GOLF TIME 4/2026

Herrliches Ambiente und Spielspaß pur: Der Steengracht Course

27 Löcher unweit der holländischen Grenze: Golf International Moyland

kompliziert gehalten. Das sportliche Herzstück ist der 18-Loch-„Steeng racht Course“. Golfarchitekt Udo Barth hat breite Fairways zwischen Soli täreichen und Teichen in die flache niederrheinische Landschaft gelegt. Erhöhte Abschläge schaffen überra schende Perspektiven, ins Wasser hi neinlaufende „Strandbunker“ setzen optische und spielerische Akzente. Keine Bahn gleicht der anderen. Die 7 und 16 enden beispielsweise auf einem mächtigen Doppelgrün. Von Weiß oder Gelb verlangt der Platz im mer wieder strategische Entscheidun gen und Konzentration. Von Blau ver ändert sich die Optik komplett: Dann rücken Landschaft, Ruhe und der Spaß am nächsten Schlag noch stärker in den Mittelpunkt. TOP-GRÜNS Dass der Course den Namen der Eigen tümerfamilie von Steengracht trägt, ist durchaus programmatisch. CEO Nico las Baron von Steengracht verfolgt eine klare Philosophie: „course comes first“. Vier Mähroboter mit ECHO-Sys tem kümmern sich inzwischen um die Fairways. Die dadurch gewonnene Zeit investiert das Greenkeeping-Team verstärkt in die Grüns – mit sichtbarem Erfolg. Das niederländische Fachma gazin „Golfkrant“ zeichnete diese mit zehn von zehn möglichen Punkten aus. Auch abseits der Fairways wurde weiterentwickelt. Aus dem Clubhaus wurde die MoyLounge, Rezeption und Theke verschmolzen zur MoyBar. Das

gastronomische MoyFood-Konzept setzt auf Snacks, Kaffee und Kuchen sowie regionale Spezialitäten wie „Bitter-Ballen“. Dazu passt das natur trübe MOY-Radler, das von der Gräf lichen Brauerei Freising exklusiv für Nordrhein-Westfalen nach Moyland geliefert wird. Wer nach der Runde größer aufkochen lassen möchte, fin det mit dem Restaurant Post Moyland direkt an der Zufahrt einen Koopera tionspartner für Fine Dining. GOLFEN UND BLEIBEN Besonders unkompliziert ist Moyland für Golfer mit Wohnmobil. Stellplätze befinden sich mit Blick auf Übungsan lagen und Platz nur rund 50 Meter von Duschen und MoyLounge entfernt. Auch freies Stehen mit Aussicht auf das Doppelgrün ist möglich. Für die sogenannten „Womo-Golfer“ gibt es eigene Arrangements. Ähnlich flexibel zeigt sich GIM bei Gruppen ab zwölf Personen, für die nach Vorbestellung individuelle gastronomische Konzep te angeboten werden. Das reguläre Greenfee beträgt an allen Tagen 79 Euro, Online-Buchungen sind günsti ger, hinzu kommen wechselnde Ange bote. Bei Turnieren liegt das Startgeld bei maximal 65 Euro – kleines Früh stück inklusive. So passt am Ende vieles zu jener ruhi geren Taktzahl, die bereits auf der Fahrt nach Moyland zu spüren ist: Golf steht im Mittelpunkt. Viel mehr braucht es manchmal auch nicht. GT

Naturidylle: Die Ausläufer des westlichen Niederrheins

Tolles Konzept: Auch „Womo-Golfer“ sind in GIM bestens versorgt

www.moy.land

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