impuls | Pfarrbrief St. Georg, St. Marien, St. Josef und St. Hildegard

Pfar rbr ief der Gemeinden

Mai - Juli 2022

im p uls St. Georg St. Marien St. Hildegard St. Josef

„Alles freuet sich und hoffet, wenn der Frühling sich erneut.“

Friedrich Schiller

Foto: Erika Varga / pixabay.com

Leitartikel

Pfingsten - Schawuot - Pentekoste

Liebe Mitchristen, mit Palmsonntag beginnt für die Christen weltweit die wichtigste Woche des Jahres. Wir feiern den Einzug Jesu in Jerusalem. Der Gründonnerstag erinnert an das Letzte Abendmahl, Jesu letztes rituelle Mahl mit seinen Jüngern. Aus diesem Mahl geht unser christlicher Sonntagsgottesdienst, die Feier der Eucharistie, hervor. Am Karfreitag geschieht das Unfassbare: Jesus wird grausamst hingerichtet. Doch am Ostermorgen - so erzählen alle Ostergeschichten - gibt es Erfahrungen mit Jesus als dem Auferstandenen, der lebt. Fünfzig Tage hindurch wird dieses überwältigende Ereignis gefeiert: Das Leben siegt! Pfingsten, fünfzig Tage nach Pessach/Pascha, verbindet uns mit den Juden, unseren älteren Geschwistern. In seinem Brief an die Gemeinde von Rom, im 11. Kapitel, malt der Apostel Paulus ein Bild vom Ölbaum, indem er schreibt: „…vom wilden Ölbaum…“ sind wir „in den edlen Ölbaum eingepfropft“ .

„Nicht du trägst die Wurzel, sondern die Wurzel trägt dich“. Das jüdische Festjahr kannte sieben Wochen nach Pessach/Pascha Schawuot, das „Wochenfest“, in hellenistischen Kreisen nannte man es „Pentekoste“, der 50. Tag. Für die Juden ist es ein Erntedank- fest. Im Buch Exodus wurde das „Fest der Erstlingsfrüchte von der Weizenernte“ am 50. Tag begangen. Aufgrund der Ostererfahrungen der ersten Christen erhielt das jüdische Pfingstfest eine neue Bedeutung. Als die junge Christengemeinde am Pfingsttag im Abendmahlsaal zu Jerusalem versammelt war, wurde sie vom Heiligen Geist erfüllt, so berichtet die Apostelgeschichte im 2. Kapitel. Es erfüllte sich, was der Prophet Joel vorausgesagt hatte: „Ich, Gott, der Herr, …werde von meinem Geist ausgießen über alles Fleisch…“ Nach dem Bericht des Lukas in der Apostelgeschichte gingen dem Pfingstereignis in Jerusalem einige Tage voraus, an denen die Jünger zusammen mit Maria, der Mutter Jesu, und einigen anderen aus der

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Leitartikel

Die Aussendung des Heiligen Geistes auf die Apostel (12. Jahrhundert)

christlichen Urgemeinde zum Gebet versammelt sind. Nach christlichem Verständnis ist Pfingsten krönender Abschluss von Ostern. Der auferstandene Herr schenkt seinen Jüngern den Heiligen Geist. Das Sprachenwunder beendet die Sprachenverwirrung von Babel. Schluss mit der babylonischen Sprachverwirrung; jeder versteht jeden. Pfingsten wird zum Geburtsfest der Kirche. Vom ersten Augenblick ihres Daseins an spricht sie alle Sprachen und führt zusammen und wirkt Verständigung. Sie ist universal verfasst, von ihrem Ursprung her kraft des Heiligen Geistes. Der Heilige Geist erfasst alle Völker, ohne Unterschied. Der Geist

kümmert sich nicht um Grenzen, die Menschen ziehen. Für Christen gibt es keine Ausländer! In der Oration der Messe vom Vorabend des Pfingstsonntags wird gebetet: „Gott, unser Herr, du hast das österliche Geheimnis im Geschehen des Pfingsttages vollendet und Menschen aus allen Völkern das Heil geoffenbart…“ Weltweit sind wir nicht nur mit den Christen verbunden, sondern mit allen Menschen guten Willens, mit allen, die unserer Hilfe bedürfen. Die Zeitereignisse machen es deutlich. Herzlichst Günter Daum, Pfarrer i.R.

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Aktuell

„Aus vielen Tropfen entsteht ein Fluss“ Bericht der Ukrainehilfe St. Hildegard

Für die Fahrt nach Polen stellte die Jugendkirche CROSSOVER ihren Bus zur Verfügung. Foto: Thomas Magyar

Begonnen hatte alles mit den fürchterlichen Bildern bei Ausbruch des Krieges zwischen der Ukraine und Russland. Wer hätte es im Jahr 2022 für möglich gehalten, dass noch einmal Grenzen in Europa durch kriegerische Handlungen verschoben würden? Man saß schockiert vor dem Fernseher und ein spontaner Gedanke wurde geboren. Dieses Mal wird nicht nur passiv dem Leiden zugesehen, dieses Mal wird versucht, den Menschen in der Ukraine aktiv zu helfen.

Über einen ukrainischen Verein in Köln wurde eine Liste mit besonders benötigten Hilfsgütern beschafft und versucht, diese nun rasch zusammenzustellen. Noch am gleichen Tag ging eine E-Mail an meine Schülerinnen und Schüler heraus – ich unterrichte an der Wilhelm-Knapp-Schule in Weilburg Einzelhandelsklassen – und bat sie um Mithilfe bei der Sammlung von Hilfsgütern. Keine zehn Minuten nachdem die Nachricht versendet war, kam schon die erste Antwort und eine Schülerin, deren Mutter

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Aktuell

bei Lidl arbeitet, teilte mit, dass sich alle Mitarbeiter ihrer Filiale an der Aktion beteiligen und Sachspenden besorgen würden. Auch andere Schülerinnen, Schüler, Kolleginnen, Kollegen und der Förderverein der Schule meldeten sich in den folgenden Tagen und wollten sich an der Aktion beteiligen. Immer mehr Spenden wurden abgegeben und nun stellte sich langsam die Frage nach einem passenden Gefährt. Da kam der Crossover-Bus ins Spiel und nach einer kurzen Anfrage wurde der Bus tatsächlich für die Fahrt freigegeben. Die Hilfsaktion nahm immer mehr Form an und mir wurde klar, dass es nun kein Zurück mehr gibt. Man bekam nun doch ein mulmiges Gefühl. Allein bis an die Grenze der Ukraine fahren, kein Polnisch oder Ukrainisch sprechend, noch nicht genau wissend wohin. Aber auch diese Probleme lösten sich in Luft auf. Plötzlich bekam ich eine E-Mail, ob ich derjenige sei, der an die polnisch-ukrainische Grenze fahren möchte. Im Anhang befand sich eine Telefonnummer. Ich rief an und es stellte sich heraus, dass ein ehemaliger Kollege mit seinem

ukrainischen Freund, dessen Frau und Kinder aus der Ukraine holen wollte. Also taten wir uns zusammen und ich war nicht mehr allein und hatte sogar noch einen großartigen Dolmetscher. Nun hatte ich zwei Mitfahrer, einen Bus und einiges an Hilfsmitteln, Geld für die Tankfüllung durch die örtliche Caritas, eine Medikamentenspende der Michaelis-Apotheke, aber es war noch etwas Platz im Bus und so erging am Aschermittwoch der Ruf an die Gemeinde St. Hildegard mit der Bitte um Spenden. Für die Abgabe in der Kapelle der Kirche war leider nur ein Tag Zeit eingeplant und so erwarteten wir nicht so viele Spenden. Als wir dann am Donnerstagnachmittag in die Kapelle kamen, waren wir überwältigt. Sie war gefüllt mit Hilfsgütern, mit denen wir leicht zwei Wagen hätten füllen können. Zum Glück tauchten an diesem Abend neben meiner Familie, Fr. Girlich, Hr. Ruckes auch einige Jugendliche auf, die fleißig beim Sortieren und Verpacken der Hilfsgüter mithalfen. Ich war überwältigt von der Spenden- bereitschaft der Menschen unserer Pfarrei und rief gleich meine

