antwort auf diese Frage hat sich inner- halb von zwei Wochen deutlich verändert – auch wenn sie im Kern gleich blieb. Der erfolg- reichste deutsche Golfer auf der European Tour der letzten beiden Jahrzehnte nach Martin Kaymer ist laut eigener Aussage „auf dem Weg zurück“. Daran hat sich nichts geändert. Und doch alles. Die Zeitungen schrieben von „Wiedergeburt“, er selbst sprach von einem „Traum“. Ende Juni war Siem im fordernden Kampf um das Ticket für die Rückkehr auf die European Tour verstrickt – zwei Wochen später war er der Golfer der Stunde auf der Challen- ge Tour und in Deutschland. Zunächst hatte der inzwischen 41-Jährige seinen ersten Sieg auf der zweiten Ebene im fran-

zösischen Le Vaudreuil gefeiert und sich damit für die Open Championship in der Woche darauf qualifiziert. Dann begeis- terte Siem im letzten Major des Jahres mit hochklassigem Golf und leidenschaftlichem Auftritt die Golf-Welt und wurde als bes- ter Deutscher und ausgewie- sener Fan-Liebling starker 15. „Das ist das beste Golf, das ich je bei einem so wichtigen Tur- nier gespielt habe“, sagte Siem. „Ich bin stolz auf mich.“ Es folgen weitere Starts auf der European Tour, dann der Heim-Auftritt, um die Rück- kehr in die erste Liga endgültig perfekt zu machen und auch im Wittelsbacher Golfclub die Fans mit seiner Art mitzureißen. Was macht eigentlich Marcel Siem?, war die Frage: „Ich freu mich wirklich sehr auf das Turnier“, sagt er.

Größte Erfolge: 4 Siege European Tour, 1 Sieg Challenge Tour, 1 World Cup Titel Stärken: Lobshots Schwächen: Flache Chips Lieblingsschläger: Driver Lieblingsplatz: Le Golf National, Paris Vorbild: Tiger Drei liebste Freizeitbeschäftigungen: Angeln, Billard, Racing Größtes Ziel: Beim Masters aufteen Verstecktes Talent: Guter Organisator Golf ist für mich: Mein Leben! Meine Musik für die Range: Deep House und French Reggae

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DEUTSCHE IM FELD | GERMAN CHALLENGE

HURLY LONG DER OLYMPIONIKE E inen Tag vor der großen Reise feierte er noch seinen 26. Geburts- tag. Ganz ruhig mit

Pro Ted Long ist, zeigte sich auch nach dem Groß-Ereignis überwältigt. „Das Erlebnis Olympia ins- gesamt war unfassbar cool. Sowohl für mich persönlich als auch für meine Karriere“, sagte Long nach seiner starken Finalrunde (67) an der Seite von US-Star Justin Thomas, die ihn auf den ge- teilten 35. Platz brachte. „Ich hatte mir noch vor der Woche gewünscht, mit Justin Thomas zu spielen.“ Einer der vielen Träume, die sich Long in die- sen Tagen von Tokio erfüllte.

STECKBRIEF Geburtsdatum: 21.7.1995

der Freundin, es stand ja Großes auf dem Programm. Hurly Long, Tour-Pro des GC Mannheim-Viernheim, star- tete für Deutschland bei den Olympischen Spielen in Tokio. Angekommen, sagte Long, der bislang vor allem für seinen Platzrekord (61) im mythischen Pebble Beach, Kalifornien, bekannt ist: „Es ist eine große Ehre.“ Christopher Herlihy „Hurly“ Long, dessen Vater der renommierte Golf-

Größte Erfolge: Rundenrekord in Pebble Beach (61), Sieg Italian Challenge Open (2020), Sieg Order of Merit Pro Golf Tour (2019), Olympia-Teilnehmer Lieblingsschläger: Driver, Lob Wedge Vorbild: Tiger, Will Smith Verstecktes Talent: Stimmen imitieren Meine Musik für die Range: Alles, was easygoing ist, entspannend und für gute Laune

