impuls | November 2022 - Januar 2023

Pfar rbr ief der Gemeinden

November 2022 - Januar 2023

im p uls St. Georg St. Marien St. Hildegard St. Josef

Die

das sind nicht unsere lautesten, sondern unsere grö ß ten Ereignisse , stillstenStunden .

Foto: Markus Distelrath / pixabay.com

Friedrich Nietzsche

Leitartikel

Liebe Mitchristen,

Der Herbst hat uns noch einige schöne Tage beschert. Über den abgeernteten Feldern und dem sich verfärbenden Laubwald leuchtet die späte Herbstsonne. Im Übrigen ist der Herbst mit viel Nebel und den immer kürzer werdenden Tagen eine dunkle Jahreszeit. Das stimmt viele traurig und wehmütig, zumal das Vergehen der Natur auch ein Gleichnis für unser Leben ist. Auch unser Leben blüht auf und geht dann Jahr für Jahr einem Lebensabend, wie wir sagen, zu. Unsere Vorfahren haben nicht von ungefähr das Gedenken an unsere Verstorbenen in diese Jahreszeit, in den November gelegt. So gehen wir im November auf die Friedhöfe zu den Gräbern unserer Verstorbenen und schmücken sie mit Blumen und Kerzen. Zugleich gedenken wir auch derer, die in den großen Kriegen gefallen sind und begehen den Volkstrauertag. Früher wurde dieser Tag Heldengedenktag genannt. Mit diesemWort wurde das Sterben der Gefallenen im Krieg glorifiziert. Heute denken wir mehr an das

Foto: Pexels / pixabay.com

Grauen des Sterbens in den Kriegen weltweit, vor allem im Zeitalter der atomaren Bedrohungen. Wir halten so das Gedenken an unsere Verstorbenen lebendig, wenngleich viele auch ganz vergessen werden. Wir spüren, dass die Gemeinschaft mit ihnen nicht verloren ist. Gott allein kann uns sagen, dass mit dem Tod unser Leben nicht beendet ist. Jesus Christus zeigt uns, dass Gott die Sehnsucht, die er uns in unseren Herzen eingepflanzt hat, die Sehnsucht nach einem erfüllten Leben, das bleibt, erfüllen will. Jesus Christus ist Mensch geworden und hat Teil an unserem Leben und auch Teil an unserem Sterben.

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Leitartikel

Am Ende kann er uns aber sagen: „Ich bin die Auferstehung und das Leben“. (Joh 11,25) Aus diesem Glauben heraus sind die Kerzen auf den Gräbern ein Zeichen für das Licht, das Jesus in unsere Trauer und unseren Schmerz über den Tod hineinleuchten lässt. Wenn wir an den Gräbern stehen und der Verstorbenen gedenken, sagt er uns, dass er gekommen ist, damit wir das Leben haben - und es in Fülle haben. Das Leben in Fülle spiegelte auch die erste Ausgabe des „impuls“ wider. Von den Pfarreien der Innenstadt Limburg wurde der neue Pfarrbrief mit dem Namen„impuls“ gemeinsam im Frühjahr 2014 ins Leben gerufen. Die Namensgebung war und ist signifikant: Der Puls ist lebensnotwendig. Wir müssen„im puls“ bleiben, damit das Leben pulsieren kann. Impuls geben bedeutet aber auch Anregung und Anstoß geben, sich auf den Weg

machen. Der „impuls“ förderte die Verbundenheit unter den Pfarreien und repräsentierte den pulsierenden Glauben unserer Gemeinden. Mein herzlicher Dank gilt Ihnen, liebe Autorinnen und Autoren, die in den vergangenen Jahren Artikel unterschiedlicher Art erstellten, z. B. über Erstkommunion und Firmung, Glaubensfragen, kirchliche Feste, Jugendarbeit, Wallfahrten, Jugendkirche, unsere Kitas, Veranstaltungen und Aktivitäten in den Gemeinden, Ökumene und herzlich dem Redaktionsteam, das professionell und kompetent die Artikel anschaulich darstellte. Wie geht es nun mit dem Pfarrbrief weiter, wenn wir ab dem 1. Januar 2023 mit zehn Pfarrgemeinden zur Pfarrei Neuen Typs, zur Pfarrei „Hl. Katharina Kasper – Limburger Land“, fusionieren und zusammen wachsen? Die Teilprojektgruppe„Öffentlich keitsarbeit“ wird ein neues Format erstellen, das das Leben in unserer viele andere ansprechende Themen. Ebenso danke ich

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Leitartikel Ak uell

neuen Pfarrei reflektieren wird. Schon heute freue ich mich auf unseren neuen Pfarrbrief, der die Gemeinschaft aller Gläubigen im Pastoralen Raum Limburg darstellen wird.

Verbunden im Glauben grüße ich Sie herzlich,

Ihr Pfarrer

Gereon Rehberg

Liebe Leserinnen und Leser,

mit diesem impuls -Heft verabschieden wir uns von Ihnen und wünschen einer nachfolgenden Pfarrbrief-Redaktion für die Großpfarrei „Heilige Katharina Kasper Limburger Land“ alles Gute! Wir haben den impuls gerne gemacht und uns Mühe gegeben. Manchmal war er dünner, manchmal dicker, manchmal informativer, manchmal kreativer. Immer jedoch hofften wir, Ihren Erwartungen gerecht zu werden und Ihnen damit Freude zu machen. Unsere Redaktionsmitglieder haben Beiträge selbst geschrieben oder andere gebeten, welche zu schreiben, Informationen zu Gottesdiensten und anderen Veranstaltungen gesammelt, Rückblicke auf Feierlichkeiten der vier Gemeinden angefordert und versucht, den impuls ansprechend zu gestalten. Allen, die zum Gelingen des impuls beigetragen haben durch Anregungen, Beiträge, Interviews, Informationen, und Fotos sei herzlich gedankt. Danke auch denjenigen, die beim Entstehen des impuls mitgewirkt und jenen Mitgliedern, die seit Herausgabe ab 2014 aus privaten oder beruflichen Gründen die Redaktion verlassen haben und den Austrägerinnen und Austrägern der Hefte.

Unser besonderer Dank gilt jedoch Ihnen, die Sie unseren impuls gelesen haben.

Die Redaktionsmitglieder impuls

DANKESCHÖN

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Leitartikel Ak uel

Gesundsein Fördern Adveniat Weihnachtsaktion 2022

Lateinamerika befindet sich in einer dramatischen humanitären Krise. Mit seinen Projektpartnerinnen und -partnern vor Ort durchbricht das Lateinamerika-Hilfswerk Adveniat die Spirale von mangelnder Gesundheitsversorgung, Hunger und Armut. Gesundheitshelferinnen und -helfer werden von der Kirche ausgebildet, Gemeindeteams besuchen Kranke und Familien, kirchliche Krankenhäuser und Gesundheits posten sind die Hoffnung der Armen. Unter dem Motto „Gesundsein Fördern“ ruft die diesjährige bundesweite Weih nachtsaktion der Katholischen Kirche die Menschen in Deutschland zur Solidarität auf, damit Gesundheit für die Armen in Lateinamerika nicht länger ein unerreichbares Gut bleibt.

Gesundsein Fördern

www.adveniat.de · Weihnachtskollekte 2022

bundesweiten Adveniat-Weihn achtsaktion findet am 1. Advent, dem 27. November 2022, im Bistum Trier statt. Die Weihnachtskollekte am 24. und 25. Dezember in allen katholischen Kirchen Deutschlands ist für Adveniat und die Hilfe für die Menschen in Lateinamerika und der Karibik bestimmt.

