Imagebroschüre_Institut für Rettungs- und Notfallmedizin
ABGESCHLOSSEN
SCATTER – Strategische Patient:innenverlegung
Hintergrund Die Verlegung von schwerkranken Intensivpa tient:innen ist aufwändig, die lückenlose Überwa chung und Therapie auch während des Transports muss gewährleistet sein. Notwendig dafür sind zum einen geeignete Transportmittel.
SCATTER war Teil eines vom Bundesministerium für Gesundheit finanzierten Projekts des Robert Koch-Instituts. Mit der Leitung und Durchführung des Teilprojekts SCATTER wurde das Institut für Rettungs- und Notfallmedizin des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein in Zusammenarbeit mit dem Karlsruher Institut für Technologie beauftragt. Forschungsstand Während der Corona-Pandemie zeigten sich immer wieder Schwerpunktregionen, in denen es zu einer Häufung von Erkrankungen und damit zu erhöhter Inanspruchnahme, insbesondere von Intensivkapazitäten, kam. Um COVID-19 Intensivpatient:innen aus sehr beanspruchten Gebieten in Regionen mit verfügbarer Intensivkapazität zu verlegen, wurde das so genannte Kleeblattkonzept entwickelt (s. Dtsch Arztebl 2020; 117 (48): A2321-3). Bei einer massiven Überlastung einer Region musste ggf. eine erhebliche Anzahl von Patient:innen mit entsprechend personellem und materiellem Aufwand verlegt werden, was eine große logistische Herausforderung bedeutete. Für eine bundesweite Verlegung von Intensivpatient:innen in diesem Umfang existierten bisher keine Erfahrungswerte oder Konzepte auf die zurückgegriffen werden kann.
Intensivtransportmittel stehen nur in begrenz tem Umfang und Radius zur Verfügung und ein Ausweichen auf die primären Rettungsmittel oder weitere Strecken ist nur eingeschränkt möglich, um die Notfallversorgung der Bevölkerung nicht zu gefährden. Daher sind weitere Transportmittel, die ebenfalls für Intensivpatient:innen geeignet sind, zu berücksichtigen.
Projektförderer: Bundesministerium für Gesundheit (RKI) | Fördersumme: 495.949,36 € | Zeitraum: 01.01.2021 – 31.12.2022
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