GOLF TIME Nov-Dez/2025

MASTER CLASS STEFAN QUIRMBACH

1. DER BALL LIEGT IM TIEFEN ROUGH

Liegt der Ball im tieferen Rough (ca. 10 cm hoch) dann passiert es häufig, dass der Ball im Rough hängen bleibt. Das liegt daran, dass das hohe Gras den Schaft umschlingt und den Schläger nach links verdreht und der Loft nicht mehr an den Ball kommt. Daher muß man in dieser Situation das Set-up verändern bzw. leicht anpassen und vorgehen, wie folgt: SET-UP (BILD 1 & 2): Damit man mit dem Schläger nicht zu früh ins Gras kommt, wird der Ball weiter nach rechts gelegt und gegen die Verdrehung hilft

es, den Schläger schon vor dem Schlag um ca. 30° zu öffnen. AUSHOLEN (BILD 3 & 4): Beim Ausholen bleibt man ruhig über dem Ball, denn wenn man nach rechts ausweicht, trifft man das Gras zu früh. Zudem sollte man mit dem Schläger etwas steiler ausholen als üblich, denn ein flacher Schwung trifft ebenso zu früh das Gras, was erneut zur Folge haben kann, dass sich der Schaft verdreht.

Widerstand des Roughs zu überwinden, ist es wichtig, viel Körperdrehung ein zusetzen. Denn wenn nur die Arme und Hände schwingen, dann ist der Schlag zu schwach, der Körpereinsatz macht hier den Unterschied. FINISH: (BILD 7 & 8): In der Endstellung wird der konsequente Schwung durch das hohe Gras deutlich. In der Aufnahme von der Seite sieht man, dass ein dickes Grasbüschel am Schaft hängt, was ein Zeichen für einen kräftigen Schwung durch das Gras darstellt.

TREFFMOMENT (BILD 5 & 6): Um den

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GOLF TIME | Nov/Dez-2025

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