Schwerpunktländer sind Guatemala und Bolivien. Die Eröffnung der

WEIHNACHTSKOLLEKTE

llen katholischen Kirchen eisung auf das Konto ihrer

am 24. und 25. Dezember in a Deutschlands oder per Überw Gemeinde (s. Rückseite des im puls) Weitere Infos unter www.adv eniat.de

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Aktuell

Neues vom Pastoralausschuss

Die nächsten Schritte im Pfarreiwerdungsprozess

Unterzeichnung der Gründungsvereinbarung Am Samstag, dem 15. Oktober wird die Gründungsvereinbarung der neuen Pfarrei im Rahmen eines Vespergottesdienstes um 16.00 Uhr in unserer zukünftigen Pfarrkirche St. Georg (Dom) von den Vorsitzenden der Pfarrgemeinderäte und der Verwaltungsräte sowie dem leitenden Priester Pfarrer Rehberg unterschrieben. Zu diesem Gottesdienst sind alle Gemeindemitglieder sehr herzlich eingeladen. Eine besondere Einladung ergeht an die Mitglieder aller Teilprojektgruppen, die den Text der Vereinbarung vorbereitet haben. Konstituierung des neuen Pfarrgemeinderates Der bisherige Pastoralausschuss wird noch im November in einer konstituierenden Sitzung zum Pfarrgemeinderat der Pfarrei Katharina Kasper, Limburger Land, werden. Die jetzigen Pfarrgemeinderäte werden dann zu Ortsausschüssen. Mit der Errichtung der neuen Pfarrei zum 01.01.2023 werden die bisherigen Pfarreien zu Kirchorten. Wahl des neuen Verwaltungsrates Bei seiner konstituierenden Sitzung wählt der neue Pfarrgemeinderat auch den neuen Verwaltungsrat, in dem alle Kirchorte vertreten sein sollten. Mitglieder des Ortsausschusses sind erst einmal die Mitglieder der alten Pfarrgemeinderäte. Darüber hinaus kann aber jeder Interessierte mitmachen und das Gemeindeleben vor Ort mitgestalten und mit beleben!

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Aktuell

Unbekannt

Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner für die Kirchorte Für jeden Ortsausschuss und Kirchort ist ein Mitglied des Pastoralteams als Kontaktperson zuständig. Er oder sie ist das „Gesicht des Teams“ für den jeweilige Kirchort und vertritt Pfarrer Rehberg bei den Ortsausschuss Sitzungen. Zusammen mit den Ortsausschuss-Vorsitzenden sind die Kontaktpersonen die Bindeglieder zu Pfarrgemeinderat und Verwaltungsrat und repräsentieren die Kirchengemeinde im Ort.

Die folgende Regelung gilt ab dem 1. Advent: Limburg - St. Marien:

Pater Sagar Mennekanti

Limburg - St. Georg: Limburg - St. Hildegard:

Pastoralreferentin Katharina Kunkel Pastoralreferentin K. Kunkel Pastoralreferentin K. Kunkel Pastoralreferentin Renate Ruß Gemeindereferentin Christa Mohr

(ab 01.01.23)

Staffel - St. Josef:

Elz - St. Johannes d. T.: Offheim - St. Servatius: Dietkirchen - St. Lubentius:

Pfarrer Walter Henkes Pfarrer Walter Henkes

Dehrn - St. Nikolaus:

Eschhofen - St. Antonius: Pfarrer Andrzej Majewski Lindenholzhausen - St. Jakobus: Gemeindereferent Bernhard Harjung

Folgende Zuständigkeiten sind im Pastoralteam schon festgelegt worden (weitere werden folgen): Ministrantenpastoral: P. Sagar Mennekanti Jugendgottesdienste/neue Gottesdienste: P. Sagar Mennekanti Erstkommunionvorbereitung: GR Jasmin Jung; PR Renate Ruß Firmvorbereitung: PR Katharina Kunkel Hauskommunion (Organisation): Pfr. Walter Henkes

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Aktuell

125 Jahre Deutscher Caritasverband In diesem Jahr feiert der Deutsche Caritasverband seinen 125. Geburtstag.

Ganz besonders engagierte sich bei der Entstehung der junge Theologe und Priester Lorenz Werthmann (1858–1921). Der neue Verband setzte sich schon bald für viele Menschen in sozialer Not ein und gründete Kindergärten, Einrich tungen für Fürsorgeerziehung, Mädchenschutz und Kranken pflege. Werthmann ging es aber auch um das politische Engagement und die Stärkung der Fachlichkeit in der sozialen Arbeit. Ebenso wichtig waren ihm die Solidaritätsstiftung und Herzensbildung in der Gesellschaft durch eine katholische Sozialbewegung, die mit einer Stimme spricht. Das gilt bis heute. Die Kampagne zum Jubiläumsjahr steht unter dem Motto„Das machen wir gemeinsam“. Im Zentrum stehen die Begriffe „Nächstenliebe“, „Gerechtigkeit“, „Solidarität“ und„Respekt“. Das sind Werte, die auch für ein gutes Zusammenleben in unserer Gesellschaft grundlegend sind:

Miteinander füreinander da sein, Not sehen und handeln, Benachteiligte schützen und

stärken. Besonders in Zeiten von Pandemie, weltweiten Konflikten, Klimawandel und schwindendem gesellschaftlichen Zusammenhalt ist diese Haltung wichtiger denn je. Das gilt auch für die Arbeit der Caritas im Bezirk Limburg. Die Wohnungslosenhilfe hält zum Beispiel ein breites Hilfeangebot für Menschen vor, die obdachlos oder von Wohnungslosigkeit bedroht sind. Dennoch ist der Caritasverband hier auf Spenden angewiesen, zum Beispiel bei der Gesundheitsvorsorge, die bei wohnungslosen Menschen oft prekär ist. Viele haben chronische Erkrankungen, finden den Weg zum Arzt nicht oder sind mit dem Überleben beschäftigt. Manchmal fehlt auch die Krankenversicherung. Wohnungslose Menschen sind eine

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Aktuell

Klaus Seibold

hoch vulnerable Patientengruppe, deren schwierige Lebensbedin gungen sie besonders anfällig für körperliche und/oder seelische Erkrankungen machen. Die Caritas Wohnungslosenhilfe leistet in Limburg medizinische Nothilfe. Ein Gesundheitsfonds übernimmt die Zuzahlung für Medikamente und – wenn keine Krankenversicherung besteht – die Kosten beispielsweise für Hilfsmittel, Zahnersatz oder Facharztgebühren. Aber auch in anderen Bereichen bietet der Verband Beratung und Unterstützung. Im Caritas Bera tungshaus in Limburg (Schiede 73), aber auch an anderen Standorten in unserem Landkreis, finden die Menschen Hilfe in ihrer aktuellen Lebenssituation, zum Beispiel bei finanzieller Not oder Schulden, in und nach der Schwangerschaft, im Asylverfahren und bei Zuwande rung, in unterschiedlichen

Aspekten der Integration, bei familiären und Erziehungspro blemen sowie in Lebens- und Ehekrisen. Auch für Menschen mit Hörbeeinträchtigung gibt es Angebote. Für schwerstkranke und sterbende Menschen sowie deren Angehörige sind die ehrenamt lichen Hospizhelfer/-innen vom Ambulanten Hospizdienst St. Katharina eine trostreiche Unterstützung. Mit den Spenden der Caritas sammlungen können wir den Menschen weiterhin kostenlos und unbürokratisch helfen. Jeder gespendete Euro ist ein Beitrag für mehr Solidarität und Menschlich keit. Weitere Informationen zur Arbeit des Caritasverbandes für den Bezirk Limburg unter www.caritas-limburg.de

