Rundschau St. Ingbert

MIX DER KULTUREN IN ST. INGBERT

Ein besonderes Jubiläum feiert in diesen Tagen auch der Saarländische Rundfunk. Er blickt zurück auf 60 Jahre Journalismus und Kulturbeiträge aus seiner Rundfunk- und Fernsehgeschichte. Die Bank 1 Saar zeigt diese einmalige Fotoschau in ihren Filialen und startet damit in St. Ingbert. Foto: Bank 1 Saar

Liebe Leserinnen und Leser,

tig so wichtig ist, erklärt Landrat und Vor- sitzender des Biosphärenzweckverbandes, Dr. Theophil Gallo, in einem ausführlichen Interview im Innenteil.Auch, wie sich jeder einzelne Bürger mit einbringen kann, um auch den nächsten Generationen eine le- benswerte Welt zu hinterlassen, ist nach- zulesen. Die Stadt St. Ingbert nimmt diese Verantwortung sehr ernst und legte in den letzten Monaten mehrere Naturgärten im öffentlichen Raum an.Was auf den ersten Blick zu Diskussionen in der Bevölkerung Anlass gibt, entsteht nicht zufällig. Dem gehäuften Bienentod muss gezielt entge- gen gewirkt werden. Kommunen gehen als gutes Beispiel für ihre Bürger voran. Es wird trotz vielen ernsten Themen aber auch einiges gefeiert in der Stadt. Die Stadtwerke feierten gleich mehrere Jubi- läen, die Eisenbahn feiert 150 Jahre Mobi- lität in St. Ingbert mit einem großen Fest, das Stadtfest steht vor der Tür. Dabei sein wird auch das neue Weingut Seitz-Schrei- ner aus Rhodt unter Rietburg, das sich auf regen Andrang freut. Viele Einzelheiten dazu im Heft.

Und auch der Wirtschaft geht es gut in St. Ingbert. Die Gewerbegebiete platzen bald aus allen Nähten. Interessante Kooperati- onen entstehen. So übernimmt der Besitzer des italienischen Restaurants „da Vinci“ gegenüber dem Rathaus auch das Bistro am Rendez-Vous-Platz und sorgt mit viel Einsatz für einen attraktiven und anspre- chenden Busbahnhof. Die Bank 1 Saar ko- operiert mit dem Saarländischen Rundfunk. Damit können die St.Ingberter in ihrer Stadt 60 Jahre SR-Geschichte ganz nah erleben. Ein Großprojekt findet derzeit in St. Ing- bert statt: Dengmert schreibt die Biewel ab! 2017 ist das Luther-Jahr. Gefeiert wird das 500-jährige Reformationsjubliläum. Die evangelische Martin-Luther-Gemein- de in der Josefstaler Straße hat sich da- zu etwas ganz besonderes einfallen las- sen. Die ganze Stadt ist eingeladen, die Bi- bel abzuschreiben und so eine einzigartige „Dengmerter Biewel“ zu schaffen. Ober- bürgermeister Hans Wagner suchte sich dazu seine ganz persönliche Textstelle.

„Mix der Kulturen in St. Ingbert“, so unse- re Überschrift in diesem Heft. Es gibt viele Kulturen in der Mittelstadt und den Orts- teilen: Unterschiedliche Nationalitäten, Industriekultur, Kulturlandschaften und Veranstaltungen. Gerade in diesen Mona- ten und in diesem Heft fällt das besonders auf. Da sind die Integrationen der Migran- ten, die große Fortschritte machen, 150 Jahre Eisenbahn, die Biosphäre mit ihren Kulturlandschaften, die zum Ziel hat, Stadt und Land gemeinsam und im Einklang weiterzuentwickeln. Die ersten größeren Veranstaltungen in der Stadt liegen hinter uns, noch viele weitere vor uns. Alles steht derzeit im Zeichen des Früh- sommers und vieles im Zeichen der Na- tur. Für St. Ingbert ist die Natur ein wich- tiges Thema. Denn die Mittelstadt hat als Biosphärenstadt eine ganz besondereVer- antwortung zu tragen.Welche und warum die Biosphäre Bliesgau für die gesamte Be- völkerung und auch unsere Erde langfris-

Wir wünschen Ihnen eine spannende Lektüre.

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