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Aktuell

Mitfahrer an. Was sollten wir mit der Menge an Spenden machen? Auch dieses Problem ließ sich schnell lösen. Ein anderer Konvoi aus dem Westerwald, der an die rumänisch- ukrainische Grenze fahren wollte, hatte noch Platz und holte die Sachen ab, die wir nicht mehr in den Bus bekamen. Nun benötigten wir nur noch einen Anlaufort in Polen. Auch dieses Problem löste sich wieder wie durch ein Wunder von selbst, durch die tatkräftige Mithilfe von Johannes Burek, der für uns mehrere Adressen in Polen abtelefonierte und uns schließlich einen Anlaufort der Caritas in Leżajsk geben konnte. Am Freitagabend war alles bereit: der Bus, die Mitfahrer und das Ziel standen fest. In aller Frühe ging es dann los Richtung polnisch-ukrainische Grenze. Als wir um 4.00 Uhr losfuhren, waren wir nur ein einsamer „Tropfen“ auf der Straße Richtung Osten, je näher wir aber an die polnisch-ukrainische Grenze kamen, desto mehr Hilfslieferungen aus ganz Europa rollten mit uns auf das gleiche Ziel zu.

Aus dem Tropfen war nun ein breiter Fluss der Solidarität gewor- den und es war ein erhebendes Gefühl, dass neben allen diesen schrecklichen Geschehnissen so viel Gutes auf der Welt zu finden ist. Nach ca. 1.300 km erreichten wir am späten Abend unser Ziel in Leżajsk und konnten unsere Hilfsgüter im dortigen Zentrallager der Caritas abgeben. Wir wurden von sehr gastfreundlichen Polen in Empfang genommen, die schon im Vorfeld die Familie unseres ukrainischen Mitfahrers von der Grenze abgeholt hatten. Es gab ein herzliches Wiedersehen der Familie im Rathaus und wir waren alle erleichtert, dass unsere abenteuerliche Fahrt ein so gutes Ende genommen hatte. Der Bürgermeister, Krzysztof Sobejko, hatte sich sogar schon um eine Übernachtungsgelegenheit in der örtlichen Schule für uns gekümmert. Am nächsten Morgen bekamen wir noch eine Mutter mit zwei kleinen Kindern an unseren Bus gebracht. Diese junge Frau und ihre Kinder kamen aus Charkiw und hatten wohl Schlimmes durchgemacht, bis

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Aktuell

sie nach Polen und in Sicherheit gekommen waren. Den Ehemann und Vater mussten sie zum Dienst im Heimatschutz zurücklassen, und uns wurde noch einmal die Grau- samkeit des Krieges vor Augen geführt. Nach einem gemeinsamen Frühstück und einem herzlichen Abschied von unseren neu gewonnenen Freunden in Polen ging es zurück auf den Heimweg. Leider wollten nicht nur wir die Grenzregion verlassen und so wälzten wir uns in einem Strom von Flüchtenden und leeren Hilfs-

konvois in Richtung Deutschland. Am Montag kamen wir dann am frühen Nachmittag erschöpft, aber glücklich in Limburg an. Rückblickend bin ich sehr froh, diese spontane und etwas verrückte Aktion durchgeführt zu haben. Es genügt oft, nur einen kleinen Anstoß zu geben und vermeintliche Probleme und Hindernisse werden durch viele hilfreiche und gute Mithelfer gelöst. Eigentlich sollte es nur eine Tour nach Polen geben und jetzt sollte der Platz für die großen Hilfs-

Übergabe der Hilfsgüter im Zentrallager der Caritas in Leżajsk/Polen. Foto: Thomas Magyar

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Aktuell

organisationen frei gemacht wer- den. Aber vor ein paar Tagen rief der Bürgermeister von Leżajsk bei Johannes Burek an und bat um die Lieferung von Wasser, Lebens- mitteln und Medikamenten, die nun dringend benötigt werden. Außerdem warten noch immer viele tausend Menschen an der Grenze auf eine Mitfahrgelegenheit in den Westen. Daher habe ich mich entschlossen, zunächst in den Osterferien nach Leżajsk zu fahren. Der Bus von Crossover wurde schon wieder in Aussicht gestellt.

Dieses Mal geht es nicht in ein unbekanntes Land, sondern vor Ort warten nun polnische Freunde auf unsere Hilfe. Wenn Sie die erneute Hilfslieferung und weitere Hilfsmaßnahmen unterstützen wollen, können Sie dies gerne durch eine Geldspende tun. Von den Spendengeldern werden wir gezielt Wasser, Nahrungsmittel und Medikamente kaufen, wie sie vor Ort benötigt werden.

Spendengelder können auf das Konto der

Gemeinde St. Hildegard IBAN: DE11 5115 0018 0000 1019 23 unter dem Stichwort: „Ukrainehilfe St. Hildegard“

eingezahlt oder im Pfarramt bei Frau Girlich abgegeben werden.

Auf Wunsch erhalten Sie selbstverständlich eine Spendenquittung ausgestellt.

Ein herzliches „Vergelt´s Gott“ allen Spendern!

Thomas Magyar St. Hildegard

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Aktuell

Herzlich

Willkommen

Pater Sagar Mennekanti SAC

Mein Name ist Sagar, ich bin Pallottiner und komme aus Hyderabad in Indien. Ich spreche Telugu als meine Muttersprache. Ich bin 33 Jahre alt. Ich habe eine große Familie mit vier Geschwistern. Am 23. April 2016 wurde ich zum Priester geweiht. Von 2016 bis 2017 war ich Kaplan in der St. Vincent Pallotti Kirche in Amaravathi, Indien. Seit Juli 2018 bin ich hier in Deutschland. Ich habe drei Jahre in Friedberg als Kaplan gearbeitet. In Friedberg war ich zuständig für die Pfarrjugend, Ministranten, für die Firmung und für die Erstkommunion.

Das ist vorerst das Wichtigste zu meiner Person. Denn ich hoffe, dass es in den nächsten Wochen und Monaten viele Gelegenheiten gibt einander zu begegnen, miteinander zu sprechen und so sich immer besser kennen zu lernen und zusammen zu wachsen. Ich bin sehr glücklich, hier arbeiten zu dürfen. Auch wenn ich ursprünglich aus einem ganz anderen Kulturkreis komme, so wird dies kein Hinderungsgrund sein, uns näher zu kommen. Im Gegenteil: Wir können nur davon profitieren. Unsere gemeinsame Basis ist der Glaube an Jesus Christus. In seiner Nachfolge sind wir zutiefst miteinander verbunden.

Herzlichst

Ihr Pater Sagar Mennekanti SAC

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Aktuell

Caritas-Kampagne 2022 Zukunft denken, Zusammenhalt leben: #DasMachenWirGemeinsam

In diesem Jahr feiert der Caritasverband 125-jähriges Jubiläum.

1897 gründete eine kleine Gruppe katholischer Sozialreformer den Deutschen Caritasverband.

Seitdem heißt es: Not sehen und handeln, Benachteiligte schützen und stärken. Besonders in Zeiten von globaler Pandemie, Klimawandel und gesellschaftlichen Spaltungen ist diese Haltung wichtiger denn je.

Deshalb widmet sich die Caritas-Kampagne 2022 diesen Fragen:

• Welche Werte leiten unsere Arbeit, unser Engagement? • Welche Bedeutung haben Solidarität, Nächstenliebe, Respekt und Gerechtigkeit im 21. Jahrhundert? • Wie können wir an der Vision einer besseren Zukunft weiterdenken, wie können wir diese Vision verwirklichen?