Hildegard Wagner

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Aktuell

Sternsingeraktion 2023

Unter dem Motto „Kinder stärken, Kinder schützen – in Indonesien und weltweit“ steht der Kinderschutz im Fokus der Aktion Dreikönigssingen 2023. Weltweit leiden Kinder unter Gewalt. Die Weltgesundheitsorganisation schätzt, dass jährlich eine Milliarde Kinder und Jugendliche physischer, sexualisierter oder psychischer Gewalt ausgesetzt sind – das ist jedes zweite Kind. Diese schweren Verletzungen des Kinderschutzes kommen in allen gesellschaftlichen Schichten und in allen Ländern vor. Insbesondere Kinder armer Regionen und Kinder in Notsitua tionen werden zudem Opfer von organisierter Kriminalität und systematischer Ausbeutung. Diese leidvollen Erfahrungen verletzen die Jungen und Mädchen körperlich und seelisch nachhaltig. Umso wichtiger ist es, Kinder von klein auf zu schützen. Erwachsene müssen deshalb für den Kinder schutz sensibilisiert werden. Denn sie sind dafür verantwortlich, junge Menschen zu schützen. Zugleich müssen sie Kinder stärken, indem sie ihnen ihre Rechte vermitteln

und sie darin unterstützen, diese einzufordern und ihre Bedürfnisse auszudrücken. Weltweit setzen sich die Projektpartner der Sternsinger dafür ein, dass Kinder in einem sicheren Umfeld aufwachsen können, dass sie Geborgenheit und Liebe erfahren und ihre Rechte gestärkt werden. Sie setzen sich auch dafür ein, dass Kinder ihre Bedürfnisse ausdrücken können. Nur wenn sie ihre Rechte kennen,

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Aktuell

können sie diese auch einfordern. Kinder und Jugendliche, die körperliche, seelische oder sexualisierte Gewalt erfahren mussten, werden in den Projekten der Sternsinger psycho-sozial betreut und begleitet. In Asien, der Schwerpunktregion der Sternsingeraktion 2023, zeigt das Beispiel der ALIT-Stiftung in Indonesien, wie mit Hilfe der Sternsinger Kinderschutz und Kinderpartizipation gefördert werden. Seit mehr als zwanzig Jahren unterstützt ALIT an mehreren Standorten Kinder, die aus unterschiedlichen Gründen gefährdet sind oder Opfer von Gewalt wurden. Neben der über regionalen politischen Lobbyarbeit für den Kinderschutz setzt sich ALIT in den Dorfgemeinschaften mit Kultur, Sport und Bildung für die Stärkung von Kindern ein. In von ALIT organisierten Präven tionskursen lernen junge Menschen, was sie stark macht: Zusammenhalt, Freundschaften, zuverlässige Beziehungen und respektvolle Kommunikation.

Sie lernen auch, wie sie sich besser schützen können. Die ALIT-Stiftung arbeitet eng mit Eltern, Lehrern und anderen Bezugspersonen der Mädchen und Jungen zusammen. Denn Kinder können zwar gestärkt werden, aber die Verantwortung für ihren Schutz liegt bei den Erwachsenen. Sternsingertag am 18.11.2022 Traditionell veranstaltet der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) Diözesanverband Limburg zusammen mit dem Bistum Limburg zum Auftakt der Aktion Dreikönigssingen jährlich den Sternsingertag im Bistum Limburg. Dazu werden alle Begleiter/-innnen und deren Könige und Königinnen aus dem ganzen Bistum am Freitag, dem 18. November 2022 nach Limburg eingeladen.

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Aktuell

Bitte beachten sie, dass die Aufsichtspflicht während des Sternsingertages bei den jeweiligen Gruppenbegleiter/- innen liegt und vonseiten der Veranstalter nicht wahrgenommen werden kann. Damit Sie alle notwendigen Informationen erhalten, wird um eine Anmeldung gebeten. Der Anmeldeschluss ist Freitag, der 04. November 2022. Da es eine begrenzte Kapazität im Limburger Dom gibt, können nach dem Anmeldeschluss erstmal keine Anmeldungen mehr angenommen werden!

Tagesablauf

Beginn ist um 18.00 Uhr.

Die Teilnehmer erwartet ein kultureller Gottesdienst im Lim burger Dom. Der Abschluss wird ein Gruppen foto und ein„Meet & Greet“ aller Könige und Königinnen auf dem Limburger Domplatz. So viel sei verraten: Die Teilnehmer werden Zeuge einer Taufe.

Um ca. 19.15/19.30 Uhr endet der Sternsingertag.

Dirk Smoltzyk St. Josef, Staffel

Infos und Anmeldung zum Sternsingerinnentag in Limburg unter: https://www.bdkj-limburg.de/veranstaltungen/sternsingerinnentag

Info über Sternsingeraktion https://www.sternsinger.de/ https://www.bdkj-limburg.de/themen-aktionen/aktion dreikoenigssingen

Anmelden zum 37. Sternsingertag Freitag, 18.11.2022

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Aktuell

In diesem Jahr wurden im Juni 100 junge Menschen in vier Gottesdiensten in den Kirchen des Pastoralen Raumes Limburg gefirmt. Wir freuen uns, dass sie sich zu diesem Schritt entschieden haben und den Weg des Glaubens weiter gehen möchten. Wir gratulieren ihnen von Herzen und wünschen ihnen viele schöne Erfahrungen im Glauben, die tragen und Halt schenken. Im Januar 2023 wird ein neuer Kurs der Firmvorbereitung starten. Alle Jugendlichen, die im 10. Schul jahr sind bzw. 16 Jahre alt sind, werden im Dezember per Post angeschrieben werden. Eine genaue terminliche Übersicht wird es dann bei einem Auftakt treffen geben. Der genaue Termin und der Ort werden dann in dem Anschreiben stehen.

Ruth Heil

Sollte jemand, der 16 Jahre alt oder im 10. Schuljahr ist, nicht angeschrieben worden sein, dann kann er sich direkt bei mir melden (Tel: 0 64 31 - 86 20 oder E-Mail: k.kunkel@bistum-limburg.de) . Wir freuen uns schon jetzt, mit vielen von Euch den neuen Firmkurs durchzuführen und mit Euch über den Glauben ins Gespräch zu kommen.

Für das Vorbereitungsteam, Katharina Kunkel, Pastoralreferentin

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Aktuell

Abschied nach über zwei Jahrzenten

Nach über zwei Jahrzehnten verabschieden wir unsere beiden Pfarrsekretärinnen Elsbeth Girlich und Beate Laux. Sowohl mit ihrem Engagement, das von großer Sach und Fachkenntnis geprägt war, als auch durch ihre den Menschen zugewandte Art und klugem Weitblick waren sie im Pfarrbüro die ersten Ansprechpartnerinnen für die Menschen, die in ihren vielfältigen Anliegen und Sorgen das Pfarrbüro kontaktierten. Mit einem hohen Maß an Empathie, Diskretion, Motivation und Verantwortungsbewusstsein übten beide ihre Tätigkeit aus. In den Jahren ihrer Dienstzeit haben Frau Girlich und Frau Laux zahlreiche Veränderungen in der Gemeinde, im Pastoralen Raum, in der Stadt und im Bistum miterlebt und waren selbst in stürmischen Zeiten der ruhende Pol, auf den sich viele verlassen konnten. Frau Girlich begann ihren Dienst als Pfarrsekretärin am 1. Mai 2000 in der Pfarrei St. Hildegard, in der

damals Frau Ley als Pfarrbeauf tragte tätig war. Später folgten u. a. Pfarrer Wagner sowie Pfarrer Dr. Pax als ihre Vorgesetzten. Zuletzt war Pastoralreferentin Katharina Kunkel ihre Ansprechpartnerin in pastoralen Angelegenheiten. Schwerpunkte ihrer Arbeit bildeten die Koordination und Bearbeitung der Angelegenheiten der Pfarrei, der Jugendkirche, der Stadtrand erholung sowie die Personalangele genheiten der Kindertagesstätte (bis zu deren Aufnahme in den Gesamtverband). Auf die Frage, was ihr besonders in ihrem Berufsleben als Pfarrsekre tärin gefallen hat, antwortet sie: „Viel Freude hat mir die Begegnung mit den Menschen bereitet: im Pfarrbüro oder bei Gemeindefesten. Ich schätzte das selbständige Arbeiten sehr, vor allem die freie Zeiteinteilung, in der ich meine Aufgaben bewältigen konnte. Besonders hervorheben möchte ich die stets gute Beziehung und das vertrauensvolle Verhältnis zu meinen Vorgesetzten.“

