Lubentiusbrief 2022

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Lubentiusbrief Dietkirchen 2022

40-jähriges Priesterjubiläum Pfarrer Rehberg

Der ehemalige Apostolische Administrator ist seit seinem Rückzug nach Paderborn ein seltener Gast in der Bischofsstadt an der Lahn. Umso grö- ßer war auch die Freude der zahlreichen Gläubi- gen über dieses Wiedersehen. Auf den Primiz- spruch von Pfarrer Rehberg gingen sowohl Weih- bischof Grothe in der Predigt, als auch Weih­ bischof Löhr in seiner Laudatio am Ende der heiligen Messe ein. Diese Stelle aus der Apostel- geschichte wurde zudem als zweite Lesung vor- getragen: „Ich achte mein Leben gering, wenn ich nur meine Laufbahn vollende und meine Auf- gabe erfülle, die ich vom Herrn Jesus erhalten habe: die frohe Botschaft von der Gnade Gottes zu verkünden.“ Manfred Grothe betonte auch die Bereitschaft des beliebten Dompfarrers, immer für andere da zu sein. „Wer sich von Gott rufen und senden lässt, wird zu keinem bequemen Leben eingeladen. Berufung ist Berufung zum Aufbruch, zum Gehen zu den Menschen, um ihnen die Gestalt des menschenfreundlichen Gottes zu bringen“, sagte er und fügte hinzu, dass Pfarrer Rehberg immer bereit sei, zu gehen, sich aufzumachen, wann und wohin der Ruf führe. Da ist kein Weg zu weit, keine Zeit, keine Aufgabe zu kompliziert. „Er spricht sein Ja, wann und wo immer ihn der Ruf Gottes erreicht. Den Ruf zu gehen nimmt er sehr ernst.“

Nassauische Neue Presse vom 11.12.2021, Er ist immer für andere da Es war ein besonderer Gottesdienst, nicht nur für die Besucher des Doms, sondern auch für den Pfarrer selbst. Dompfarrer Gereon Rehberg feier- te seinen „Tag der Priesterweihe“, der genau vor 40. Jahren ebenfalls im Limburger Dom stattge- funden hatte. Zum Gottesdienst gekommen wa- ren zu diesem Anlass auch Bischof Dr. Georg Bät- zing sowie Weihbischof Dr. Thomas Löhr, der am Ende der Messe im Namen des Domkapitels gra- tulierte und sich bei Pfarrer Rehberg bedankte. Die Besucher spürten die Anerkennung in seiner Laudatio.

Die Predigt hielt Manfred Grothe. Gereon Reh- berg hatte den emeritierten Weihbischof und ehemaligen Apostolischen Administrator einge- laden, an seinem Jubiläumstag die Messe zu ge- stalten. Der 82-jährige, der in Paderborn lebt, kam diesem Ansinnen sehr gerne nach, besonders, da er selbst an diesem Tag seiner Bischofsweihe ge- dachte. Die beiden Geistlichen verbindet eine jahrelange Freundschaft und ein stilles Einver- ständnis. In der Zeit nach dem Rücktritt von Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst haben der Weihbischof und Pfarrer Rehberg die Geschicke das Bistum und der Dompfarrei mit viel Umsicht und Einfühlvermögen in eine gute Zukunft ge­ leitet.

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