Pfarrbrief Februar 2026
Seit 1966 war Karl aktiv, in Zeltlagern und auf Fahrten, als Leiter und Mentor, als Kurat und Archivar. Seine positive Art und sein ausdauerndes Tun hat viele geprägt. Sein Ideenreichtum und sein pfadfinderisches Knowhow war für uns eine Inspiration. Die überlieferten Pfadfinderlieder und die Anekdoten seines Vaters Franz konnten bewahrt werden, so dass auch die Geschichte der Pfadfinder fortgeschrieben werden kann.
Als spiritueller Mentor gab Karl dem Glauben einen Platz im Stamm. Seien es Prozessionen, der Georgstag, das Friedenslicht oder der Eine-Welt-Verkauf – überall hatte Karl mitgestaltet und vieles erst initiiert. Auch die Familie war immer dabei. In Zeltlagern und auf Fahrten, bei Versammlungen und in Gruppenstunden. Ohne Unterstützung im familiären Umfeld ist ein Ehrenamt, wie Karl es gelebt hat, schwierig durchzuhalten. Danke, liebe Angelika, Anita und Stefan, dass ihr Karl den Rücken gestärkt und unseren Stamm unterstützt habt. Ohne euch wäre die Kinder- und Jugendarbeit in unserem Stamm so nicht möglich gewesen. Ein Zitat aus Baden-Powells (Gründer der Weltpfadfinderorganisation) letztem Brief, den auch Karl gerne erwähnt hat: Versucht, die Welt ein bisschen besser zurückzulassen, als ihr sie vorgefunden habt. Wenn dann euer Leben zu Ende geht, mögt ihr ruhig sterben im Bewusstsein, eure Zeit nicht vergeudet, sondern immer euer Bestes getan zu haben. Seid „allzeit bereit“, um gl ücklich zu leben und glücklich zu sterben. Aufgabe erfüllt, bin nach Hause gegangen.
Gut Pfad, lieber Karl
Pfadfinder Frickhofen, Vorstand
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