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Aktuell

Ernst Ferstl

Foto: congerdesign / pixabay.com

„Besonders gefreut habe ich mich, wenn Eltern mit ihren Kindern das Pfarrbüro besuchten und ihre Kinder zur Taufe anmeldeten. Der persön liche Kontakt mit den Menschen lag Arbeitsbereiche im Pfarrbüro haben den Arbeitsalltag abwechslungsreich gestaltet“, so beschreibt Frau Laux ihre wesentlichen Erfahrungen als Pfarrsekretärin. Im Namen des Pastoralteams, der synodalen Gremien sowie aller Gläubigen wünsche ich Frau Girlich und Frau Laux alles Gute, Gesund heit, dass sie nun mehr Zeit für die Familie und ihre Hobbies haben werden und Gottes Segen für ihren wohlverdienten Ruhestand. mir immer sehr am Herzen. Insbesondere die vielfältigen

Angefangen hat Frau Laux ihren Dienst als Pfarrsekretärin vor 25 Jahren im Pfarrbüro St. Martin Frickhofen beim damaligen Pfarrer Klug. Zum 1. Oktober 2001 wechselte sie die Stelle und begann ihren Dienst in St. Josef Staffel. Später betreute sie noch zusätzlich einige Jahre das Pfarrbüro St. Servatius Offheim. In dieser Zeit erlebte sie als pastorale Ansprech partner die Pastoralreferenten Michael Thurn, Johannes Burek und als Ansprechpartnerinnen Gemeindereferentin Christa Mohr (in Offheim) und zuletzt Pastoral referentin Katharina Kunkel. Seit 2016 erweiterte sich ihr Arbeits gebiet um die Verwaltung der finanziellen Angelegenheiten der ACK, Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Limburg.

Gereon Rehberg Dompfarrer

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Regelmäßige Gottesdienste

SONNTAGSGOTTESDIENSTE IN DEN GEMEINDEN

10.00 Uhr: Hochamt 18.30 Uhr: Abendmesse ST . GEORG - DOM Samstag, 17.30 Uhr: Vorabendmesse Jeden 2. und 4. Sonntag im Monat um 15.00 Uhr: Portugiesischer Gottesdienst STADTKIRCHE

Samstag, 18.00 Uhr: Vorabendmesse 07.30 Uhr: Frühmesse 09.30 Uhr: Konventamt ST . MARIEN - PFARRKIRCHE

Samstag, 18.00 Uhr: Vorabendmesse bzw. Sonntag, 09.30 Uhr: Hochamt (imWechsel mit Blumenrod) ST . JOHANN NEPOMUK - LINTER 09.30 Uhr bzw. 11.00 Uhr (imWechsel mit St. Hilde gard - Wochenmitteilungen beachten): Hochamt mit begleitendem Kinderwortgottesdienst ST . JOSEF - STAFFEL Jeden 3. Samstag um 13.30 Uhr: Rosenkranz, anschl. 14.00 Uhr Hl. Messe der Philippinischen Gemeinde Samstag, 18.00 Uhr: Vorabendmesse bzw. Sonntag, 09.30 Uhr: Hochamt (imWechsel mit Linter) ST . VINZENZ PALLOTTI - BLUMENROD 11.30 Uhr: Pfarrgottesdienst (jeden 3. Sonntag im Monat mit begl. Kinderwortgottesdienst - kein KiWoGo während der Schulferien) 17.30 Uhr: Andacht / Vesper Jeden 2. und 4. Sonntag imMonat um 16.00 Uhr: Gottesdienst in polnischer Sprache

10.30 Uhr: Italienischer Gottesdienst ST . ANNAKIRCHE

ST . HILDEGARD

09.30 Uhr bzw. 11.00 Uhr (im Wechsel mit St. Josef - Wochenmitteilungen beachten): Hochamt mit begl. Kinderwortgottesdienst (kein KiWoGo während der Sommerferien)

GOTTESDIENSTE IN DEN SENIORENHEIMEN

Wichernstift , Wichernweg 7 : siehe Pfarrmitteilungen St. Marien Pflegeheim St. Georg , Joseph-Schneider-Str. 15: jeden 1. Freitag im Monat um 10.00 Uhr Heppelstift , Diezer Str. 65: zweimal im Monat freitags um 16.00 Uhr

Seniorenresidenz Blumenrod , Breites Driesch: jeden 1. Donnerstag im Monat um 17.00 Uhr Seniorenwohnheim Georgshaus , Westerwaldstraße 1: jeden letzten Freitag im Monat um 17.00 Uhr

Theodor-Fliedner-Haus , Friedrich-Ebert-Str. 30 : Bekanntgabe über Pfarrmitteilungen St. Marien

Seniorenzentrum Wohnstadt , Gartenstr. 6 : jeden 2. Donnerstag im Monat um 16.30 Uhr

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Regelmäßige Gottesdienste

WERKTAGSGOTTESDIENSTE IN DEN GEMEINDEN

ST . GEORG - DOM Mo - Sa,10.00 Uhr: Hl. Messe

Dienstag, 19.30 - 20.15 Uhr: Eucharistische Anbetung mit sakramentalem Segen 1. Donnerstag imMonat: 18.00 Uhr: Gebet für das Bistum; 18.30 Uhr: Abendmesse mit dem Domkapitel für geistliche Berufungen

STADTKIRCHE Mo - Fr, 19.30 Uhr: Abendgebet

ST . ANNAKIRCHE Mo - Sa, 11.15 Uhr: Hl. Messe Mittwoch, 09.00 Uhr: Frauenmesse Jeden 2. Freitag imMonat, 18.30 Uhr: Ökumenischer Gottesdienst Jeden 1. und 3. Freitag imMonat, 18.30 Uhr: Rosenkranz, 19.00 Uhr : Messe in der außerordentlichen Form Mo - Fr von 12.00 bis 16.15 Uhr: Eucharistische Anbetung ST . MARIEN - PFARRKIRCHE Dienstag, 18.00 Uhr: Heilige Messe Donnerstag, 08.30 Uhr: Gemeinschaftsmesse der Frauen Freitag, 18.00 Uhr: Heilige Messe Mo, Mi, Do, Fr jeweils um 6.50 Uhr und Sa, 7.30 Uhr: Hl. Messe des Konvents

Mittwoch, 18.00 Uhr: Rosenkranzgebet, 18.30 Uhr: Hl. Messe ST . VINZENZ PALLOTTI - BLUMENROD ST . JOSEF - STAFFEL Donnerstag, 18.30 Uhr: Abendmesse ST . HILDEGARD Jeden 2. Dienstag imMonat, 18.30 Uhr: Abendmesse

BEICHTGELEGENHEIT IN DER ST . ANNAKIRCHE ( PALLOTTINER ) Mo - Fr: von 09.30 Uhr - 10.45 Uhr und 12.00 bis 16.30 Uhr Samstag: von 09.00 - 10.45 Uhr HL . MESSE IN DER KAPELLE DES ST . VINCENZ - KRANKENHAUSES Mo, Di, Do, Fr: 18.30 Uhr; Sa: 16.30 Uhr; So: 9.30 Uhr Eucharistische Anbetung in Stille: Do, 17.30 Uhr