Bedingt durch die aktuelle Situation werden die gesammelten Spenden an„Caritas International“ für die Ukraine weitergegeben. 50% der Spenden bleiben in der Gemeinde zur Deckung örtlicher Notfälle. Durch Ihre Spende bei der Caritas-Haussammlung vom 25.05. - 03.06. 2022 können Sie Hilfen für die Ukraine unterstützen. Überweisen Sie Ihre Spende bitte auf das Konto Ihrer Kirchengemeinde, Kennwort „Caritas-Haussammlung“ . Auf der letzten„impuls“-Seite sind die Kontodaten aller Pfarreien angegeben.

Caritas-Aktion „Kauf eins mehr“

Allen ein herzliches „Dankeschön“, die in der Fastenzeit durch großzügige Lebensmittel- und Geldspenden für das „Lädchen“ zur Linderung der Not bedürftiger Menschen beigetragen haben.

Für den Caritasausschuss Hildegard Wagner

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Aktuell

Die Katholische Pfarrgemeinde St. Hildegard sucht zum 1. Juni 2022 Stellenausschreibung Zu Ihren Aufgaben gehören u.a.: • Küsterdienste der regelmäßig stattfindenden Gottesdienste, Tauffeiern, Beerdigungen eine/n Küster/in (m/w/d) Stellenumfang ca. 20 Std. imMonat

• Messdienerdienste und Sorge für das Ewige Licht, Weihwasser • Aufbewahren und Pflege des Inventars, der Kirche und Sakristei • Betreuung des Schriftenstandes, der Schaukästen und Opferkerzenständer • Sorge für die Kirchenwäsche Wir freuen uns auf eine/n Mitarbeiter*in: • Mit zeitlicher Flexibilität, teamfähig und in der Lage, anfallende Arbeiten selb- ständig zu organisieren bzw. in Absprache mit der Pfarrsekretärin zu erledigen • Mit Freude am wertschätzenden Umgang mit Menschen aller Altersstufen sowie den ehrenamtlich Mitarbeitenden • Mit der Zugehörigkeit zur katholischen Kirche Wir bieten Ihnen: • Ein vielfältiges, kontaktreiches und interessantes Arbeitsfeld • Eine freundliche, partnerschaftliche und wertschätzende Atmosphäre • Einen sicheren Arbeitsplatz • Vergütung nach TVöD sowie Zusatzversorgungskasse • Urlaub nach der Arbeitsvertragsordnung des Bistum Limburg Es besteht die Möglichkeit, den Küsterdienst als Team durchzuführen. Der Arbeitseinsatz erfolgt dann wochenweise. Eine gegenseitige Urlaubs- und Krankenvertretung ist somit gegeben. Sie sind interessiert? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung, schriftlich oder gerne auch telefonisch. Bei gleicher Eignung werden schwerbehinderte Menschen bevorzugt berücksichtigt.

Ihre Bewerbung richten Sie bitte an: Pfarrbüro St. Hildegard, Tilemannstraße 7, 65549 Limburg an der Lahn, Tel.: 0 64 31 - 37 12; E-Mail: e.girlich@bistum-limburg.de

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Aktuell

Erstkommunion 2022

Möge Gott auf dem Weg, den Du vor Dir hast, vor Dir hergehen. Mögest Du die hellen Fußstapfen des Glückes finden und ihnen auf dem ganzen Weg folgen. Irischer Segensspruch

In diesem Jahr werden 44 Kinder aus den Pfarreien St. Georg, St. Hildegard, St. Josef und St. Marien das Sakrament der Erstkommunion empfangen. Es gab bereits einige Treffen der Vorbereitung. Das neben- stehende Bild ist beim letzten Treffen zum Thema„Von Gott reich beschenkt / Eucharistie“ entstanden.

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Die feierlichen Gottesdienste werden in der Pfarrkirche St. Marien und im Hohen Dom St. Georg stattfinden. In Absprache mit den Familien unserer Erstkommunionkinder werden in diesem Jahr in beiden Kirchen je zwei Erstkommuniongottesdienste gefeiert. Am jeweils darauf folgenden Montag findet dann sowohl in St. Marien als auch im Dom ein gemeinsames Dankamt statt.

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Aktuell

Kommunionkinder, die in St. Marien ihre Erstkommunion empfangen: Matilda Baum, Mia Sophie Böcher, Nils Buchner, Leonie Friebertshäuser, Pia Gerhard Simon, Sophia Gerhard Simon, Felix Hahn, Sophie Jung, Joel Kühl, Alessandro Leanza, Lenn Maiwald, Giulio Marcucci, Alea Sophie Marcy, Constantin Mentner, Ben-Louis Müller, Lucas Oliveira da Costa, Julie Paul, Antonio Smolen, Dante Speranza, Clara Stohr, Charlotte Tiele, Samuel Váncsa und Jana Weber Feier der Erstkommunion in St. Marien: Samstag, 25. Juni 2022 und Sonntag, 26. Juni 2022, jeweils um 09.30 Uhr Montag, 27. Juni 2022, 10.00 Uhr: gemeinsames Dankamt

Kommunionkinder, die im Dom ihre Erstkommunion empfangen: Seimen Almousa, Youma Becker, Ben Brunner, Justin Cambria, Valentin Frixel, Luciano Generale, Niklas Hartung, Pauline Höffner, Amalia Janczyk, Aurelia Kosok, Sophia Kotselitis, Jelena Lončar, Nick Lehmann, Dante Müller, Benedikt Quernheim, Luca Vollbrecht, Niklas Wiesner und Julia Wyrwa

Feier der Erstkommunion im Dom: Sonntag, 10. Juli 2022 um 09.30 Uhr und um 11.00 Uhr Montag, 11. Juli 2022, 10.00 Uhr: gemeinsames Dankamt

Wir freuen uns, wenn Sie unsere Erstkommunionkinder in den letzten Wochen ihrer Vorbereitung im Gebet begleiten.

Jasmin Jung Pastoralreferentin

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Aktuell

Die Kommunionkinder der katholischen italienischen Kirchengemeinde St. Anna stellen sich der Pfarrgemeinde vor

Foto: Letizia Scalisi

Hintere Reihe v.l.: Giulia B., Giorgia B., Carmelo B., Salvatore G. Mittlere Reihe v.l.: Lucia R., Clara G., Ludovica G., Isabella L., Fabiano G., Giuseppe C., Giuseppe S. Vordere Reihe v.l.: Giorgio B., Giuseppe M., Desireè G., Domenico R., Cristian G., Fabio R.

Seit Januar 2022 besuchen die 17 Kinder regelmäßig den Gottes- dienst in der St. Anna-Kirche, den sie vor der Predigt verlassen, um anschließend am Kommunion- unterricht teilzunehmen. Im Vorfeld erklärte don Gregorio, unser Pfarrer, dass die Kinder dadurch mit Vorfreude dem Sakrament der Erstkommunion entgegenfiebern. Das „Leib Christi- Teilen“ machen wir in der

Eucharistiefeier als Erinnerung an das Abendmahl gemeinsam mit Jesus – und für die Erstkommunion- kinder zum ersten Mal am Tag der Kommunion, am 08.05.2022. Dieser besondere Tag wird in der Stadtkirche in Limburg, um 11.00 Uhr, mit italienischen Traditionen gefeiert. So werden die Kinder in weißen, einheitlichen Gewändern und mit einer weißen Lilie und einer weißen Kerze in der Hand in die Kirche einziehen.

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Aktuell

„Ich bin der gute Hirte!“ lautet das Thema des Evangeliums an diesem Tag. Die Kinder, aber auch die Eltern werden Akteure sein und gestalten den Gottesdienst mit. Alle Kinder wurden auf das Sakrament der Erstkommunion durch zwei Katechetinnen und don Gregorio vorbereitet und begleitet. Sie haben Geschichten aus dem

alten und neuen Testament kennengelernt, sowie Lieder und Gebete.

