impuls | Pfarrbrief St. Georg, St. Marien, St. Josef und St. Hildegard

Rückblick

Am 5. Februar 2022 wurde im Limburger Dom eine ganze Familie getauft und in die Kirche aufgenommen. Eine Freude , die ansteckend ist und überspringt

Foto: Bruder Elmar

Flucht, Lebensgefahr, Entbehrungen aller Art...

Alle diese Erfahrungen haben die jungen Eheleute Chidiebere und Jude Ekwemuka hinter sich. Wie sehr sehnten sie sich nach einem Leben in Sicherheit, Frieden und Wohlergehen, als sie ihre Heimat Nigeria verließen. Erst auf der Flucht haben sich die beiden kennengelernt und einander immer unterstützt. Rückblickend stellen sie fest, dass Gott sie immer geführt und beschützt hat, auch inmitten großer Gefahren. vielleicht schon in die Wiege gelegt durch ihre bereits getauften Mütter, obwohl Jude seine Mutter schon früh durch einen Anschlag verloren hatte. Der Name Chidiebere bedeutet: „Gott ist barmherzig“. Frau Ekwemuka ist stolz auf diesen Die Sehnsucht nach der Taufe wurde Jude und Chidiebere

Namen und wählte„Mercy“ (Barmherzigkeit) als ihren christlichen Namen.

Ihren Wunsch, getauft zu werden, verloren die beiden auch hier in Europa nicht und fanden in der Domgemeinde eine Heimat. Die Domschwestern übernahmen gerne die Vorbereitung auf die Taufe in englischer Sprache, die die Familie besser beherrscht. Auch für Pfarrer Rehberg ist die Taufe einer ganzen Familie nicht alltäglich. Er erinnert daran, dass „die Taufe nicht nur eine Gabe, sondern auch eine Aufgabe ist.“ Mit einem Vergleich erklärt er das unauslöschliche Siegel der Taufe: „Dieses ist wie ein Wasserzeichen, das nie verschwindet und ein unauslöschliches Zeichen ist.“

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