GOLF TIME 4/2026

TRAINING | FITZPATRICK

TIPP 4: PUTTEN Bewusst trainieren: Mit diesen zwei Übungen lässt sich das Vertrauen in kurze Putts und solche aus mittlerer Distanz gezielt stärken ...

Matt nutzt vor allem zwei Putt-Drills, um das Lochen kurzer Putts, aber auch seine

Distanzkontrolle bei langen Putts zu trainieren. Mit ihnen kann er seine Ergebnisse exakt erfassen, Fortschritte kontrollieren und überprüfen, ob sich sein Putting kontinuierlich verbessert. Gleichzeitig bekommt das Training einen Wettkampfcharakter: Jeder Putt zählt und hat eine Konsequenz. So gewöhnt er sich daran, auch unter Druck die gewohnte Bewegung abzurufen – eine wichtige Vorbereitung auf entscheidende Situationen im Turnier. Gleichzeitig kann sich Matt auf diese Weise schnell auf die Geschwindigkeit und Eigenschaften der Grüns eines Platzes einstellen.

1. DRILL: DIE UHR Diese Übung nutzt Matt, um ein besseres Verständnis dafür zu entwickeln, wie Gefälle und Neigung das Break rund um das Loch beeinflussen. Dafür wählt er ein Loch an einer leicht geneigten Stelle des Grüns und platziert auf den Linien von 12, 3, 6 und 9 Uhr jeweils drei Tees in drei, sechs und neun Fuß Entfernung zum Loch – insgesamt also zwölf Tees. Geputtet wird mit nur einem Ball. Matt beginnt auf jeder Linie mit dem kürzesten Putt und arbeitet sich anschließend bis zum längsten vor. Insgesamt werden also zwölf Putts gespielt. Für jeden gelochten Putt gibt es einen Punkt, für jeden Fehlschlag keinen. Durch die unterschiedlichen Distanzen und Winkel zeigt sich schnell, wie stark die Neigung des Grüns das Break beeinflusst. Mit regelmäßigem Training verbessert sich so nicht nur die Sicherheit bei kurzen und mittleren Putts, sondern vor allem die Fähigkeit, vergleichbare Puttlinien auf dem Platz besser zu lesen.

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