Maria Ferri Italienische Gemeinde

Erstkommunionfeier der Italienischen Gemeinde: So, 08. Mai 2022, 11.00 Uhr, Stadtkirche

AUS DER ITALIENISCHEN GEMEINDE Don Gregorio Milone feiert 25jähriges Priesterjubiläum

Don Gregorio Milone feiert am 26.06.2022 seinen 25. Jahrestag der Priesterweihe. Zu diesem Anlass wird ein feierlicher Gottesdienst um 12.00 Uhr im Limburger Dom stattfinden. Seit 2019 ist don Gregorio ein treuer Begleiter der katholischen italienischen Kirchengemeinde St. Anna. Diese freut sich sehr, durch ihn einen engagierten, ideenreichen und einsatzbereiten Pfarrer und Seelsorger gefunden zu haben.

Wir wünschen ihm für die Zukunft und auf seinem weiteren Weg viel Glück, Erfolg und Gottes Segen.

Maria Ferri Italienische Gemeinde

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Regelmäßige Gottesdienste

SONNTAGSGOTTESDIENSTE IN DEN GEMEINDEN

10.00 Uhr: Hochamt 18.30 Uhr: Abendmesse ST . GEORG - DOM Samstag, 17.30 Uhr: Vorabendmesse Jeden 2. und 4. Sonntag im Monat um 15.00 Uhr: Portugiesischer Gottesdienst STADTKIRCHE

Samstag, 18.00 Uhr: Vorabendmesse 07.30 Uhr: Frühmesse 09.30 Uhr: Konventamt ST . MARIEN - PFARRKIRCHE

Samstag, 18.00 Uhr: Vorabendmesse bzw. Sonntag, 09.30 Uhr: Hochamt (imWechsel mit Blumenrod) ST . JOHANN NEPOMUK - LINTER 09.30 Uhr bzw. 11.00 Uhr (imWechsel mit St. Hilde- gard - Wochenmitteilungen beachten): Hochamt mit begleitendem Kinderwortgottesdienst ST . JOSEF - STAFFEL Samstag, 18.00 Uhr: Vorabendmesse bzw. Sonntag, 09.30 Uhr: Hochamt (imWechsel mit Linter) Jeden 3. Samstag um 15.00 Uhr: Hl. Messe der Philippinischen Gemeinde ST . VINZENZ PALLOTTI - BLUMENROD 11.30 Uhr: Pfarrgottesdienst (jeden 3. Sonntag im Monat mit begl. Kinderwortgottesdienst - kein KiWoGo während der Schulferien) 17.30 Uhr: Andacht / Vesper Jeden 2. und 4. Sonntag imMonat um 16.00 Uhr: Gottesdienst in polnischer Sprache

10.30 Uhr: Italienischer Gottesdienst ST . ANNAKIRCHE

ST . HILDEGARD

09.30 Uhr bzw. 11.00 Uhr (im Wechsel mit St. Josef - Wochenmitteilungen beachten): Hochamt mit begl. Kinderwortgottesdienst (kein KiWoGo während der Sommerferien)

GOTTESDIENSTE IN DEN SENIORENHEIMEN

Wichernstift , Wichernweg 7: jeden Montag um 16.30 Uhr Pflegeheim St. Georg , Joseph-Schneider-Str. 15: jeden 1. Freitag im Monat um 10.00 Uhr Heppelstift , Diezer Str. 65: zweimal im Monat freitags um 16.00 Uhr

Seniorenresidenz Blumenrod , Breites Driesch: jeden 1. Donnerstag im Monat um 17.00 Uhr Seniorenwohnheim Georgshaus , Westerwaldstraße 1: jeden letzten Freitag im Monat um 17.00 Uhr

Theodor-Fliedner-Haus , Friedrich-Ebert-Str. 30: jeden 2. Montag und jeden 4. Donnerstag im Monat um 16.00 Uhr

Seniorenzentrum Wohnstadt , Gartenstr. 6: jeden 2. Donnerstag im Monat um 16.30 Uhr

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Regelmäßige Gottesdienste

WERKTAGSGOTTESDIENSTE IN DEN GEMEINDEN

Mo - Sa,10.00 Uhr: Hl. Messe Dienstag, 19.30 - 20.15 Uhr: Eucharistische Anbetung mit sakramentalem Segen 1. Donnerstag imMonat: 18.00 Uhr: Gebet für das Bistum; 18.30 Uhr: Abendmesse mit dem Domkapitel für geistliche Berufungen ST . GEORG - DOM

Mo - Fr, 19.30 Uhr: Abendgebet STADTKIRCHE

Mo - Sa, 11.15 Uhr: Hl. Messe Mittwoch, 09.00 Uhr: Frauenmesse Jeden 2. Freitag imMonat, 18.30 Uhr: Ökumenischer Gottesdienst Jeden 1. und 3. Freitag imMonat, 18.30 Uhr: Rosenkranz, 19.00 Uhr : Messe in der außerordentlichen Form Mo. - Fr. von 12.00 bis 16.15 Uhr: Eucharistische Anbetung ST . ANNAKIRCHE

Jeden 2. Dienstag imMonat, 18.30 Uhr: Abendmesse ST . HILDEGARD Donnerstag, 18.30 Uhr: Abendmesse ST . JOSEF - STAFFEL Mittwoch, 18.00 Uhr: Rosenkranzgebet, 18.30 Uhr: Hl. Messe ST . VINZENZ PALLOTTI - BLUMENROD Dienstag, 18.00 Uhr: Heilige Messe Donnerstag, 08.30 Uhr: Gemeinschaftsmesse der Frauen Freitag, 18.00 Uhr: Heilige Messe Mo., Mi., Do., Fr., Sa., jeweils um 7.30 Uhr: Hl. Messe des Konvents ST . MARIEN - PFARRKIRCHE

Mo., Di., Do., Fr.: 18.30 Uhr; Sa.: 16.30 Uhr; So.: 9.30 Uhr Eucharistische Anbetung in Stille: Do., 17.30 Uhr HL . MESSE IN DER KAPELLE DES ST . VINCENZ - KRANKENHAUSES Mo. - Fr.: von 09.30 Uhr - 10.45 Uhr und 12.00 bis 16.30 Uhr Samstag: von 09.00 - 10.45 Uhr BEICHTGELEGENHEIT IN DER ST . ANNAKIRCHE ( PALLOTTINER )

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Besondere Gottesdienste

MAI 2022

MAI 2022

26.05., Donnerstag Christi Himmelfahrt

01.05., Sonntag V 09.30 Uhr: Hochamt D 17.00 Uhr: Vesper M 17.30 Uhr: Eröffnung der Mainandachten 06.05., Herz-Jesu-Freitag M 17.30 Uhr: Eucharist. Anbetung 18.00 Uhr: Hl. Messe 08.05., Sonntag S 11.00 Uhr: Erstkommunionfeier der italienischen Gemeinde (S.14) D 11.00 - 17.00 Uhr: Anbetung 17.00 Uhr: Vesper M 17.30 Uhr: Mainandacht 15.05., Sonntag M 17.30 Uhr: Mainandacht 22.05., Sonntag J 11.00 Uhr: Familiengottesdienst, anschl. Frühstückstreff D 17.00 Uhr: Vesper S 18.30 Uhr: Abendmesse M 17.30 Uhr: Mainandacht 25.05., Mittwoch M 18.00 Uhr: Vorabendmesse zu Christi Himmelfahrt H 18.30 Uhr: Vorabendmesse zu Christi Himmelfahrt V keine Abendmesse D 10.00 Uhr: Bischofsmesse 14.00 Uhr: Taufgottesdienst 17.00 Uhr: Vesper