MATTI SCHMID DAS TOP-TALENT E s sind ereignisreiche Wochen für das vielleicht größte deutsche Golf-Talent derzeit. Der Europa- meister im Team, Doppel-Europameister im Einzel, glänzte im Juli als bester Amateur der Open Championship – seinem bereits zweiten Start im Profi-Major – und erhielt dafür die Silbermedaille, eine der wichtigsten Auszeichnungen für Amateurgolfer. Direkt im Anschluss wechselte Schmid ins Profilager und schaffte es eine Woche später bei der Cazoo Open als einziger deutscher Starter ins Wochenende. Auch eine Woche später in Nordirland war er als 19. bester Deutscher. „Ich freue mich sehr, dass ich endlich als Profi randarf“, sagt der 23-Jährige vom GC Herzogen- aurach, der als Amateur mehr gesehen und erreicht hat als fast alle seine deutschen Vorgänger.

STECKBRIEF Geburtsdatum: 18.11.1997

Größte Erfolge: Silver Medalist 2021 The Open Championship, zweimal Einzeleuropameister Heimatclub: Golf Club Herzogenaurach Vorbild: Rory McIlroy und Tiger Woods Lieblingskurs: TPC Sawgrass, Florida Verstecktes Talent: Armdrücken Meine Musik für die Range: Klang meiner Bälle

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GERMAN CHALLENGE | DEUTSCHE IM FELD

ALEXANDER KNAPPE Geburtsdatum: 1.3.1989 Größte Erfolge: 2 Siege Challenge Tour, Dritter Rankings Challenge Tour 2016 und 3 Pro Golf Tour Siege Stärken: Noch nicht erkannt Schwächen: Weiß nicht, wo ich anfangen soll Freizeitbeschäftigung: Pilze sammeln & Natur Musik für die Range: Absolute Stille

MORITZ LAMPERT Geburtsdatum: 14.5.1992 Größte Erfolge: 3 Siege Challenge Tour 2014, 7 professionelle Titel, Top-150 der Welt, mehrfacher Dt. Mannschaftsmeister, IAM Sieger 2012, Portuguese Amateur Sieger 2012 Größtes Ziel: Mich in der europäischen Spitze etablieren Verstecktes Talent: Probleme aller Art lösen Musik für die Range: Am liebsten keine

DOMINIC FOOS Geburtsdatum: 3.9.1997 Größte Erfolge: Sieger Gant Open Challenge Tour 2015 als Jüngster in der Geschichte (17 Jahre alt) Stärken: Mental, Putten und kurzes Spiel Freizeitbeschäftigung: Fitness, Brazilian Jiu Jitsu, PlayStation spielen

JONAS KÖLBING Geburtsdatum: 2.4.1985 Größte Erfolge: Sieg Pro Golf Tour Finale für Aufstieg auf die Challenge Tour Stärken: Eisenspiel Schwächen: Putten Lieblingsschläger: Eisen 2 Verstecktes Talent: Comedian

ALLEN JOHN Geburtsdatum: 31.8.1987

Größte Erfolge: 2. Platz Porsche European Open 2018 als Ama- teur, Goldmedaille Deaflympics 2017, 3 Siege Pro Golf Tour

Stärken: Driving, Selbst- vertrauen und Craziness Schwächen: Ungeduld Größtes Ziel: Top 50

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DEUTSCHE IM FELD | GERMAN CHALLENGE

MAX SCHMITT Geburtsdatum: 10.5.1998 Größte Erfolge: Junior Ryder Cup 2014, beste Platzierung Welt-Amateur-Rangliste: 4, 3 Pro Golf Tour Siege 2017, T4 Made In Denmark 2019 (ET), 30 kg Gewicht in einem Jahr verloren

BERND RITTHAMMER Geburtsdatum: 18.4.1987 Größte Erfolge: 3 Siege auf der CT 2016, Platz 2 PEO 2019 Stärken: Eisenspiel Schwächen: Immer mal was anderes Verstecktes Talent: Filmmusik wiedererkennen Glücksbringer: Schlägerhaube „Yoda“ Musik für die Range: Movie-Soundtracks

Stärken: Langes Spiel Schwächen: Ungeduld Verstecktes Talent: Stimmenimitator Golf ist für mich: „Hassliebe“