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Besondere Gottesdienste

06.11., Sonntag D 18.30 Uhr: Hubertusmesse 08.11., Dienstag H 18.30 Uhr: Hl. Messe mit Totengedenken 13.11., Sonntag D 14.00 Uhr: Taufgottesdienst 16.11., Mittwoch H 18.30 Uhr: Gedenkgottesdienst für verstorbene wohnungslose Menschen 18.11., Freitag D 18.00 Uhr: Sternsingertag (S. 10f ) 20.11., Christkönigssonntag Tag der Anbetung D 10.00 Uhr: Kapitelsamt 11.00 Uhr: Für die Kinder und Jugendlichen 12.00 Uhr: Für die Pfarrei 13.00 Uhr: Für die Verstorbenen NOVEMBER 2022 NOVEMBER 2022 01.11., Dienstag Allerheiligen D 10.00 Uhr: Pontifikalamt M 14.30 Uhr: Andacht, anschl. Gräbersegnung auf dem Pallottinerfriedhof 18.00 Uhr: Festhochamt 02.11., Mittwoch Allerseelen D 08.00 Uhr: Pontifikalrequiem, Gräbersegnung Domherrenfriedhof M 18.00 Uhr: Eucharistiefeier 03.11., Donnerstag J 18.30 Uhr: Hl. Messe mit Totengedenken 04.11., Herz-Jesu-Freitag M 17.30 Uhr: Eucharist. Anbetung 18.00 Uhr: Hl. Messe 05.11., Samstag A 17.30 Uhr: Abendmesse mit Totengedenken 06.11., Sonntag N 14.30 Uhr: Segnung der Gräber in Linter BITTE UM BEACHTUNG Alle Messen, die üblicherweise in der Stadtkirche gefeiert werden , finden seit 15. Oktober 2022 aufgrund der explodierenden Strom- und Energiekosten auf Empfehlung des Bistums in der Annakirche statt . 14.00 Uhr: Für die Kirche 15.00 Uhr: Für geistliche Berufungen 16.00 Uhr: Für das Bistum

Für die Pfarreien St. Georg, St. Hildegard und St. Marien: 15.00 Uhr: Andacht in der Trauerhalle des Hauptfriedhofs in Limburg, anschl. Gräbersegnung C 18.00 Uhr: Nacht der Lichter (S. 26)

17.00 Uhr: Pontifikal-Vesper mit Umgang, Te Deum und Segen 18.30 Uhr: Abendmesse - Christköngismesse

M 17.30 Uhr: Vesper mit dem Kirchenchor St. Marien

Dom Stadtkirche Annakirche

St. Josef

St. Hildegard

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Besondere Gottesdienste

DEZEMBER 2022

NOVEMBER 2022 11.12., 3. Adventssonntag Gaudete

26.11., Samstag D 15.00 Uhr: Diakonenweihe 27.11., 1. Adventssonntag D 10.00 Uhr: Hochamt 17.00 Uhr: Kindervesper 29.11., Dienstag D 06.00 Uhr: Roratemesse

D 17.00 Uhr: Ökumenische Vesper 13.12., Dienstag D 06.00 Uhr: Roratemesse 18.12., 4. Adventssonntag D 17.00 Uhr: Liturgische Vesper 20.12., Dienstag D 06.00 Uhr: Adventsmesse 24.12., Samstag Heiligabend Kollekte für ADVENIAT (S. 5) N 18.00 Uhr: Messfeier zum Heiligen Abend M 17.00 Uhr: Messfeier zum Heiligen Abend 22.00 Uhr: Christmette H 15.00 Uhr: Krippenfeier für Kinder 17.00 Uhr: Christmette J 17.00 Uhr: Christmette D 22.00 Uhr: Christmette C 23.00 Uhr: Jugend-Christmette (S. 27) 25.12., Sonntag 1. Weihnachtsfeiertag Kollekte für ADVENIAT (S. 5) M 07.30 Uhr: Hirtenmesse 09.30 Uhr: Konventamt 11.30 Uhr: Hl. Messe 16.00 Uhr: Gottesdienst in polnischer Sprache 17.30 Uhr: Feierliche Vesper D 10.00 Uhr: Pontifikalamt 17.00 Uhr: Pontifikalvesper V 09.30 Uhr: Hl. Messe

DEZEMBER 2022

02.12., Herz-Jesu-Freitag M 17.30 Uhr: Eucharist. Anbetung 18.00 Uhr: Hl. Messe 04.12., 2. Adventssonntag J 11.00 Uhr: Familiengottesdienst mitgestaltet von der Band BÄMD!, anschl. Frühstückstreff H 09.30 Uhr: Hochamt, Kollekte für die Seelsorge der JVA Limburg D 10.00 Uhr: Hochamt 17.00 Uhr: Marienvesper M 17.30 Uhr: Bußgottesdienst für die gesamte Pfarrei 06.12., Dienstag D 06.00 Uhr: Roratemesse 08.12., Donnerstag Maria Empfängnis D 08.00 Uhr: Pontifikalamt M 18.00 Uhr: Festgottesdienst 10.12., Samstag M 18.00 Uhr: ImPULSgottesdienst, anschl. kleiner Umtrunk

J 18.30 Uhr: Lichtermesse 11.12., 3. Adventssonntag Gaudete J kein Hochamt M 17.30 Uhr: Vesper

J kein Hochamt H kein Hochamt N kein Hochamt

St. Marien St. Johann Nepomuk

St. Vinzenz Pallotti

CROSSOVER

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Termine B sond re Gottesdienste

DEZEMBER 2022

JANUAR 2023

01.01., Sonntag Hochfest der Gottesmutter M 07.30 Uhr: keine Frühmesse D 10.00 Uhr: Kapitelsamt H kein Gottesdienst J 11.00 Uhr: Hochamt N 18.00 Uhr: Hl. Messe 06.01., Freitag Erscheinung des Herrn Hl. drei Könige D 10.00 Uhr: Pontifikalamt M 18.00 Uhr: Hl. Messe 08.01., Sonntag Taufe des Herrn D 10.00 Uhr: Hochamt 15.01., Sonntag D 14.00 Uhr: Taufgottesdienst 22.01., Sonntag D 10.00 Uhr: Gründungsgottes dienst der neuen Pfarrei 29.01., Sonntag C 18.00 Uhr: Nacht der Lichter (S. 26)

26.12., Montag 2. Weihnachtsfeiertag, Hl. Stephanus,

Fest der Heiligen Familie M 07.30 Uhr: Frühmesse 09.30 Uhr: Konventamt 11.30 Uhr: Hl. Messe V 09.30 Uhr: Hl. Messe H 11.00 Uhr: Hochamt zum Fest der Hl. Familie D 10.00 Uhr: Pontifikalamt N 10.30 Uhr: Hl. Messe J 09.30 Uhr: Hochamt A 18.30 Uhr: Abendmesse 28.12., Mittwoch Fest der unschuldigen Kinder D 14.30 Uhr: Kindersegnung 31.12.,Samstag J 16.30 Uhr: Jahresschlussgottesdienst D 18.00 Uhr: Jahresschlussgottesdienst H 17.30 Uhr: Jahresschlussmesse M 18.00 Uhr: Jahresschlussmesse

Kauf eins mehr

Für die Lebensmittel- und Geldspenden am Erntedanksonntag sagen wir herzlichen Dank . Auf Grund der angespannten Situation sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des „Lädchen“ für jede Art von Spende sehr dankbar. Daher wird an den Adventssonntagen wieder der Spendenkorb bereitstehen . „Kauf eins mehr“, damit viele Menschen das preiswerte Angebot des Lädchens nutzen können.

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Termine Besondere Gottesdienst

St. Josef Dom Stadtkirche Annakirche St. Marien St. Johann Nepomuk St. Vinzenz Pallotti Nachts im Dom: Der Comicführer durch den Limburger Dom Georgia aus England ist als Austauschschülerin in Limburg zu Besuch. Am Vorabend ihrer Heimreise nimmt sie zusammen mit dem Limburger Jungen Nico an einer Nachwächterführung durch Limburg teil. Vor dem Limburger Dom endet ihre Führung, dabei würde Georgia gerne wissen, wie es im Dom aussieht. Zum Glück kennt Nico einen geheimen Eingang, schließlich ist er Ministrant im Georgsdom und so stehlen sich die beiden Kinder davon. Doch bald verlässt die beiden der Mut, denn während der heimlichen Erkundung des dunklen Doms begegnet ihnen nicht nur der griesgrämige Geist von Graf Konrad Kurzbold. Auch der Domküster ist den Kindern immer wieder dicht auf den Fersen und ein unerwartet aufgetauchter Drache fühlt sich miss verstanden. St. Hildegard

Simon Schwartz lässt Nico und Georgia verschiedene Orte im nächtlichen Dom erforschen und mixt das fantastische Erlebnis der Kinder mit historischen und informativen Elementen zu einem bislang einzigartigen Kinderdomführer. Mit Bilderrätseln, Malvorlagen, Bastelanleitungen und einem Backrezept.