07.30 Uhr: Hl. Messe 09.30 Uhr: Konventamt 11.30 Uhr: Hl. Messe

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V 09.30 Uhr: Hl. Messe N 09.30 Uhr: Hl. Messe 28.05., Samstag

02.06., Donnerstag J 17.00 Uhr: Ökum. Gottesdienst (evangelische Kirche) 03.06., Herz-Jesu-Freitag M 17.30 Uhr: Echarist. Anbetung 18.00 Uhr: Hl. Messe 04.06., Samstag D 10.00 Uhr: Priesterweihe 19.00 Uhr: Ökum. Pfingstvesper M 18.00 Uhr: Vorabendmesse V 18.00 Uhr: Vorabendmesse 05.06., Pfingstsonntag M 18.00 Uhr: Vorabendmesse N 18.00 Uhr: Vorabendmesse 29.05., Sonntag D 14.00 Uhr: Taufgottesdienst 17.00 Uhr: Vesper M 17.30 Uhr: Abschluss der Maiandachten

JUNI 2022

07.30 Uhr: Hl. Messe 09.30 Uhr: Konventamt 11.30 Uhr: Hl. Messe 17.30 Uhr: Vesper

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26.05., Donnerstag Christi Himmelfahrt

N 09.30 Uhr: Hochamt H 09.30 Uhr: Festhochamt mit begl. Wortgottesdienst für Kinder J 11.00 Uhr: Hochamt

10.00 Uhr: Kapitelsamt 15.00 Uhr: Glaubensfest auf der Domplatte (S. 22)

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J 11.00 Uhr: Hochamt

Dom Stadtkirche Annakirche

St. Josef

St. Hildegard

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Besondere Gottesdienste

JUNI 2022

JUNI 2022

16.06., Donnerstag Fronleichnam

05.06., Pfingstsonntag

10.00 Uhr: Pontifikalamt 17.00 Uhr: Pontifikalvesper 18.30 Uhr: Abendmesse entfällt

09.15 Uhr: Statio, anschl. 09.30 Uhr: Pontifikalamt auf dem Kornmarkt (begl. KiWoGo), anschl. Prozession zum Dom

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06.06., Pfingstmontag

07.30 Uhr: Hl. Messe 09.30 Uhr: Konventamt 11.30 Uhr: Hl. Messe keine Andacht

M Infos zu Hl. Messen bitte 18.06., Samstag D 15.00 Uhr: Silberjubiläen 25.06., Samstag M 09.30 Uhr: Erstkommunion I 26.06., Sonntag M 09.30 Uhr: Erstkommunion II

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Wochenmitteilungen entnehmen

V 09.30 Uhr: Hl. Messe N 09.30 Uhr: Hl. Messe

10.00 Uhr: Pontifikalamt - Firmung 18.30 Uhr: Abendmesse

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J 11.00 Uhr: Hochamt 11.06., Samstag

12.00 Uhr: Feierl. Gottesdienst zum 25. Priesterjubiläum von Don Gregorio Milone, ital. Gemeinde

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D 14.00 Uhr: Taufgottesdienst M 18.00 Uhr: Vorabendmesse N 18.00 Uhr: Vorabendmesse 12.06., Dreifaltigkeitssonntag D 10.00 Uhr: Hochamt mit neugetauften Erwachsenen 07.30 Uhr: Hl. Messe 09.30 Uhr: Konventamt 11.30 Uhr: Hl. Messe 16.00 Uhr: Hl. Messe in poln. Sprache V 09.30 Uhr: Hl. Messe 15.06., Mittwoch M 18.00 Uhr: Vorabendmesse zu Fronleichnam V keine Abendmesse 16.06., Donnerstag Fronleichnam M

29.06., Mittwoch Hl. Petrus und Paulus

M 18.00 Uhr: Hl. Messe V 18.00 Uhr: Rosenkranz 18.30 Uhr: Hl. Messe

JULI 2022

01.07., Herz-Jesu-Freitag M 17.30 Uhr: Eucharist. Anbetung 18.00 Uhr: Hl. Messe 10.07., Sonntag D 09.30 Uhr: Erstkommunion I 11.00 Uhr: Erstkommunion II 16.07., Samstag

10.00 Uhr: Aussendungsfeier der Hauptamtl. Past. Mitarb. - Pontifikalamt

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08.15 Uhr: Prozession nach Limburg (Treffpunkt Kirche) mit Statio in der Annakirche

17.07., Sonntag D 14.00 Uhr: Taufgottesdienst

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St. Marien St. Johann Nepomuk

St. Vinzenz Pallotti

CROSSOVER

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Termine

Termine für das Trauercafé - Lebenscafé stehen momentan noch nicht fest. Achten Sie bitte auf die Hinweise in der Tagespresse und in den Wochen- mitteilungen

Orgelvespern im Hohen Dom

Organistinnen und Organisten aus ganz Deutschland sind in Limburg zu Gast, um in einer musikalischen Stunde mit kurzen ergänzenden Textimpulsen die renovierte Domorgel zum Klingen zu bringen. Den Auftakt bildet am 7. Mai das Duo Andrea Will und Ben Köster aus Köln mit meditativer und virtuoser Musik für Flöten und Orgel. Am 4. Juni stimmt Veronika Zilles aus Hachenburg auf das Pfingstfest ein. Am 2. Juli spielt Domorganist Carsten Igelbrink zum Fest Maria Heimsuchung Orgel- musik zum Magnificat. Weitere Gäste sind Thorsten Pech aus Wuppertal am 6. August, sowie Christian Joppich aus Osnabrück am 3. September.

Foto: Carsten Igelbrink

Mit demMonat Mai beginnen wieder die monatlichen Orgelvespern im Dom, jeweils am ersten Samstag um 16.00 Uhr.

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Termine

Hospizdienste Limburg , Diezer Straße 38a, 1. Stock, 65549 Limburg

…den letztenWeg gemeinsam gehen - Vortragsreihe Unter diesem Motto laden die Hospizdienste Limburg e. V. wieder zu ihrer Vortragsreihe ein. Die Vorträge finden immer am letzten Montag im Monat statt. Beginn ist jeweils um 19.30 Uhr und sie enden gegen 21.00 Uhr. Die Vorträge sind kostenlos. „ Was du ewig liebst, bleibt ewig dein - 29.05.2022 Sterben und Tod um 1900 und heute “ 15.00 Uhr Sonntag,

Führung durch Dr. Jutta Failing, Kunsthistorikerin Frankfurt/Main Veranstaltungsort: Hauptfriedhof Limburg Treffpunkt zum informativen Spaziergang: Haupteingang Friedhof

Montag,

„Selbstbestimmtes Sterben“ - welche Rechte habe ich

27.06.2022 und was sagt das deutsche Gesetz dazu? 19.30 Uhr Referent: Hans-Jörg Metz, Rechtsanwalt Veranstaltungsort: Pfarrheim St. Hildegard Tilemannstraße 5/7, 1. OG, 65549 Limburg

Im Juli findet kein Vortrag statt.

Selbsthilfegruppe„Verwaiste Eltern“ Die Selbsthilfegruppe„Verwaiste Eltern“ trifft sich immer am 1. Montag imMonat um 19.30 Uhr in den Räumlichkeiten der Hospizdienste Limburg e.V., Diezer Straße 38a, 1. OG, 65549 Limburg. * Das kann bedeuten: sprechen oder schweigen, weinen, wüten oder auch einmal lachen, zur Ruhe kommen oder aktiv werden. Wochenendseminare, Besuche von Vorträgen oder auch Wanderungen durch die Natur runden unsere gemeinsamen Unternehmungen ab. Auskünfte erhalten Sie unter Telefon 0 64 31 - 33 69. *CORONAHINWEIS BITTE BEACHTEN* Es wird sich nach den geltenden Hygieneauflagen des Landes Hessen/Landkreis Limburg-Weilburg gerichtet. Dazu gehören momentan die Maskenpflicht bis zum Sitzplatz (med. Maske/FFP2-Maske); Handdesinfektion im Eingangsbereich; Einhaltung der Abstandsregeln und das Erfassen der Daten. Sollte die Inzidenz steigen, greifen für unsere Veranstaltungen die jeweils verschärften Regeln (3G- oder 3G-Regeln).