JANNIK DE BRUYN Geburtsdatum: 30.8.1999 Größte Erfolge: Team-Europa- meister 2020, Deutscher Meister Herren 2019 Stärken: Eisen, Wedges Schwächen: Selbst- einschätzung Freizeitbeschäftigung: Fußball, Tennis und Meditieren

CHRISTIAN BRÄUNIG Geburtsdatum: 23.7.1997 Größte Erfolge: 3. Platz Northern

THOMAS ROSENMÜLLER Geburtsdatum: 1.2.1997 Größte Erfolge: Dreimaliger Pro Golf Tour-Sieger Stärken: Bunker Schwächen: Chipping Verstecktes Talent: Kochen und Gartenarbeit Freizeitbeschäftigung: Tennis und Playstation

Ireland Challenge 2017, Deutscher Meister 2017 Stärken: Drive

Schwächen: Zu viel über Schwächen nachdenken Musik für die Range: Alles von Andrea Bocelli bis Hip Hop

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CHALLENGE TOUR | ZAHLEN & FAKTEN

BIOTOP DER STARS ERFOLGS-SCHMIEDE Brooks Koepka, Martin Kaymer, Justin Rose, Louis Oosthuizen, Ian Poulter, Henrik Stenson und noch viele mehr – sie alle lernten wichtige Lektionen auf dem Weg in die Weltspitze auf der Challenge Tour. Ein Blick auf das perfekte „Trainingslager“.

A ls Martin Kaymer 2006 auf die Challenge Tour kam, musste er sich an vieles gewöhnen – zualler- erst an das Profileben mit viel Reiserei und starker Konkurrenz. „Kann ich mich mit den Jungs messen? Bin ich gut genug?“, fragte sich der inzwischen zweimalige Major-Sieger. Er konnte sich messen und er war gut genug. „Die Challenge Tour hat mir echt geholfen beim Übergang vom Amateur- zum Profidasein.“ Kaymer ist dabei nicht allein. Doch er ist eines der heraus- ragenden Beispiele, wie die Challenge

Tour Weltklassegolfer formt. „Wir hoffen, dass wir das Profil aufstrebender Golfer in Deutschland schärfen können. Dass sie in die Fußstapfen ehemaliger Challenge Tour Spieler wie Martin Kaymer treten können, die auf der Weltbühne brilliert haben“, sagt Jamie Hodges, Head of Challenge Tour. STARS WERDEN GEBOREN Wir werfen einen Blick auf die namhaften Protagonisten der Challenge Tour, dem potenziellen Sprungbrett auf die Euro- pean Tour:

1991: Der Schwede Per Ulrik Johansson ist der erste frühere Challenge Tour Spieler, der auf der European Tour einen Titel gewinnt. 1993: Gleich drei Challenge Tour Absolventen (Peter Baker, Joakim Haegg- man, Costantino Rocca) stehen im europäischen Ryder Cup Team. 2005: Michael Campbell gewinnt die U.S. Open – es ist dies der erste Major-Sieg eines ehemaligen Challenge Tour Spielers überhaupt.

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ZAHLEN & FAKTEN | CHALLENGE TOUR

Per Ulrik Johansson Louis Oosthuizen

Minkyu Kim

Michael Campbell

Justin Rose

Die Challenge Tour in Zahlen 26 Turniere umfasst die Saison 2021 16 Länder werden in dieser Zeit bereist 34 Nationen, aus denen seit 1989 Sieger auf der Challenge Tour kommen 20 Anzahl der Besten des Road to Mallorca Rankings, der Saisonwertung der Challenge Tour, die volle Spielberechtigung für die European Tour erhalten 3 Anzahl der 59er-Runden auf der Tour 269 Anzahl der Hole-in-ones 17 Jahre alt waren die jüngsten Sieger (Minkyu Kim 2018 und Dominic Foos 2015)