Erhältlich am Schriftenstand im Dom, Preis 14.90 Euro.

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Termine

Getragen von der katholischen Kirche soll das Trauercafé – Lebenscafé ein Ort der Begegnung und des Gesprächs für all diejenigen sein, die vor einiger Zeit einen nahen Angehörigen verloren haben. In geschütztem Raum besteht die Möglichkeit, mit Gleichgesinnten ins Gespräch zu kommen. Termine für die nächsten Treffen: Montag, 14. November und Montag, 5. Dezember 2022 . Sie finden jeweils von 9.30 Uhr bis 11.30 Uhr im Pfarrheim St. Hildegard, Tilemannstraße 5, 65549 Limburg , statt und beginnen mit einem kleinen Frühstück. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Beachten Sie bitte die Wochenmitteilungen ihrer Gemeinde oder Pressemitteilungen für etwaige Änderungen.

Adventskränze und Gestecke basteln für Kinder in St. Josef

Am Donnerstag, 24.11.2022 um 16.00 Uhr findet im Pfarrsaal der kath. Kirche St. Josef wieder das alljährliche Adventskranzbinden für Kinder statt. Wer hat, sollte einen Rohling und Schmuck mitbringen. Zweige sind vorhanden.

Auch kleine Kinder mit einer Betreuungsperson sind willkommen. Sie können ein Adventsgesteck basteln. Unkostenbeitrag: 3 Euro Anmeldung übers Pfarrbüro St. Josef 0 64 31 - 86 20

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Termine

Hospizdienste Limburg , Diezer Straße 38a, 1. Stock, 65549 Limburg

…den letztenWeg gemeinsam gehen - Vortragsreihe Unter diesem Motto laden die Hospizdienste Limburg e. V. wieder zu ihrer Vortragsreihe ein. Die Vorträge finden immer am letzten Montag im Monat statt. Beginn ist jeweils um 19.30 Uhr und sie enden gegen 21.00 Uhr. Die Vorträge sind kostenlos. *

Montag,

„Nie wieder wir - Trauer nach demTod des Partner, der Partnerin“

28.11.2022 19.30 Uhr

Referentin: Stephanie Witt Loers,

Institut für Trauerbegleitung, Bergisch-Gladbach Veranstaltungsort: Pfarrheim St. Hildegard, Tilemannstraße 5, seitlicher Eingang links, 1.OG

Montag,

„Über den Tod spricht man doch.“

30.01.2023 19.30 Uhr

Es wird die Bestattungsvorsorge und die individuellen Möglichkeiten zur Gestaltung des gesamten Abschiednehmens umfassen. Referentin: Esther Fuß, Bestattungsfachfrau, Bestattungshaus Poths Veranstaltungsort: Pfarrkirche St. Hildegard, Ecke Parkstraße / Tilemannstraße, 65549 Limburg

Selbsthilfegruppe„Verwaiste Eltern“ Die Selbsthilfegruppe„Verwaiste Eltern“ trifft sich immer am 1. Montag imMonat um 19.30 Uhr in den Räumlichkeiten der Hospizdienste Limburg e.V., Diezer Straße 38a, 1. OG, 65549 Limburg. * Das kann bedeuten: sprechen oder schweigen, weinen, wüten oder auch einmal lachen, zur Ruhe kommen oder aktiv werden. Wochenendseminare, Besuche von Vorträgen oder auch Wanderungen durch die Natur runden unsere gemeinsamen Unternehmungen ab. Auch hier gelten die jeweils gültigen Corona-Vorschriften. Auskünfte erhalten Sie unter Telefon 0 64 31 - 33 69. *CORONAHINWEIS BITTE BEACHTEN* Es wird sich nach den geltenden Hygieneauflagen des Landes Hessen/Landkreis Limburg-Weilburg gerichtet. Dazu gehören momentan die Maskenpflicht bis zum Sitzplatz (med. Maske/FFP2-Maske); Handdesinfektion im Eingangsbereich; Einhaltung der Abstandsregeln und das Erfassen der Daten. Sollte die Inzidenz steigen, greifen für unsere Veranstaltungen die jeweils verschärften Regeln (3G- oder 2G-Regeln).

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CROSSOVER

Aus aktuellem Anlass!

„Leider ist es eine utopische Vorstellung, dass jede*r Mensch seine*ihre persönliche Identität vollkommen und frei ausleben kann!“ Wenn ich mich auf die Suche nach einer Definition von »Identität« begebe, stoße ich [über „Oxford Languages“] auf die Erläuterung „Echtheit einer Person oder Sache“. Gleichzeitig findet sich dort die Bestimmung„als »Selbst« erlebte innere Einheit der Person“ wieder. Wie viele Menschen – das ist mir bei den kürzlich gefassten Beschlüssen der Synodalversammlung des Synodalen Wegs mal wieder bewusst geworden – leben ihren Alltag, ohne ihn wirklich zu leben. Ohne ihn wirklich leben zu können, da sie ihr Innerstes nicht ausleben, nicht nach außen kehren dürfen/ können. Es klingt so simpel. So schön. Zu schön um wahr zu sein!

Weil gesellschaftliche oder kirchliche oder … Konventionen und Leitbilder und … es ihnen unmöglich machen. Ihnen gar verbieten! Ich wage nicht zu behaupten, ich könnte diesen Schmerz, dieses Leid auch nur annähernd nachempfinden! Und doch möchte ich zumindest von einem Bild erzählen, das ich im Rahmen eines Shootings vor einigen Jahren aufgenommen habe und welches mich geschminkt, mit Blumen in der Hand und im Haar und vor einem rosafarbenen Hintergrund zeigt. Denn: Zusätzlich zu der Tatsache, dass ich es einfach genial finde und mich [als heterosexuell orientierter Mann] in diesem Setting pudelwohl gefühlt habe, haben mich die Reaktionen von Freunden und Bekannten grübeln lassen und teils traurig gestimmt.

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CROSSOVER

Viele waren begeistert, aber ich bekam auch Nachrichten wie„Du weißt schon: einmal im Netz – immer im Netz!“ oder „Johannes, ist bei Dir alles ok!?“ … Und die Reaktion geliebter Menschen, die ich sonst als absolut weltoffen und tolerant bezeichnen würde, war auch irgendwie bezeichnend: sie sagten nichts. Es liegt an uns, den Umgang mit der Identität eines jeden, von Gott geliebten Menschen würdevoll zu gestalten! Auch wenn diese Identität vielleicht nicht der unseren entsprechen mag bzw. gar nicht kann, da sie nicht die unsere ist!

Für ein Morgen in Vielfalt und Nächstenliebe,

Johannes Siebenmorgen

Einrichtungsleiter für die Crossies von CROSSOVER

P.S.: Das Graffiti-Projekt rund um unser Schülercafé JUGENDSTIL kann zumindest einen kleinen Teil zu einem vielfältigeren Morgen beitragen! ☺

Web www.jugendkirche-crossover.de

Jugendkirche CROSSOVER im Netz

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Instagram crossoverlimburg

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CROSSOVER

Save the date!

Nacht der Lichter

.00 Uhr

6. November 2022 und 29. Januar 2023 - jeweils um 18

in der Jugendkirche CROSSOVER

Nur Kerzenschein im Kirchenraum. Manch einer wähnt sich gar im Traum. Sogleich erklingen die Gesänge harmonisch durch die Menschenmenge. Orange & gelb die Segel strahlen, kaum schöner ist sich’s auszumalen. Das Feeling gleicht dem in Taizé, Nacht der Lichter, Olé, Olé!