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Termine

gemEINSam

Aus Dankbarkeit Zukunft gestalten

Unter diesem Motto laden die christlichen Kirchen und Glaubensgemeinschaften zu einem Glaubensfest ein.

Glaubensfest am Himmelfahrtstag Donnerstag, 26. Mai auf der Domplatte gemEINSamer Gottesdienst um 15.00 Uhr

gemEINSam… …wollen wir danken für Schritte aufeinander zu, die wir bereits gegangen sind.

…erinnern wir daran, dass wir Geschwister in Gottes Familie sind.

…beten wir umMut und Kraft zur Versöhnung in Religion und Gesellschaft.

Im Anschluss an den Gottesdienst gibt es noch die Möglichkeit, bei einem Imbiss miteinander ins Gespräch zu kommen.

Bei schlechtemWetter wird der Gottesdienst im Dom stattfinden.

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Termine

Die Novene und Gebete für die Heilige Anna werden in dieser Zeit jeden Abend um 18.00 Uhr in der St. Anna- Kirche in Limburg gehalten. Am 03.07.2022 begrüßen wir die neue Statue der Hl. Anna im feierlichen Gottesdienst um 10.30 Uhr in der St. Anna-Kirche, in Limburg. Die Statue wurde von einem Mönch in Sizilien angefertigt, der mehr als sechs Monate daran gearbeitet hat. Nach der Fertigstellung wird er dafür sorgen, dass Sie den Weg zu uns findet. Die Statue wird während der heiligen Messe an diesem Tag gesegnet. Der 10.07.2022 wird ein besonderer Tag. Um 10.30 Uhr findet in der St. Anna-Kirche die Messe mit der Heiligen Anna statt. Um 15.00 Uhr beginnt die Prozession mit der Statue, die uns durch die Limburger Straßen der Altstadt von der St. Anna-Kirche bis zum Limburger Dom begleiten wird. Hier ist es Tradition, dass Gläubige die Statue gemeinsam tragen. NOVENE 9

de r Schut zpat ron i n St . Anna - 02 . b i s 09 . Ju l i 2022 Gebetsform, bei der bestimmte Gebete an neun aufeinanderfolgenden Tagen gebetet werden

Eine Musikkapelle sorgt für Musik und Lieder. Die Novene endet um 16.30 Uhr mit der Andacht am Limburger Dom. Anschließend wird die Statue der Heiligen Anna in die Kirche zurückkehren, deren Patronin sie ist: die Kirche St. Anna in Limburg. Der St. Anna-Kult in unserer St. Anna- Kirche in Limburg ist ein sehr alter Kult, dessen Verehrung nicht nur den Italienern, sondern auch den Lim- burger Deutschen am Herzen liegt. Wir sind unheimlich glücklich und stolz unsere Kirchenpatronin in unserer St. Anna-Kirche zu empfangen. Natürlich ist so eine Anschaffung mit hohen Kosten verbunden. Aus diesem Grund suchen wir Sponsoren oder Spender, die uns bei dieser Aktion finanziell unterstützen. Für weitere Infos steht Ihnen Don Gregorio unter der 0160 - 90 41 01 92 gerne zur Verfügung.

Maria Ferri Italienische Gemeinde

HELFERINNENKREIS ST. HILDEGARD Der Helferinnenkreis trifft sich am Dienstag, 19. Juli 2022 um 15.30 Uhr.

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CROSSOVER

Jeder Mensch - Meine Stimme zählt!

? ? Da unsere Adventsaktion 2021 coronabedingt ausfallen musste, wollen wir sie als Sommeraktion vom 06. bis 15. Juli 2022 nachholen. Außerdem ist das Thema »Menschenrechte« angesichts des Krieges vor der eigenen Haustür , der anstehenden Fußball-WM in Katar und vieler sonstiger Verletzungen eben jener Rechte (gefühlt) aktueller denn je! (Schul-)Klassen, Gruppen (Firmlinge, Messdiener/-innen, Verbandler/-innen etc.) und auch Einzelpersonen sind daher herzlich zu einer Reise in die verschie- densten Länder der Welt eingela- den! Wie kam es zu den in unserem Grundgesetz festgelegten Grundrechten? Wie steht es um diese in anderen Ländern? Was bedeutet es, (Grund-)Rechte zu verlieren? Und welches Grundrecht ist mir eigentlich amWichtigsten? ?

Diese und viele weitere Fragen sollen von den Teilnehmer/-innen interaktiv an abwechslungsreichen Stationen betrachtet werden. Für die Umsetzung der Aktion ist ein Zeitumfang von 90 Minuten nötig. An den Aktionstagen (06.-08. Juli, 11.-15. Juli) stehen Timeslots mit Startzeiten von 7.45 Uhr bis 13.30 Uhr zur Verfügung. Am Mittwoch, den 13. Juli ist ab 16.00 Uhr auch ein Besuch für Einzelpersonen möglich. Infos & Fragen: a.kraemer@jugendkirche-crossover.de 06431.58427-17 Anmeldung: info@jugendkirche-crossover.de 06431.58427-0

?

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie an unserer Aktion teilnehmen!

i.A. Johannes Siebenmorgen Jugendbildungsreferent für die Crossies von CROSSOVER

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CROSSOVER

Save the date!

FirmXP

Firmung. Eine besondere Erfahrung. Mit sich selbst. Anderen. Und dem Heiligen Geist!? Wir wollen Dir/Euch helfen, diese einmalige Erfahrung zu machen! Benötigt Ihr Material oder Methoden!? Oder habt Ihr Lust auf ein Event bei Euch oder bei uns in der Jugendkirche!?

Infos & Anmeldung: a.kraemer@jugendkirche-crossover.de 06431.58427-17

Buchbare Termine: 14./15. Mai 2022 18./19. Juni 2022

Du willst Gruppenleiter*in werden? Dir fehlt noch Deine JuLeiCa? Kein Problem! Sei vom 3. bis 6. Juni 2022 bei der ersten gemeinsamen Gruppenleiter*innen- Schulung der Abteilungen„Jugendliche, junge Erwach sene“ und„Verbände“ im Karlsheim Kirchähr dabei – für schlappe 90 € Infos & Anmeldung: gruppenleiten@bistumlimburg.de

Gruppenleiter*innen-Schulung

Am 25. Juni um 20.00 Uhr steht das nächste Konzert an: P!tch Please! aus Elz, ein Projektchor für Jugendliche & junge Erwachsene, ist an diesem Abend bei uns in der

CROSSOVER in COncert

Jugendkirche zu Gast! Uns erwartet ein stimmungsvolles & poppiges Konzert mit einigen Klassikern – und mancher Überraschung! EINTRITT FREI!

Anmeldung: info@jugendkirche-crossover.de 06431.58427-0

Was glaubst Du denn!? Über Gott und die Welt quatschen. In gemütlicher Atmosphäre. Mit einem kühlen Drink in der Hand!