2007: Erstmals gewinnt mit Justin Rose ein früheres Challenge Tour Mitglied die Order of Merit der European Tour. 2011: Martin Kaymer ist die erste Nummer eins der Welt, die über den Weg der Challenge Tour nach ganz oben gekommen ist. 2016: Justin Rose gewinnt Gold bei den Olympischen Spielen in Rio. 2018: Thomas Bjørn ist der erste Kapitän im Ryder Cup, der auf eine Zeit auf der Challenge Tour zurückblickt. 2019: Der frühere Challenge Tour Spieler Brooks Koepka gewinnt sein viertes Major. 2021: Anfang Juli gewinnt Marcel Schneider bei der Kaskáda Golf Challenge in Tschechien seinen zweiten Challenge Tour Titel und sichert sich erstmals das Ticket zur 149. Open Championship. Eine Woche später gewinnt Marcel Siem die Le Vaudreuil Golf Challenge in Frankreich und erhält in Folge ebenfalls das Ticket zur Open Championship, bei der er den hervorragenden 15. Platz belegt. GC

Sieger nach Nationalität 203 England 141 Schweden 79 Frankreich

61 Spanien 41 Schottland 34 Italien 32 Wales 31 Deutschland 30 USA

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CHALLENGE TOUR | DEUTSCHLAND- HISTORIE

Martin Kaymer bei der Open de Volcans 2006

Major-Sieger und eine begehrte goldene Trophäe RÜCKBLICK Die Anfänge der Challenge Tour in Deutschland datieren auf das Jahr 1990 zurück. Seitdem hat sich einiges getan, zahlreiche Champions wurden geboren. D ie Geschichte der Challenge Tour in Deutschland beginnt an einem Mittwoch. Im GC Olching bei München wird am 20. Juni 1990 Mäzen, der Verleger Klaus Günther, ein hochkarätiges Teilnehmerfeld im GC Hamburg-Wendlohe; es geht um das Rekord-Preisgeld der Tour von 468.400 D-Mark. Der Ire David Higgins gewinnt im Stechen gegen den Spanier Carlos Rodiles und kassiert eine Siegerbörse von 76.200 D-Mark. Im Feld sind Größen wie die

die erste Runde der Audi Open gespielt. Am Ende gewinnt der Australier Brad King. Sechs Wochen später setzt sich der Engländer Nick Godin im GC Starnberg bei der Audi Quattro Trophy durch und schon ein Jahr später, am 30. Juni 1991, gewinnt bei diesem Turnier an selber Stelle mit Alex Cejka der erste Deutsche ein Turnier der Challenge Tour. Diese war 1986 als Zubringer zur European Tour ge- gründet worden, damals noch unter dem Namen Satellite Tour – seit 1990 heißt sie Challenge Tour. Und deren Geschichte ist fest mit Deutschland verwoben. Waren es in den 90er-Jahren die Audi Open (1990 bis 1993) und die Audi Quattro Trophy (1989 bis 1998) und damit verbun- den Unternehmen, die Schwarz-Rot-Gold

späteren Major-Sieger Trevor Immelman und Justin Rose; Immelman verpasst den Cut, Rose teilt Rang 45. Wesentlich besser schlägt sich in der Tur- nierwoche ein junger Deutscher namens Tobias Dier. Mit Runden von 68, 73, 67 und 68 Schlägen teilt der 23-Jährige Rang 8 und kassiert 12.880 D-Mark. Was entscheidend sein sollte für den Verlauf seiner weiteren Karriere. Per Einladung in Hamburg im Feld, kommt er durch die Top-10-Platzierung auch in der folgenden Woche in die Konkurrenz der Beazer Homes Challenge Tour Championship in

Brad King

auf den Tourkalender brachten, ebenso wie die American Express Trophy, die 1993 Sven Strüver und 1994 Torsten Giedeon jeweils im Frankfurter Golf Club gewinnen konnten, so verschafften in den letzten 20 Jahren oftmals golfbegeisterte Perso- nen und Persönlichkeiten der Challenge Tour eine Bühne in Deutschland. Im Juli 2000 versammelt auf diese Weise die Günther Hamburg Classics und deren

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DEUTSCHLAND-HISTORIE | CHALLENGE TOUR

