GOLF TIME 4/2026
2. DRILL: DIE LEITER Für diesen Drill wählt Matt einen möglichst geraden und flachen Putt. Beginnend bei zwei Metern Entfernung zum Loch platziert er jeden Meter ein Tee – bis zu einer Distanz von sechs Metern oder, wenn genügend Platz vorhanden ist, auch darüber hinaus. Ein weiteres Tee wird 50 Zentimeter hinter dem Loch positioniert. Anschließend spielt Matt von jeder Position einen Ball, beginnend mit der kürzesten Distanz. Für einen gelochten Putt gibt es zwei Punkte, bleibt der Ball zwischen Loch und dem dahinter platzierten Tee liegen, gibt es einen Punkt. Bleibt er vor dem Loch liegen oder rollt über das hintere Tee hinaus, gibt es keinen Punkt. Der entscheidende Effekt der Übung liegt in der schrittweisen Steigerung der Distanz. Wer sich von kurzen zu immer längeren Putts vorarbeitet, entwickelt ein besseres Gefühl für die Geschwindigkeit der Grüns. Dadurch fällt es deutlich leichter, auch bei langen Putts das richtige Tempo und damit die passende Distanz zu finden.
KURZE PUTTS MEISTERN Für Matt sind Putts zwischen einem und drei Metern besonders entscheidend. Aus rund einem Meter lochen die meisten Golfer einen hohen Anteil ihrer Putts, während jenseits der Drei Meter-Marke vergleichsweise wenige Bälle fallen. Das größte Verbesserungspotenzial sieht Fitzpatrick deshalb genau im Bereich dazwischen. Wer gezielt an Putts aus einem bis drei Metern arbeitet, kann seine Erfolgsquote mit überschaubarem Aufwand deutlich steigern. GT
GOLF TIME 4-2026 | 77
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