Fortbildung und Qualifizierung | 1. Schulhalbjahr 2020/2021

Fortbildung - Qualifizierung

■ Hand in Hand Möglichkeiten zur Gestaltung schulischer Inklusion von Kindern mit Verhaltensauffälligkeiten Das für den Herbst 2020 und das Frühjahr 2021 aus sechs Modulen bestehende Fortbildungsangebot greift aus der Themenvielfalt der Integration und Inklusion von Schülerinnen und Schülern mit Beeinträchtigungen als einen ersten Baustein den Aspekt der Verhaltensauf- fälligkeiten bei Kindern und Jugendlichen heraus, auch weil die Integration und Inklusion dieser Schüler als das schwierigste Feld im Rahmen solcher Maßnahmen an- gesehen wird. In einem weiteren und später angebotenen Baustein sollen Beeinträchtigungen des Lernens im Vorder- grund stehen. Schülerinnen und Schüler sind in ihrem Verhalten und Erleben immer schon individuell und unterschiedlich gewesen. Seit einigen Jahren sind Lehr- kräfte an Regelschulen allerdings in besonderer Weise herausgefordert, dieser Heterogenität imVerhalten und Erleben ihrer Schüler unterrichtlich zu begegnen und ihr gerecht zu werden. Ihr schulisches Engagement ist nun aufgerufen, sich auch um die Integration und Inklu- sion von Schülerinnen und Schülern mit so genannten Verhaltensauffälligkeiten, also extremen Ausprägungen dieser Vielfalt, zu bemühen. Dies bringt Lehrkräfte oft und in vielen Situationen an den Rand ihrer subjektiv erlebten unterrichtlichen und pädagogischen Hand- lungsmöglichkeiten. Insofern möchte diese Fortbildung den Lehrer*innen Kenntnisse und Erkenntnisse zur Pä- dagogik bei Verhaltensauffälligkeiten im Überblick ver- mitteln, um auf dieser Grundlage ganz individuelle, in die jeweilige Schule und Klasse und zum einzelnen auf- fälligen Kind passende integrative Förderüberlegungen anzustellen und diese kooperativ mit allen Beteiligten zu realisieren. Dazu werden die Teilnehmer*innen ein- geladen, eigene kleine Projekte im Rahmen ihrer Mög- lichkeiten zu entwickeln.

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