Schuster (–19), Alex Cejka teilt mit 18 unter Par Rang 3. Cejka holt sich den Galeria-Titel im Jahr darauf mit 17 unter Par vor Marcel Siem (–13). In den folgen- den Jahren findet jeweils zumindest ein Turnier der Challenge Tour in Deutschland statt, allerdings ohne deutschen Sieger. Bis imAugust 2006 ein junger Professional aus Mettmann für Schlagzeilen sorgt: Auf der EPD Tour, der heutigen Pro Golf Tour, hat der damals 21-jährige Martin Kaymer in diesem Jahr bereits fünf Siege gefeiert, bei der Habsberg Classic eine 59er- Runde gespielt – neuer deutscher Rekord. Bei der mit 120.000 Euro dotierten Voda- fone Challenge im GC Elfrather Mühle tritt Kaymer im August 2006 per Wildcard erstmals bei einem Turnier der Challenge Tour an. Hoch gehandelt wird eigentlich der amtierende Amateur-Europameister Stephan Gross, doch der verpasst nach einer 80er-Auftakt-Runde den Cut. In der Pressekonferenz im Vorfeld wird Martin Kaymer der Fachjournaille als Lokalmata- dor präsentiert und die will wissen, ob er sich denn auch den Sieg zutraue. Kaymer überlegt kurz, rechnet nach und kommt zum Schluss, dass nach seiner Einschät- zung 18 unter Par reichen wird, um zu gewinnen. Und dass er sich das nach sei- ner 67 in der Proberunde durchaus vor- stellen kann. Kaymer gewinnt mit 18 unter Par und triumphiert einen Monat später auch bei der Open de Volcans in Frankreich. Als Nummer 4 der Jahres-Endrangliste steigt er auf zur European Tour 2007 und hält sich damit keine drei Monate auf der Challenge Tour auf.

sprengt mit täglich über 3.000 Zuschauern alle Besucher-Rekorde. Und beschert mut- maßlich einem italienischen Zöllner eine schöne Kamin-Trophäe: Als Sieger Peter Whiteford mit dem goldenen doc Salbe- Pokal zum nächsten Turnier nach Italien fährt, wird die mit echtem Gold über- zogene Trophäe an der Grenze konfisziert – bis heute auf Nimmerwiedersehen. GOLF AUF HOHEM NIVEAU In den kommenden Jahren finden immer wieder Challenge Tour Turniere in Deutschland statt. Und deutsche Spieler wie Moritz Lampert, Alexander Knappe, Bernd Ritthammer, Maximilian Kieffer, Hurly Long, Sebastian Heisele, Marcel Schneider, Christoph Günther oder Nicolas Meitinger können die Sieger-Historie der deutschen Professionals auf der Challenge Tour ergänzen, die einst mit Heinz-Peter

England. Dort teilt er Rang 10, weshalb er zwei Wochen später beim Finnish Masters dabei ist, wo er Dritter wird. Und so geht es weiter. Am Ende der Saison spielt er sich auf Rang 15 des Challenge Tour Rankings und sichert sich damit das letzte verfügbare Aufstiegs-Ticket zur European Tour. Ohne jemals in seinem Leben im Besitz einer Challenge Tour Karte gewesen zu sein. Der Rest ist deutsche Golfgeschichte: Dier gewinnt am 19. August 2001 die North West of Ireland Open mit 17 unter Par und

Tobias Dier 2002

feiert seinen ersten Sieg auf der European Tour; Zweiter wird damals übrigens der Waliser Stephen Dodd, 20 Jahre später Sieger der The Senior Open 2021. Der größte Triumph seiner Karriere gelingt Dier ein knappes Jahr später bei der TNT Dutch Open in Hilversum in den Nieder- landen: Im ersten Durchgang legt er mit einer 60er-Runde, zehn unter Par, den Grundstein für den größten Triumph seiner Laufbahn, siegt nach 72 Löchern erneut mit 17 unter Par und lässt diesmal Spieler wie Jamie Spence auf Rang 2 oder Padraig Harrington und Peter Lonard hin- ter sich, die Platz 3 teilen. Dier kassiert umgerechnet 300.000 Euro Preisgeld, die höchste Börse seiner Tourspieler- Karriere. Es folgen durchwachsene Jahre auf der European Tour und der Challenge Tour, wo er 2007 bei der OKI Mahou Challenge de Espana noch einmal Zweiter wird – wieder mit 17 unter Par. 2008 verpasst er alle Cuts und beendet am Ende des Jahres seine Tourspieler- Karriere. EINE 59 FÜR DIE GESCHICHTSBÜCHER 2001 trägt sich mit Wolfgang Huget ein weiterer Deutscher in die Siegerliste eines deutschen Challenge Tour Turniers ein; der Mönchengladbacher gewinnt den Galeria Kaufhof Pokal im GC Rittergut Birkhof mit 22 unter Par – vor Tino