Anmeldung: info@jugendkirche-crossover.de 06431.58427-0

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CROSSOVER

Adventsaktion

In diesem Jahr findet keine„klassische“ Adventsaktion statt, da wir die letztjährige Aktion in diesem Sommer nachgeholt haben. Doch da das Thema Menschenrechte weiterhin höchst aktuell ist, werden wir mit Teilen der Aktion vom 28.11. bis 09.12.2022 an Schulen fahren.

Infos und Anmeldung: info@jugendkirche-crossover.de 06431.58427-0

CROSSOVER in COncert

Am 17. Dezember 2022 um 20.00 Uhr steht das (vorerst) letzte Konzert an: Der Pop-Chor You’N‘Joy aus Lindenholzhausen ist an diesem Abend bei uns in der Jugendkirche zu Gast!

Uns erwartet ein stimmungsvolles Adventskonzert mit vielen Klassikern – und einigen Überraschungen!

Glühwein, Spekulatius und Lebkuchen inklusive!

Infos & Anmeldung: info@jugendkirche-crossover. de 06431.58427-0

Eintritt frei!

Jugend_Christmette

In diesem Jahr wollen wir Weihnachten, also die Geburt Jesu Christi, wieder bei uns in der Jugendkirche feiern!

Ein scheinbar so banales und doch (un-)glaubliches Ere ignis, das unser aller Leben verändert hat und weiterhin verä ndert!

24. Dezember 2022 - 23.00 Uhr Jugendkirche CROSSOVER

Infos: www.jugendkirche-crossover.de Facebook: Jugendkirche CROSSOVER Instagram: crossoverlimburg

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Innehalten

Haben Sie sich diese Bibelstelle schon einmal ganz bewusst auf der Zunge zergehen lassen? „Amen, das sage ich Euch:…wenn er in seinem Herzen nicht zweifelt, sondern glaubt, dass geschieht, was er sagt, dann wird es geschehen. Darum sage ich euch: Alles, worum ihr betet und bittet – glaubt nur, dass ihr es schon erhalten habt, dann wird es euch zu teil.“ Wir alle haben irgendwie Wünsche, Sehnsüchte und Träume – mal genauer, mal recht diffus. Sehr viele Menschen wissen auch, was sie nicht in ihrem Leben haben möchten bzw. wovon sie wegwollen. Allerdings wissen sie nicht punktgenau, was sie wollen. vertrauensvoll Ziele finden Innehalten und

Leider vermehrt sich genau dieses „Nicht wollen“, weil sie immer wieder darüber nachdenken und es so als festen Bestandteil in ihrem Leben platzieren. Wenn nun beruflich, privat und gesundheitlich klar ist, was das Ziel ist, ist es viel einfacher, sich daraufzu zu bewegen. Diese sehr konkrete Zielfindung ist ähnlich wie die Eingabe ins Navigationsgerät zu verstehen. Hier gibt auch niemand ein: „ich will weg von“. Sondern hier wird ein ganz klares Ziel eingegeben, und jetzt kommt der Punkt: Es wird darauf vertraut, dass das eingegebene Ziel erreicht wird. Man sieht sich quasi schon im Ziel angekommen.

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Innehalten

Unbekannt

Ebenso ist es bei einer Bestellung im Restaurant. Alles, was klar bestellt wurde, kommt auch auf den Tisch, falls nicht, gibt es eine Korrektur. Ich kenne niemanden, der in dieser Situation kein Vertrauen hat und sicherheitshalber noch einmal in der Küche nachfragt, ob auch wirklich die Bestellung angekommen ist und ob alle Zutaten vorrätig sind. Es wird einfach darauf vertraut und daran geglaubt, dass das Essen kommt.

Dass es evtl. nicht schmeckt, kann mit der Wahl des Restaurants zusammenhängen. Deshalb ist es wichtig, sich vorher genau zu informieren, was passt zur eigenen Person und anschließend wirklich daran zu glauben, dass es geschehen wird. Denn wenn unfassbar viel Wissen über ein gewünschtes Ziel vor handen ist, persönlich bewusst

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Innehalten

Klaus Seibold

Foto: Jürgen Acker / pixelio.de

oder unbewusst NICHT an die Zielerreichung geglaubt wird, wird das Ergebnis immer das des Glaubens sein. Das heißt bildlich gesprochen, fährt das Schiff des Glaubens in eine andere, wird das Schiff des Wissens nicht ankom men, sondern das Schiff des Glaubens. Der Glaube ist viel stärker & mächtiger. Umgekehrt fahren beide Schiffe in dieselbe Richtung auf denselben Hafen zu, wird das Ziel mit voller Kraft und mitunter viel schneller erreicht. Zum Jahreswechsel verlaufen also Neujahrsvorhaben deshalb so schnell im Sand, weil die Ziel Wissens in eine bestimmte Richtung und das Schiff des

formulierung nicht klar ist und der Glaube an die Zielerreichung fehlt.

Wie kann es nun gehen? Fühlen Sie sich eingeladen und nehmen Sie bitte am Jahresanfang direkt das kommende Jahresende in den Blick. Sie formulieren Ihre persönlichen Ziele aus der Perspektive des kommenden Jahresendes und definieren mit genauesten Angaben rückblickend Ihre Ziele – eben so als wären sie bereits eingetroffen. Was dabei nicht fehlen darf, ist natürlich die Dankbarkeit und das Gefühl. Wie fühlen Sie sich, wenn Sie Ihre Ziele in Ihren Lebensbereichen erreicht haben? Hilfreich sind Sätze beginnend mit: „Ich bin so glücklich und dankbar dafür, dass ich… … erreicht habe. “

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Innehalten

Das Gefühl ist unfassbar wichtig bei der Zielerreichung, denn das Gefühl bestärkt den Glauben. Einen ganz praktischen Tipp gebe ich Ihnen noch an die Hand: Erforschen Sie, warum Sie dieses Ziel erreichen wollen. Wenn Sie Ihr Warum kennen, haben Sie richtig frischen Wind unter Ihren Flügeln. Und natürlich ist es hilfreich, die Ziele sich das Jahr über immer wieder vor die Nase zu legen und sich zu fragen, was kann ich tun, um mich meinem gewünschten

Ziel zu nähern. Oder um dankbar festzustellen, funktioniert ja. Jeden Tag nur 1 Prozent besser werden als gestern bringt am Jahresende unfassbar viel. Sie sehen also, Ihr Glaube an sich selbst, an das Ziel ist immens wichtig. Egal, was von außen irgend jemand über Ihr Ziel sagt oder denkt, wichtig ist, dass Sie von ganzem Herzen an sich glauben. Niemand ist in Ihren Schuhen gelaufen. Niemand weiß, was Sie wissen und fühlen. Es ist Ihr Leben!

Innehalten – das letzte Mal

Dies ist die letzte Ausgabe des Pfarrbriefes impuls in dieser Form und damit auch von mir das letzte„Innehalten“. Von Herzen sage ich Danke, dass ich hier meinen Gedanken freien Lauf lassen durfte. Es gab viele anerkennende Feedbacks. Ich sage„Danke“ dem wundervollen Team, welches in persönlich herausfordernden Zeiten absolut zu mir stand. Ich danke Pfarrer Rehberg für seine Offenheit und sein Vertrauen in unsere Arbeit. Ich danke Ihnen, liebe Leserin und lieber Leser, dass Sie unsere Arbeit so wunderbar unterstützt haben. Herzlichst Ihre Kathrin Lindner

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Rückblick

Der Sommer am Dom

Ein Rückblick mit Bildern von Schwester Marion und Bruder Elmar

Foto: Ulrike Neeb

Wir dürfen auf Wochen frohen Lebens am Dom zurückblicken. Im Gegensatz zu anderen Jahren, in denen die Ferienzeit eher ruhig war, war es in diesem Jahr im und um den Dom sehr lebendig. Durch das 9-Euro-Ticket kamen Tag für Tag viele Ausflügler, Einzelpersonen, Familien, Wander- und Wallfahrtsgruppen nach Limburg und zum Dom. Bei den Führungen merkten wir das sehr, sodass sich oft spontan zwanzig, dreißig oder mehr Besucher sammelten, die sich mit großem Interesse in die Schönheit unseres Domes, seine geistlichen Schätze, seine

Geschichte und Architektur einführen ließen. Viel Leben und Freude brachten auch Kinder- und Jugendgruppen, die im Rahmen von Ferienfreizeiten unseren Dom

erkundeten und manche Entdeckungen machten.

