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Event-REPORT

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„Dachdecker sind cool“ Bayerische Azubis an den Vorbereitungen zum Mega-Event beteiligt

Foto: Red Bull Media House

Deutschlands bedeutendste Veranstal- tung im Bereich Mountainbi- king ist der Red Bull District Ride. Und die Dachdecker waren dabei.

Worten: Jeder ist für sich und seine Aktivitä- ten selbst verantwortlich. Die Resonanz auf die Nachfrage unter den Lehrlingen in Wald- kirchen war enorm: Spontan sagten alle, die der Jugendbeauftragte angesprochen hatte, zu: Sven Hartig und Marco Simon vom Innungsbetrieb Preissinger, Nürnberg, Christian Prediger vom Innungsmitglied Handschuh, Schweinfurt, Oladayo Ode- yemi vom Innungsmitglied Philipp & Mümmler, Erlangen, Amel Emso vom Innungsbetrieb Hugo Voigt, Fürth, Dan- ny Gassner vom Innungsbetrieb Kaidel, Kitzingen, Joana Wittler vom Innungs- mitglied Günter Schuh, Eching bei Landshut. Verstärkung gab es dazu vom altbewähr- ten IHM-Team Alex Leirer und Antonio Rizzo , die auch für diesen Einsatz wiederum ihren Urlaub opferten sowie von KPZ-Aus- bilder Simon Schauer.

Doch wer jetzt der Meinung ist, bei Koo- perationen mit Red Bull würden vorab Heer- scharen von Rechtsanwälten mit Vertragsaus- arbeitungen beschäftigt, irrt gewaltig. Eine Zusammenarbeit wird einfach vereinbart und fertig. Anfang Juni trafen sich Jürgen Lehner und PR-Mann Harald Friedrich von der LIV- Pressestelle zum ersten Planungsgespräch in Nürnberg mit dem Red Bull Field Marketing Manager und Vertretern der Unternehmen, die den Event für Red Bull planen, organisie- ren und ausrichten. Erste Pläne der großen Rampe wurden vorgelegt. Respekt: 14,98 m hoch, 45 Grad steil. Das Stahlgerüst wird vom Organisationsteam aufgebaut. Und dann kommen die Dachdecker an die Reihe mit den Sparren, der Schalung und der Beplan- kung mit 9 mm dicken Siebdruckplatten – dem eigentlichen Fahrbahnbelag. So die Vor- gabe. Angefahren werden soll die Rampe von den 24 weltbesten Mountainbikern von ei- nem Fenster in der vierten Etage des Rathau- ses aus. Während Jürgen Lehner den Materialbe- darf kalkulierte und schon mal eine erste Vorauswahl für die beteiligten Dachdecker- Lehrlinge vornahm, ging Harald Friedrich in die „Höhle des roten Bullen“ – in die Deutschland-Zentrale von Red Bull. Ganz klares Ergebnis der Gespräche: Weder wird Red Bull seine Partner PR-mäßig forcieren, noch wird dies von den Partnern als Gegen- leistung für Red Bull erwartet. Mit anderen

Angefangen hatte alles mit einer fast beiläufigen Frage an den Jugend- beauftragten Jürgen Lehner: „Sollen wir nicht mal etwas zusammen ma- chen?“ Die Frage stellte ein DJ auf der Interna- tionalen Handwerksmesse IHM in München, der im Bereich der YoungGeneration für den Sound sorgte – und auch für den österrei- chischen Getränkehersteller Red Bull arbeitet. Aus dieser Idee kristallisierte sich bald der Plan heraus, dass die bayerischen Dach- decker sich doch vielleicht beim Bau der größten Rampe des Red Bull District Rides im September in Nürnberg beteiligen könn- ten. Vom Vorstand des LIV gab es schnell ein grundsätzliches „Grünes Licht“ dafür, aus diesem Einsatz eine der wohl größten „Nach- wuchs-Werbeaktion“ zu machen.

Pläne: Bassline

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Foto: Red Bull Media House

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