Heinz-Peter Thül

Thül, Alex Cejka, Thomas Gögele, Sven Strüver und Erol Simsek begann. Von 2013 bis 2015 gastiert die Tour noch dreimal im Quellness Golf Resort in Bad Griesbach, ehe sie nun im September 2021 bei der Big Green Egg German Challenge powered by VcG im Wittelsbacher GC eine triumphale Rückkehr feiert. Ganz gleich, wer am 12. September in Neuburg gewinnt. Und völlig unabhängig davon, ob der Siegerscore bei 17 unter Par liegen wird oder nicht: Die Zuschauer, die hoffentlich den Besucherrekord aus dem Jahr 2007 in Bad Waldsee brechen werden, dürfen sich auf Golfsport auf hohem Niveau freuen. Was heute auf der Challenge Tour gezeigt wird, ist vergleich- bar mit dem Spiel auf der European Tour vor 15 Jahren. Der Cut hat sich in dieser Zeit um rund vier Schläge nach unten bewegt und die Besucher bekommen in der zweiten Liga des Golfsports in Europa heute herausragende Leistungen zu sehen. Und vielleicht ja sogar den einen oder anderen künftigen Major-Sieger. GC

Martin Kaymer im GC Habsberg 2006

Dort stehen 2007 mit der Vodafone Chal- lenge, der Postbank Challenge presented by Marcel Siem und der doc Salbe PGA European Challenge im GC Bad Waldsee gleich drei Turniere in Deutschland auf dem Programm. Letzteres bringt Profigolf erstmals in die Bodensee-Region und

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TURNIER | PROGRAMM

HIGHLIGHTS AM LAUFENDEN BAND RAHMENPROGRAMM Die Woche im Wittelsbacher Golfclub bietet hochklassigen Golfsport – die Big Green Egg German Challenge powered by VcG hat aber noch einiges mehr zu bieten. TEE TIME – DER PODCAST MACHT DIE 100 VOLL

D er frühere Radiomoderator und Hobby-Golfer Jens Zielinski und der Golf-Profi Florian Fritsch lernten sich 2016 auf einer gemeinsamen Autofahrt in die Toskana kennen. Diese Fahrt gilt heute als die Geburtsstunde des wohl meistgehörten Golfpodcasts in deutscher Spra- che. Denn beide unterhielten sich die kompletten zehn Stunden über nichts anderes als: Golf. Seit 2019 findet man Tee Time auf allen Podcast-Plattformen. Das Duo hat nicht nur Episoden produziert, Flo und Jens führten mehrere Hörer-Golf- Camps durch, waren als offizieller Podcast der BMW International Open täglich im Einsatz und sind sogar schon als Team (Pro und Caddie) bei der Porsche European Open 2021 angetreten. Als Bobfahrer Johannes Lochner sehr naiv auf Instagram eine Golf-Wette gegen Florian anbot, wurde im Podcast der Wetteinsatz besprochen: Der Verlierer musste im Borat-Kostüm (fast nackt) eine Runde Golf mit dem Gewinner der Wette und zwei Podcast-Hörer*innen spielen. Der Austra- gungsort wurde per Aufruf im Podcast gesucht, es meldeten sich mehrere Clubs aus ganz Deutschland. Am Ende spielte Johannes Lochner halbnackt im Golfclub Schloss Reichertshausen – und der halbe Verein ließ sich dieses Spektakel natürlich nicht entgehen.