GlaubBar

Web www.jugendkirche-crossover.de

Jugendkirche CROSSOVER im Netz

21. Juli 2022 | 19.30 Uhr Cargo Beach, Limburg

Facebook JugendkircheCROSSOVER

Instagram crossoverlimburg

Infos & Anmeldung: j.siebenmorgen@jugendkirche-crossover.de 06431.58427-12

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Innehalten

Innehalten und Sinnlichkeit leben

Foto: Jill Wellington / pixabay.com

Vor vielen Jahren fiel mir in der Buchhandlung der Pallottiner das Büchlein„Flirten mit Gott“ in die Hände. Christoph Quarch erinnert seine Leser*innen daran, dass „Christsein Sinnlichkeit und Leidenschaft braucht“. Kurz vor der Pandemie hatte ich das Glück, mit einer Gruppe ein paar Tage in Rom verbringen zu dürfen. An einem Abend waren wir in der Kirche Santa Maria in Trastevere zu einem Gottesdienst. Während des Gottesdienstes strömten mehr und

mehr Menschen in die Kirche. Der Gottesdienst war auf Italienisch. Ich selbst spreche kein Italienisch, doch mein Herz war zutiefst berührt von diesem Gottesdienst. In meiner Wahrnehmung wurde mit Leiden- schaft aus tiefem Herzen Gottes- dienst gefeiert. Hier war Glauben gelebte Sprache des Herzens. Einen anderen Tag war die Gruppe im deutschen Gottesdienst in Santa Maria della Pietà am Campo Santo Teutonico innerhalb des Vatikans. Kalte, ermahnende, herabwürdi-

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Innehalten

gende Worte wurden auf die Gläubigen abgefeuert. Dieser Gottesdienst war für eine Handvoll Frauen verletzend schlechthin. Wir verließen jede für sich zu einem unterschiedlichen Zeitpunkt – vor der Heiligen Kommunion – den Gottesdienst. Die Traditionen der Katholischen Christen in Spanien habe ich noch nicht ganz durchdrungen. Doch auch die Spanier*innen leben ihren Glauben voller Freude und Leidenschaft ungezwungen auf der Straße. Es gibt unzählige Feste, die eine Vielzahl von Menschen zusammenkommen lässt – bei Umzügen, zum Beten, Tanzen und Essen. Auch hier erlebte ich es, obwohl der Gottesdienst bereits lange begonnen hatte, strömten die Menschen noch zusammen. Wir dürfen uns also in unserer erkalteten religiösen Spiritualität wieder an die glühende Liebe Jesu erinnern. „Denn wir haben uns zu sehr angewöhnt, in Jesus den Prediger der Caritas zu sehen, als dass wir noch wahrzunehmen vermöchten, was er in Wahrheit ist:

fühlender, sinnlicher Mensch; ein Mensch, der berührt und bewegt; der keineswegs abstrakte Moral predigt, sondern zum konkreten beherzten Handeln aufruft – einer, der die Menschen und Gott auf allen Ebenen des Lebens liebt; mit Körper, Herz und Verstand, mit Sinn und Sinnlichkeit.“ Bibelstellen belegen, dass „Jesus ein erotischer, sinnlicher und vor allem leidenschaftlicher Mensch war.“ Jesus war ganz im Hier und Jetzt, als eine Sünderin in Bethanien ihn mit ihrer Liebe und kostbarem Öl hingebungsvoll salbte. Voller Leidenschaft trieb Jesus die Händler und Geldwechsler aus dem Tempel und stieß beherzt ihre Tische um. Zum Abschied gab Jesus ein neues Gebot mit: „Liebet einander, wie ich Euch geliebt habe.“ „Damit war nicht eine abstrakte mildtätige Barmherzigkeit gemeint, sondern tiefe Verbundenheit der Herzen – Sinn und Sinnlichkeit, Kopf und Herz, Geist und Gefühl.“ Wie können wir nun Sinn und Sinnlichkeit, Kopf und Herz, Geist und Gefühl im Glauben vereinen?

ein glühender Liebhaber, ein beherzter, leidenschaftlicher,

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Innehalten

Christoph Quarch schenkt uns sechs große„Bs“: Bezaubern, Begeistern, Befragen, Bewegen,

Bezaubern: Schönheit gepaart mit Religion berührt unser Herz. In der Kunst, Architektur und in der Natur

Begeistern mit Poesie und Musik. Musik und eine Sprache aus dem Herzen berühren natürlich andere Herzen. Wie oben beschrieben, habe ich die italienische Sprache im Gottesdienst nicht verstanden, doch sowohl die Musik als auch das Gefühl hinter der italienischen Sprache ging ans Herz. Wir dürfen also mit BeGEISTerung einen Sprach- und Musikcheck vornehmen. Befragen : Um mit Menschen in Kontakt zu bleiben, ist es in meiner Wahrnehmung wichtig, Fragen zu stellen und manches zu hinterfragen. Für mich habe ich daraus gefolgert: Solange ich Fragen an Menschen habe, habe ich auch Interesse am Menschen. Fragen holen den Menschen ab „Fragen öffnen. Wo es sich um echte und nicht um rhetorische Fragen handelt. …Fragen öffnen einen Gesprächsraum, der Tiefe hat. Wer in ihn eintritt, kommt nicht mehr als derselbe heraus, als er eintrat. Und genau das ist ein erotisches, liebendes, den Menschen verwandelndes begeisterndes Ereignis.“

begegnet uns Gott in all seiner Schönheit – ja sogar in jedem Menschen selbst mit seiner

einzigartigen Schönheit des Herzens. „Schönheit ist kein spiritueller Luxus, sondern ein Grundnahrungsmittel.“ Feiern Sie die Schönheit, die Ihnen in ihrem Leben begegnet. Ich saß im Prado in Madrid vor zwei übergroßen Bildern von Rubens und Tizian„Der Sündenfall von Adam und Eva“. Ich wurde ganz still von der Schönheit und Fülle dieser Bilder.

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Innehalten

Besinnen und Berühren. Bewegter Glaube: „Unsere Körper sehnen sich danach, Gott nahe zu

Berühren : Kürzlich hatte ich auf einer Weiterbildung ein unvergessliches Erlebnis. Die Teilnehmer stellten sich gegenüber, legten sich die Hände auf die Schultern und sahen sich gegenseitig lange in die Augen. Wir durften unserem Gegenüber jeweils sagen, dass wir die andere Person sehen und was wir im Anderen sehen. Es flossen Tränen der Dankbarkeit und die Herzen umarmten sich. Apropos Umarmung: Wissen Sie, wie Sie am liebsten umarmt werden möchten? Und werden Sie genauso umarmt von Ihren Liebsten? Von Herzen Ihre Kathrin Bendel

kommen.“ – Warum denn nicht pilgernd und tanzend? Wer sich bewegt, schaltet den Verstand aus. Dann endlich können wir in unserem Herzen ankommen und uns in der Tiefe mit allen Sinnen spirituell erfahren. Besinnen : In der Stille kommen wir zur BeSINNung. Die Stille schärft unsere Sinne und führt uns in die Tiefe unserer Herzen. Mein Impuls für Sie. Eine gewisse Zeit in die Stille gehen, die Hand aufs Herz legen und konzentriert lauschen, was die Sprache des Herzens sagen will. Manchmal benötigt es etwas Übung, bis die Verbindung zum Herzen hergestellt ist. Hilfreich ist es, sich dabei die Farbe Grün vorzustellen.

