Petrosphäre 1/14

Petrosphäre Nr. 1 / März 2014

NEWS

Swissbau – Leitmesse der Bau- und Immobilienwirtschaft Alle zwei Jahre findet in Basel die Swissbau statt, eine der grössten Bau- und Immobilienmessen Europas. Eine gute Möglichkeit, sich über Neuheiten im Bau- und Gerätesektor zu informieren.

Wer baut oder saniert, geht hin Die Swissbau ist traditionell eine Messe für Fach- leute (Architekten, Planer, Installateure). In den letzten Jahren war aber zu beobachten, dass sich auch vermehrt Bauherren direkt einen Einblick in die neuesten Entwicklungen verschaffen wollen. Dieses Jahr haben die Aussteller diesem Trend wiederum Rechnung getragen und ihre Neuheiten für ein breiteres Publikum präsentiert. Neuheiten Die markanteste Neuheit war der Neubau der Messe Basel von Herzog & de Meuron. Das Gebäude bietet den Messebauern durch seine Raumhöhen neue Möglichkeiten der Gestaltung, was sie denn auch nutzten, um teilweise imposante Stände zu präsen- tieren. Daneben waren viele Produktneuheiten zu sehen, und erfreulicherweise wurden auch im Öl- heizungsbereich Neuentwicklungen von verschie- denen Kesselherstellern vorgestellt: Die verschie- denen Errungenschaften gehen von Neuentwick- lungen bei den Brennern und Steuerungen bis hin zu erweiterten Kesselleistungen sowie ganz neu entwickelten Kesseln. So präsentierte Walter Meier

(Klima Schweiz) AG eine Modulationstechnologie für den Ölmarkt, die uns gespannt in die Zukunft blicken lässt. Der Ölheizungssektor ist also nach wie vor attraktiv, und die Kesselhersteller bemühen sich um diesen Markt. Auch der deutsche Kessel- hersteller Wolf engagiert sich seit Kurzem direkt in der Schweiz. All diese Entwicklungen stellen für die Konsumenten sicher, dass weiterhin effiziente Tech- nologie in diesem Gebiet zur Verfügung steht.

Der Messeneubau von Herzog & de Meuron. Bild: MCH Group AG

Intensiver Austausch am Stand «Heizen mit Öl».

Bild: EV

3. Wärme-Forum des Energie-Informationsdienstes (EID) in Hamburg Mit den aktuellen politischen Strömungen im Energiebereich in Europa wie auch in der Schweiz tauchen viele Fragen auf. Wie kann der Wärmeenergieverbrauch reduziert werden? Welche gesetzlichen Möglich- keiten stehen zur Verfügung? Oder welche neuen technischen Lösungen gibt es? Ansätze für Antworten wurden am 3. Wärme-Forum des EID im November 2013 in Hamburg präsentiert und angeregt diskutiert.

Marktentwicklungen Deutschland Für Neubauten stehen viele neue technische Lösungen zur Verfügung. Doch darüber darf nicht vergessen werden, dass auch Lösungen für be- stehende Bauten gebraucht werden. Über die Ent- wicklungen im Bestandsmarkt gab Hans-Joachim Hering (Vorsitz Installationsverband Nordrhein-West- falen) einen guten Überblick. Die Sanierungskosten mit den heutigen Lösungen sind zu hoch und die Vorschriften zu kompliziert. Daraus resultiert eine tiefe Sanierungsrate. Es sind verständliche, leicht handhabbare und finanzierbare Lösungen gefragt. In die gleiche Richtung gingen dann die Voten von Prof. Dr.-Ing. Christian Küchen, Institut für Wär- me- und Öltechnik (IWO Deutschland). Es werden kostengünstige und effiziente Lösungen gesucht.

Da steht die Ölheizung in Kombination mit anderen Systemen (Solar, Holzöfen) nach wie vor gut da. Dadurch lässt sich auch erklären, dass der Be- stand an Ölheizungen in Deutschland während der letzten zehn Jahre kaum abgenommen hat. Dank Effizienzsteigerungen hat sich der Heizöl- verbrauch hingegen deutlich reduziert. Parallelen in der Schweiz In der Schweiz sind ähnliche Entwicklungen zu be- obachten: Die Sanierungsraten im Gebäudebereich sind ebenfalls tief. Dagegen trägt der Ersatz der Ölheizung kostengünstig einiges zur Effizienz- steigerung und damit zur CO 2 -Reduktion bei und die Kombination mit anderen Systemen wird auch in der Schweiz gesucht.

Prof. Christian Küchen vom IWO Deutschland. Bild: Süddeutscher Verlag Veranstaltungen GmbH

Für Auskünfte zu Heizen mit Öl stehen Ihnen unsere Regionalbüros gerne zur Verfügung. Regionalbüro Zürich/Innerschweiz Beat Gasser Spitalgasse 5 8001 Zürich Regionalbüro Mittelland/Nordwestschweiz Markus Sager Fichtenweg 2 Regionalbüro Ostschweiz/Graubünden Moreno Steiger Rütihofstrasse 21 9052 Niederteufen Regionalbüro Westschweiz Jean-Pierre Castella 1 /Martin Stucky 2 Chemin du Centenaire 5 1008 Prilly

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