impuls | Pfarrbrief St. Georg, St. Marien, St. Josef und St. Hildegard

Rückblick

Gefangenen die Bewältigung ihres Alltags ein wenig zu erleichtern bis DANKE

Foto: Peter Weidemann / pfarrbriefservice.de

Der kleine Vogel, der gerade die JVA verlässt, möchte gleich zweimal Dank ausrichten: Zunächst einmal an P. Antonius Schröers SAC, der über viele Jahre priesterliche Dienste in der JVA Limburg verrichtet hat. Er über- nimmt nun eine verantwortungs- volle Aufgabe an der der Theo- logisch-Philosophischen Hochschule der Pallottiner in Vallendar. Danke, lieber Toni, für die empathische Art, mit der Du die Gefangenen angesprochen hast. Gottes Segen für Deinen neuen Dienst! Ein zweiter Dank gilt dem Caritas- kreis der der Gemeinde St. Hilde- gard, der auch in diesem Jahr wieder einen höheren Geldbetrag bereitgestellt hat, um die Arbeit der Gefängnisseelsorge zu unterstü- tzen. Das geschieht so nun schon konstant seit vielen Jahren. Die Spende dient dazu, mittellosen

Angehörige helfen oder ihnen ein anstaltsinterner Arbeitsplatz angeboten werden kann. Gerade in den ersten Tagen nach einer Inhaftierung dauert es oft eine Weile, bis die Nutzung eines hausinternen Einkaufs möglich ist. In einer solchen Situation kann dann wirksam und unbürokratisch geholfen werden. Jedes Päckchen Tabak, jedes Feuerzeug, jedes Glas Kaffee, jede Rolle Kekse, jede Briefmarke und jeder Kalender bringt aber auch die Botschaft, dass es jenseits von Gittern und Mauern Menschen gibt, die Anteil nehmen an der schwierigen Lebensphase der Gefangenen. Vergelt’s Gott!

Diakon Wolfgang Zernig Gefängnisseelsorger

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