Lubentiusbrief 2022

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Lubentiusbrief Dietkirchen 2022

Pfarreiwerdungsprozess in vollem Gange – Dom wird Pfarrkirche

Seit März letzten Jahres hat der Pfarreiwerdungs- prozess im Pastoralen Raum Limburg Fahrt aufgenommen. Mit einem beeindruckenden Auftaktgottesdienst in einem – unter Pandemie- bedingungen – „ausverkauften“ Dom, fiel der Startschuss für den finalen Weg des Pfarreiwer- dungsprozesses. Aus „10 mach 1“ war die Predigt des Priesterlichen Leiters der neuen Pfarrei, Dom- pfarrer Gereon Rehberg, überschrieben. Zum 1.1.2023 wird aus den bisherigen 10 Pfarreien, zu denen neben den Innenstadtpfarreien alle Lim- burger Stadtteile sowie die Gemeinden Dehrn und Elz und auch die italienische Gemeinde Lim- burg gehören, die„Pfarrei neuen Typs“ entstehen. Engagierte Gläubige sowie die Seelsorgerinnen und Seelsorger arbeiten seitdem in verschiede- nen Teilprojektgruppen am Zusammenwachsen und den Grundlagen der neuen Pfarrei. Namensfindungsprozess noch in Gange Nachdem der Bischof in einem Gespräch mit dem Vorstand des Pastoralausschusses im Sep- tember 2021 bestätigt hat, dass der Dom Pfarrkir- che der zukünftigen Pfarrei werden wird, ist auch der Prozess zur Namensfindung in die entschei- dende Phase gekommen. Der Bischof erkennt an, dass der Prozess zur Namensfestlegung für die neue Pfarrei eine wichtige Rolle im Pfarreiwer- dungsprozess spielt. Er hat daher angekündigt,

sich einem gut begründeten Vorschlag nicht zu verschließen. Viele Gläubige haben sich mit ihren Vorschlägen beteiligt, die es nun in einem guten Miteinander auszuwerten und zu beurteilen gilt. Quo vadis Zentrales Pfarrbüro? Einen breiten Raum in der bisherigen Arbeit ha- ben die Fragen rund um das Zentrale Pfarrbüro eingenommen. So hat sich der Pastoralausschuss unter anderem immer wieder damit beschäftigt, an welcher Stelle das Zentrale Pfarrbüro seinen Platz haben, inwieweit Kontaktstellen in den (zu- künftigen) Kirchorten erhalten bleiben und wer vom Pastoralteam im Interesse eines weiterhin guten seelsorgerischen Wirkens in den Gemein- den wo arbeiten bzw. seinen Dienstsitz haben sollte. So wurde vor geraumer Zeit – auch auf Anre- gung des Bischöflichen Ordinariats – der Be- schluss gefasst, dass Zentrale Pfarrbüro in einem einheitlichen Bauprojekt zusammen mit dem Neubau der Kindertagestagesstätte sowie eines Pfarr- und Gemeindezentrums St. Marien in der Gartenstraße (Nähe Goetheschule) in Limburg zu realisieren. Letzte Kostenschätzungen im November 2020 gingen – je nach Bauausfüh- rung – von einem Finanzierungsvolumen zwi- schen 2,1 und 3,4 Mio. € aus. Bis zur Fertigstellung des Gesamtprojektes sollte der neuen Pfarrei im kircheneigenen Gebäude „Gartenstr. 16“ in Lim- burg ein geeignetes Provisorium bereitgestellt werden. An diesen Planungen kann aber nicht mehr fest- gehalten werden. In einer gemeinsamen Sitzung des Verwaltungsrats der Kirchengemeinde St. Marien zusammen mit dem Pastoralausschuss stellte Generalvikar Wolfgang Rösch im Novem- ber 2021 zusammen mit Diözesanbaumeister Stefan Muth klar, dass aufgrund der Auswirkun- gen der Corona-Pandemie und des damit ver- bundenen Rückgangs des Kirchensteueraufkom-

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