GOLF TIME 5/2025
TURNIERE | HOTELPLANNER TOUR
PREMIERE GEGLÜCKT
Auf dem Weg zum Sieg bei der Interwetten Open 2025: Maximilian Steinlechner
Bei der Erstaustragung der Interwetten Open im Golfclub Schladming-Dachstein feiert der österreichische Lokalmatador Maximilian Steinlechner einen emotionalen Heimsieg. Von Markus Scheck
Ö
großartig, das macht es noch schöner“, schwärmte er. Das Feld in Schladming war interna tional gut besetzt. So teilten sich hinter Steinlechner und Celli die Südafrikaner J. C Ritchie und Jovan Rebula sowie der Franzose Oihan Guillamoundeguy mit −18 den dritten Rang. KARRIERESCHUB RICHTUNG DPWT Mit dem Erfolg bei den Interwetten Open katapultierte sich Steinlechner auf Rang drei der „Road to Mallorca“-Rangliste und darf sich nun berechtigte Hoffnungen auf den Aufstieg zur DP World Tour machen. Noch stehen in dieser Saison der Hotel- Planner Tour einige Turniere auf dem Programm – doch mit dem Sieg in Schlad ming hat sich der Österreicher in eine exzellente Ausgangsposition gebracht. „Ein Sieg bedeutet in dieser Saison enorm viel. Ich bin jetzt in einer sehr guten Position und will dieses Momentum unbe dingt mitnehmen“, so Steinlechner. Sein Ziel: „Gegen die besten Spieler der Welt bei den größten Turnieren antreten – und heute war ein wichtiger Schritt dorthin.“ GT
sterreich hat einen neuen Golfhelden: Maximilian Steinlechner sicherte sich bei der ersten Auflage der
Sein letzter Putt zum Birdie auf dem 18. Grün wurde vom steirischen Publikum frenetisch gefeiert – ein Moment, der selbst den kühlen Steinlechner rührte. „In Österreich aufzuwachsen und jetzt vor diesen Fans zu gewinnen, ist etwas ganz Besonderes. Die Atmosphäre war
Interwetten Open im malerischen Golf club Schladming-Dachstein seinen ersten Titel auf der HotelPlanner Tour – und das vor heimischer Kulisse. Mit einer starken Finalrunde von 64 Schlägen (−5) krönte sich der 25-Jährige mit insgesamt −21 zum Premierensieger des neuen Turnierformats in der Alpenregion. MIT NERVENSTÄRKE ZUM SIEG Steinlechner war mit einem Schlag Vor sprung in die Finalrunde gestartet und zeigte am Schlusstag große Nervenstärke. Sieben Birdies und zwei Bogeys reichten, um sich gegen den stark aufspielenden Italiener Filippo Celli (−19) durchzusetzen. „Es fühlt sich großartig an“, sagte der Tiroler nach dem Triumph. „Ich wusste, dass ich heute performen muss, um zu gewinnen. Vom Tee bis zum Grün war es nicht immer spektakulär, aber ich habe auf den Back Nine einige wichtige Putts gelocht und solide gespielt.“
Österreichs Maximilian Steinlechner freut sich über den Sieg vor heimischer Kulisse
24 GOLF TIME | 5-2025
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