Jens Zielinski: „Wir wollen den Spaß rüberbringen, unterhalten und die- ses uralte Image, das Golf ab und an einfach immer noch hat, abschütteln. Deswegen beziehen wir so oft es geht unsere Hörer*innen mit ein und beantworten deren Fragen. Durch den direkten Draht in die Profi-Szene freuen wir uns oft über interessante Gäste, beziehungsweise haben wir seit einem Jahr einen neuen Co-Moderator, der, so oft es der Spielkalender eben zulässt, mitmacht: European Tour Profi Bernd Ritthammer. Im Golf steckt so viel Entertainment und wir versuchen dies einmal in der Woche via Podcast in die Welt zu schießen! Dass die Challenge Tour wieder in Deutschland Halt macht, gibt dem Golfsport eine weitere Möglichkeit, sich zu zeigen, und da sind wir natürlich gerne dabei! Rückblickend glaube ich, war das alles eh genau geplant. Denn exakt am Turnierwochenende werden wir unsere hundertste Folge veröffentlichen. Das kann kein Zufall sein!“ Tee Time wird als offizieller Turnierpodcast von der German Challenge berichten. Dabei können sich die Hörer*innen auf exklusive Einblicke hinter die Kulissen aber auch unterhaltsame Berichte abseits der Fairways freuen. Jens Zielinski: „Oft sind es Zufälle, die die besten Storys bringen. Vielleicht haut ein Spieler ein Hole-in-one, vielleicht hat ein Spieler seine Hosen vergessen, vielleicht haben aber auch die Zuschauer die besten Fragen parat. Wir freuen uns einfach sehr auf dieses Event!“

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PROGRAMM | TURNIER

WATCH OUT FOR THE EGG!

I m Rahmen des Turniers wird es einen Chipping Contest geben, bei dem auch Besucher teilnehmen können. Noch sei nicht allzu viel verraten, nur das: Das wohl größte Big Green Egg der Welt wird einen, im wahrsten Sinne des Wortes, großen Teil dazu beitragen. Kommt am besten einfach vorbei! Wo? Das werdet Ihr schon von Weitem sehen…

EGG FÜR ASS! A uf die Spieler wartet an Loch 16 eine besondere Zusatz-Challenge. Für ein Hole-in-one gibt es am Par 3 einen Big Green Egg Large, den beliebtesten und vielseitigsten EGG – ein kulinarisches Hole-in-one also.

PITMASTER AM GRILL D as Big Green Egg kann in den Tagen der Big Green Egg German Challenge powered by VcG auch live erlebt werden. Neben einer Ausstellung der beliebtesten Big Green Egg Modelle und Zubehör wird es vom Big Green Egg Pitmaster Martin „Maze“ Seibold kleine Köst- lichkeiten und Genüsse vom EGG geben – inklusive Überraschungen und Neuvorstellungen. Und wer noch nach dem passenden Golf Outfit, Zubehör, Geschenk oder Souvenir sucht, ist im Big Green Egg Pavillon richtig. Dort gibt es die neue Golf Collection von Big Green Egg. ERFOLGSGARANTEN

S ie sind da, wo die Bälle fliegen, mal stehend, mal auf einemAnglerstuhl sitzend – Ballspotter. In zwei Schichten pro Tag werden bei der Big Green Egg German Challenge powered by VcG alleine für das Auffinden etwas unpräzise fliegender Bälle 15 Volunteers benötigt. Keine leichte Aufgabe – doch sind die sogenannten „Forecaddies“ unverzichtbar. Zudem sind in der Turnierwoche 80 Helfer-Schichten rund um das Thema Scoring notwendig, um Ergebnisse durchzugeben und Boards zu bestücken. Und: Hast du schon einmal darauf geachtet, wie viele Bälle ein Pro so am Tag auf der Range wegjagt? Bereits ab Montag, wenn die ersten Spieler anreisen, werden durchgehend vier Volunteers, also rund 50 Schichten, benötigt, um die Bälle wieder zu sammeln, zu reinigen und den Spielern wieder zur Verfügung zu stellen. Noch größeren Einsatz verlangt das Zuschauermanagement, etwa zur Einweisung auf dem Parkplatz, bei Einsätzen im Shuttle, am Check-in, als Flight-Marshalls und am Infostand. Hier werden in Summe noch einmal rund 150 Schichten zu besetzen sein. Insgesamt werden also – inklusive Starter und einiger Springer – deutlich mehr als 100 Helfer benötigt, um über 350 Helferschichten abzudecken. Einen sehr großen Anteil der Volunteers machen die Mitglieder des Wittelsbacher Golfclubs aus. Es gibt aber auch unglaublich viele Volunteers, die aus ganz Deutschland anreisen: aus Pinneberg, Bonn, Augsburg, Wunstorf, Münster oder Zossen!

