Imagebroschüre_Institut für Rettungs- und Notfallmedizin

Projekt Um ein computerbasiertes Modell für Verlegungsszenarien zu ent wickeln, war eine Vielzahl von Variablen zu berücksichtigen – von der Anzahl der Patient:innen und deren Zustand über die struktu rellen Unterschiede einzelner Regionen bis zu der zurückzulegen den Entfernung zur geeigneten Zielklinik. Um realistische Strategien zu entwickeln, wurden Daten zu den akut verfügbaren Verlegungs mitteln, Zusatzkapazitäten, Vorlaufzeiten, Angaben über verfügbare Personalressourcen und besonders Angaben zur Dauer von realen Verlegungen von COVID-19-Patient:innen mit Angaben zur be handelnden Person benötigt. Sollte es im Verlauf der Pandemie zu einem worst-case-Szenario kommen, konnte auf die entwickelten Strategien zurückgegriffen und eine Verlegung der betroffenen Patient:innen zeitnah, sicher und effektiv organisiert werden.

Ausblick Auch für Szenarien außerhalb der Pandemie können die Erkenntnis se von SCATTER genutzt werden, wenn die regionalen Behandlungs kapazitäten von Krankenhäusern überschritten werden oder nicht in normalem Maße zur Verfügung stehen (z.B. Terroranschlag mit vielen Verletzten, Naturkatastrophen, Ausfall von Infrastrukturen und Krankenhäusern etc.). Perspektivisch ist eine Ausweitung zur Ent wicklung von Strategien für internationale Verlegungen denkbar. Ziel Ziel des Projekts SCATTER war, Szenarien bezüglich der Verlegung von COVID-19-Intensivpatient:innen in größerem Umfang anhand von Computersimulationen zu entwerfen, um daraus Strategien zu entwickeln und die im Kleeblattkonzept beschriebenen Vorgänge zu optimieren.

Quellklinik

Zielklinik

Simulationsansicht verschiedener möglicher Strategien für die überregionale Verlegung zahlreicher schwerkranker Patient:innen

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