Zitate aus „Flirten mit Gott“ von Christoph Quarch

Persönliche Anmerkung: In den letzten Jahren und Monaten habe ich gelernt, anders zu denken und anders zu handeln. Diese Weiterentwicklung ließ mich persönlich wachsen. Im Februar habe ich infolgedessen die Form des etablierten institutionellen Glaubens losgelassen. Der Glaube an das Wirken des Göttlichen und universeller Gesetzmäßigkeiten ist tiefer denn je. Ich gehe ganz persönlich neue Wege und kann dennoch ein Beitrag für Sie, liebe Leser*in, sein. In meiner Wahrnehmung schließt es sich nicht aus. Ich wünsche auch Ihnen ein reflektiertes und dienliches Wachstum bei aller Unvollkommenheit, die uns im Leben begegnet

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Foto: ChadoNihi / pixabay.com

Rückblick

Gefangenen die Bewältigung ihres Alltags ein wenig zu erleichtern bis DANKE

Foto: Peter Weidemann / pfarrbriefservice.de

Der kleine Vogel, der gerade die JVA verlässt, möchte gleich zweimal Dank ausrichten: Zunächst einmal an P. Antonius Schröers SAC, der über viele Jahre priesterliche Dienste in der JVA Limburg verrichtet hat. Er über- nimmt nun eine verantwortungs- volle Aufgabe an der der Theo- logisch-Philosophischen Hochschule der Pallottiner in Vallendar. Danke, lieber Toni, für die empathische Art, mit der Du die Gefangenen angesprochen hast. Gottes Segen für Deinen neuen Dienst! Ein zweiter Dank gilt dem Caritas- kreis der der Gemeinde St. Hilde- gard, der auch in diesem Jahr wieder einen höheren Geldbetrag bereitgestellt hat, um die Arbeit der Gefängnisseelsorge zu unterstü- tzen. Das geschieht so nun schon konstant seit vielen Jahren. Die Spende dient dazu, mittellosen

Angehörige helfen oder ihnen ein anstaltsinterner Arbeitsplatz angeboten werden kann. Gerade in den ersten Tagen nach einer Inhaftierung dauert es oft eine Weile, bis die Nutzung eines hausinternen Einkaufs möglich ist. In einer solchen Situation kann dann wirksam und unbürokratisch geholfen werden. Jedes Päckchen Tabak, jedes Feuerzeug, jedes Glas Kaffee, jede Rolle Kekse, jede Briefmarke und jeder Kalender bringt aber auch die Botschaft, dass es jenseits von Gittern und Mauern Menschen gibt, die Anteil nehmen an der schwierigen Lebensphase der Gefangenen. Vergelt’s Gott!

Diakon Wolfgang Zernig Gefängnisseelsorger

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Rückblick

Weltgebetstag in St. Josef

Am 4. März 2022 war der Öku- menische Weltgebetstag. Dieses Jahr waren die Länder England, Wales und Nordirland im Focus. Die katholische und evangelische Kirchengemeinde in Staffel haben überlegt, wie unter Pandemie- bedingungen ein Gottesdienst aussehen könnte. Acht Frauen und die evang. Pfarrerin Monika Rupprecht haben gute Arbeit geleistet, vor und während der Veranstaltung. Der Gottesdienst war sehr ergreifend und besinnlich. Sorgen der Frauen aus den betroffenen

Auch die Flüchtlinge aus der Ukraine bekamen Fürbitten. Überhaupt hatten manche den Eindruck, dass alle Gebete für Frieden, Menschlichkeit und Nächstenliebe gerade sehr aktuell waren und überall auf der Welt gültig sind. Nach dem Gottesdienst bekam Jede/r ein schön verpacktes Tütchen. Darin waren Muffins nach englischem Rezept, englischer Tee, ein Spendentütchen und vor der Kirche anzuzünden – ein Friedens- licht. Wir hätten uns mehr Gläubige gewünscht, die mitbeten, aber auch so war es ein gelungener Abend.

Ländern kamen zu Wort. Wunderschöne Lieder und

Melodien stärkten die nachdenk- liche Stimmung. Die vorgetragenen Fürbitten sprachen aus der Seele.

Elke Lindemann St. Josef

Das ökumenische Organisationsteam des Gebetstages - Foto: Kathrin Schicker

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Rückblick

Messdiener- stunden im Dom

Messdienerproben im Januar 2022 Fotos: Bruder Elmar

Zur großen Freude der Dompfarrei wächst die Schar der Dom- messdiener seit einigen Monaten immer weiter an. Neben den vielen und treuen bisherigen Messdienern stehen seit einigen Wochen auch verschiedene neue Jugendliche oder Kinder am Altar. Damit das Dienen auch gut läuft, macht Volker Höhler mit viel Liebe und Freude regelmäßige Messdienerproben im Dom, die meistens mit einer Messdienerstunde und einer süßen Stärkung im Haus der Dom- schwestern abgeschlossen werden.

In den Messdienerstunden, zu denen natürlich auch die erfahrenen Messdiener kommen, wird auf spielerische Weise der Glaube vertieft, durch Quiz, „Großer Preis“, „1, 2, oder 3“ und Ähnliches. Dabei kommt auch jeweils der Youcat oder der Youcat für Kinder zum Einsatz, den alle Messdiener zu Weihnachten geschenkt bekommen haben. So ist es nicht nur eine praktische Formung, sondern auch eine Vertiefung des Glaubens und ein fröhliches Zusammensein.

Sr. Marion Geistliche Familie „Das Werk“

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Rückblick

Besuch aus dem weiten Osten

Am Sonntag, 30. Januar 2022, war Erzbischof Zbigņevs Stankevičs von Riga in der Domgemeinde zu Gast. Unser Domdekan Weihbischof Dr. Thomas Löhr hatte ihn, den er schon lange kennt, nach dem Karlsamt in Frankfurt nach Limburg eingeladen. Mit Weihbischof Löhr zelebrierte der Erzbischof das Hochamt und erzählte in der Predigt in gutem Deutsch von seinen Erfahrungen mit der Kirche und der Ökumene in Lettland. Dabei zog er die Gottesdienstgemeinde in den Bann. Es tat gut, einmal über die Grenzen hinauszuschauen und vom

gelebten Glauben in anderen Ländern der Welt - trotz der politisch oft bedrängten Situation - zu hören. An den Beispielen, die er erwähnte, wurde den Gläubigen das Wort aus der ersten Lesung dieses Sonntags lebendig: „Du aber gürte dich, tritt vor sie hin und verkünde ihnen alles, was ich dir auftrage! Erschrick nicht vor ihnen… Mögen sie dich bekämpfen, sie werden dich nicht bezwingen; denn ich bin mit dir, um dich zu retten!“ (Jeremia 1,17.19)

Sr. Marion Geistliche Familie „Das Werk“

Fotos: Bruder Elmar

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Rückblick

Am 5. Februar 2022 wurde im Limburger Dom eine ganze Familie getauft und in die Kirche aufgenommen. Eine Freude , die ansteckend ist und überspringt

Foto: Bruder Elmar

Flucht, Lebensgefahr, Entbehrungen aller Art...

Alle diese Erfahrungen haben die jungen Eheleute Chidiebere und Jude Ekwemuka hinter sich. Wie sehr sehnten sie sich nach einem Leben in Sicherheit, Frieden und Wohlergehen, als sie ihre Heimat Nigeria verließen. Erst auf der Flucht haben sich die beiden kennengelernt und einander immer unterstützt. Rückblickend stellen sie fest, dass Gott sie immer geführt und beschützt hat, auch inmitten großer Gefahren. vielleicht schon in die Wiege gelegt durch ihre bereits getauften Mütter, obwohl Jude seine Mutter schon früh durch einen Anschlag verloren hatte. Der Name Chidiebere bedeutet: „Gott ist barmherzig“. Frau Ekwemuka ist stolz auf diesen Die Sehnsucht nach der Taufe wurde Jude und Chidiebere

Namen und wählte„Mercy“ (Barmherzigkeit) als ihren christlichen Namen.

Ihren Wunsch, getauft zu werden, verloren die beiden auch hier in Europa nicht und fanden in der Domgemeinde eine Heimat. Die Domschwestern übernahmen gerne die Vorbereitung auf die Taufe in englischer Sprache, die die Familie besser beherrscht. Auch für Pfarrer Rehberg ist die Taufe einer ganzen Familie nicht alltäglich. Er erinnert daran, dass „die Taufe nicht nur eine Gabe, sondern auch eine Aufgabe ist.“ Mit einem Vergleich erklärt er das unauslöschliche Siegel der Taufe: „Dieses ist wie ein Wasserzeichen, das nie verschwindet und ein unauslöschliches Zeichen ist.“

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