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PORTRÄT | TITEL-PARTNER BIG GREEN EGG

KULINARISCHES HOLE-IN-ONE MIT DEM BIG GREEN EGG! TITELSPONSOR Grillen, Pizza & Brot backen wie im Steinofen, Räuchern, authentisches BBQ, Niedergaren oder Schmoren – all das ist kein Problem für das Big Green Egg.

D as EGG, nicht nur optisch die ideale Ergänzung zu hochklassigem Golfsport, ist ein sogenannter Kamado Grill. Kamados wurden ur- sprünglich in Japan zum Reis kochen verwendet. US-Soldaten haben diese nach dem Zweiten Weltkrieg zu Grills umfunktioniert und nach Amerika importiert, da das darauf Gegrillte einfach besser schmeckte als in herkömmlichen Grills. Das Geheimnis liegt in der Keramik, die die Feuchtigkeit aufnimmt und an das Grillgut wieder abgibt. Zudem präsentiert sich der Grill auch aufgrund der Fähigkeit, Wärme zu speichern, nicht nur unglaub- lich effizient, sondern auch präzise. So

ist er auf das Grad genau steuerbar, was gerade bei großen Fleischstücken, die über einen längeren Zeitraum garen, wichtig ist. „Golf und das Big Green Egg passen perfekt zusammen. Bei beidem geht es um die perfekte Technik, um so gut wie möglich zu spielen beziehungsweise zu kochen. Immer besser werden und dabei Spaß und Freude mit Familie und Freunden haben, schöner kann man seine Freizeit nicht verbringen“ Florian Knecht, Geschäftsführer Big Green Egg Deutschland

TECHNOLOGIE DER NASA In den USA hat Big Green Egg als erste Firma Kamado-Grills perfektioniert und modernisiert – unter anderem mit einer Keramik, die von der NASA entwickelt wurde und auch beim Space Shuttle zum Einsatz kam. Durch diese Beschichtung und dank der beeindruckenden Eigenschaften der Keramik sind Temperaturen jenseits der 400 Grad Celsius kein Problem für das Big Green Egg – bei herkömmlichen Grills ist schon viel früher Schluss. Aufgrund seines einzigartigen Designs macht das Big Green Egg zudem auch im

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TITEL-PARTNER BIG GREEN EGG | PORTRÄT

Martin Kaymer

Florian Knecht

Garten oder auf dem Balkon eine gute Figur. Das Big Green Egg ist längst mehr als ein Grill und gilt unter Promis als das Status-Symbol im Garten. Stars wie David Beckham, Liz Hurley oder sogar Meghan Markle sind vom Keramik- grill begeistert. Egal ob freistehend oder in eine Outdoor- Küche integriert, von Mini bis hin zu 2XL – das EGG passt perfekt in jeden Garten, auf jede Terrasse oder jeden Balkon und mit sieben unterschiedlichen Größen steht ein Grill für jeden erdenklichen Anlass vom romantischen Dinner bis zur großen Familienfeier parat. TEIL DER SPITZEN-GASTRONOMIE Aufgrund dieser Vielseitigkeit aber auch Dank der hohen Qualität und Zuverlässig- keit ist das Big Green Egg selbst aus der Spitzen-Gastronomie nicht mehr weg-

zudenken. Seit Jahrzehnten arbeitet das Unternehmen mit den besten Köchen der Welt zusammen und Koch-Legenden wie Sergio Hermann, Jonnie Boer oder Christian Bau schwören seit Jahren auf den vielfältigsten Grill der Welt. „Man benötigt, um das beste Resultat zu erzielen, das beste Produkt. Sowohl beim Kochen als auch beim Golf spielen. Auch ist sowohl am Big Green Egg als auch am Golfplatz Lebens- qualität und Freude eine der wichtigsten Zutaten, um erfolgreich zu sein. Deshalb passen wir so gut zusammen“ Wessel Buddingh, Geschäftsführer von Big Green Egg Europe Mehr Information gibt es unter www.biggreenegg.de oder auf Facebook & Instagram. GC

Wessel Buddingh

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