Auch was das gottesdienstliche Leben betrifft, durften wir in diesem Jahr erleben, dass der Dom an den Sonn- und Feiertagen immer gut besucht war. Selbst die Messdiener waren trotz der Ferien immer sehr gut vertreten. Dafür gebührt ihnen ein besonderer Dank!

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Rückblick

778. Weihetag des Domes

Am 11. August 1235 wurde unser Dom den Heiligen Georg und Nikolaus geweiht. Seitdem be gehen wir jedes Jahr dankbar das Dom-Kirchweihfest. Mit feierlichem Geläut wurden zahlreiche Touristen aufmerksam auf diesen besonderen Tag unseres Domes. Pfarrer Karl Wagner, selbst einst Dompfarrer, hat in seiner Statio zum Gottesdienst in einer beeindruckenden Einführung die Bedeutung unseres Domes für Limburg und das ganze Bistum hervorgehoben. Die äußere Feier des Domkirch weihfestes wurde am Sonntag, 14. August 2022, mit Dompfarrer Gereon Rehberg feierlich begangen. In seiner Predigt zitierte Pfarrer Rehberg Bischof Wilhelm Kempf mit den Worten: „Hier im Dom schlägt das Herz der Diözese“. Weiter sagte er, dass unser Dom uns an die verschiedenen Ereignisse und Feierlichkeiten erinnert, die für das ganze Bistum von Bedeutung sind: Hier werden die Priester und Diakone geweiht, die Sakramente gespendet, die pastoralen Mitarbeiter ausgesendet und jeden

Tag die Eucharistie gefeiert. Der Aufruf des Apostels Paulus, „Lasst euch als lebendige Steine zu einem geistigen Haus aufbauen“ (1 Petrus 2,5) , ergeht an uns alle, die wir durch die Taufe Glieder der Kirche sind, an jeden einzelnen von uns. Nach dem Festgottesdienst waren alle zu einem Umtrunk im ehemaligen Pfarrgarten einge laden, bei dem viele schöne Erinnerungen aus vergangenen Jahren lebendig wurden.

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Rückblick

Das Hochfest Maria Himmelfahrt mit Kräutersegnung

Am 15. August feiert die Kirche das Hochfest der Aufnahme Mariens in den Himmel. Nach alter Tradition werden an dem Tag auch Kräuter gesegnet, die uns an den Wohlgeruch erinnern, der einer Legende nach aus dem leeren Grab Mariens hervorkam. Auch in diesem Jahr hat Frau Girlich aus der Pfarrei St. Hildegard sich viel Mühe gemacht, um verschie dene Kräuter zu sammeln und in Handarbeit kleine Kräuter sträußchen für die Gottesdienst besucher zu binden. Diese wurden beim Festgottesdienst gesegnet und anschließend an die Gläubigen verteilt. Wie immer gab es eine große Nachfrage.

Dompfarrer Rehberg begann seine Predigt mit den Worten: „Gegen den Tod ist kein Kraut gewachsen“. Weiter zeigte er auf, dass dieses Fest uns auf unser Ziel am Ende unseres irdischen Daseins verweist, auf unsere Gemeinschaft im Himmel mit all unseren Lieben, die uns im Glauben vorausgegangen sind. Dazu sind wir berufen, Anteil an der Herrlichkeit Gottes zu empfangen. Ein besonderer Dank geht auch an alle Messdiener, die so zahlreich mithelfen, die Gottesdienste feierlich zu gestalten, auch zur Freude der Gottesdienstbesucher. Allen Messdienern ein herzliches „Vergelt´s Gott“ und weiterhin viel Freude am Dienst für den Herrn!

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Rückblick

Kreuzverehrung der Orthodoxen Christen

Am 14. September feiert die ganze Kirche das Fest Kreuzerhöhung. Aus diesem Anlass kamen am Sonntag, 11. September 2022, Familien ver

schiedener orthodoxer Gemeinden in den Limburger Dom, um die Reliquie des Heiligen Kreuzes zu verehren. Die zahlreichen Gläubigen von jung bis alt, traten vor, um in der Kreuzreliquie Christus selbst zu verehren, während des Gesanges des „Hymnos Akathistos an das lebenspendende Kreuz“, der eigens für diese Gelegenheit ins Deutsche übersetzt worden war.

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Rückblick

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Rückblick

Kreuzfest

Vom 15. bis zum 18. September feierten wir das diesjährige Kreuzfest. Der Auftakt war am Donnerstag ein Wortgottesdienst mit Bischof Georg. Weil das Zentrum des Kreuzfestes die Reliquie des Heiligen Kreuzes ist, wurde diese viele Stunden im Dom zur Verehrung angeboten. Schon am Donnerstagabend und an den anderen Tagen von morgens bis abends war die kostbare Reliquie im Dom. Es gab in dieser Zeit viele gestaltete und stille Gebetsstunden. Einige Gläubige aus unserer werdenden Großpfarrei haben diese Gebetsstunden im Anliegen für die Pfarreiwerdung aufgenommen. Gläubige aus verschiedenen Orten haben mit Freude und geistlichem Gewinn alle weiteren Gebetsstunden übernommen, sodass in den dreieinhalb Tagen fast durchgehendes Gebet war.

Kirche, begonnen und am Abend mit dem Segen mit der Kreuz reliquie abgeschlossen. Die Atmos phäre im Dom war, wie viele Besucher dankbar ausdrückten, sehr ruhig, betend und mystisch und hat die Herzen zum Herrn hin geführt.

Neben dem reichen Gebetsangebot im Dom gab es im Bischofsgarten und an verschiedenen anderen Orten ein breites Programm angebot.

Jeder Tag wurde am Morgen mit den Laudes, dem Stundengebet der

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Rückblick

Am Donnerstag war der Tag der Priester, am Freitag der Tag der Bildung, am Samstag der Mess dienertag. Der Familientag am Sonntag musste leider kurzfristig wegen des zu erwartenden schlechten Wetters abgesagt werden. Das Wetter hat in diesen Tagen Kapriolen geschlagen, sodass manche Aktivitäten dem Sturm und dem Unwetter zum Opfer gefallen sind. Das Hochamt am Sonntag feierte Bischof Peter Kohlgraf in Kon zelebration mit Bischof Georg, Weihbischof Thomas und dem Domkapitel. Für den Nachmittag hatten die muttersprachlichen Gemeinden wegen des schlechten Wetters den ursprünglich durch Limburg führenden Weg- und Stationengottesdienst im Dom abgehalten. Jede mutter sprachliche Gemeinde hat dabei einen Heiligen vorgestellt, der ihr besonders viel bedeutet. Beim Abschluss des Kreuzfestes mit der Feier der Kreuzverehrung, zu der der Dom auch wieder gut gefüllt war, lenkte Bischof Georg

den Blick der Gläubigen wieder zum Kreuz Christi, als das Zeichen des Lebens und der Hoffnung, zu dem wir immer wieder aufblicken, um Segen zu empfangen.

Mögen diese Tage des Kreuzfestes für alle, die daran teilgenommen

haben, aber auch für unsere werdende Pfarrei „ HEILIGE

KATHARINA KASPER Limburger Land “ und für das ganze Bistum ein Segen werden.

Texte und Fotos: Sr. Marion und Bruder Elmar

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