impuls | Pfarrbrief St. Georg, St. Marien, St. Josef und St. Hildegard

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Johannes von Pomuk Hl. Nepomuk

geb. 1345 in Pomuk . gest. 21. März 1373 in Prag

Die Hofleute aber schwiegen nicht. Wie geistliche und weltliche Behörden von ihm behandelt wurden, wenn ihn ein Zornes- ausbruch – und das beim geringsten Anlass – überkam, das sah und wusste man allenthalben. Jeder zitterte, der vor ihm erscheinen musste. Jetzt fiel mir die Geschichte des Heiligen Nepomuk auf, der auch auf der alten Lahnbrücke in Limburg steht. Deshalb habe ich beschlossen, Ihnen Allen den Originaltext meiner Tante aufzuschreiben. Ich hoffe, dass viele ihn lesen werden und den Hl. Nepomuk auf der Brücke mit anderen Augen sehen und sich an sein Leben erinnern. Meine Tante, Mutter Huberta Schmetz, war Oberin der Ursulinen. Sie schrieb ein Buch für Jugendliche und Kinder: „An ewigen Brünnlein“. Oft lese ich darin, manchmal nur, weil die Geschichten der Heiligen so schön geschrieben sind. Oft aber auch, um mir Trost oder Kraft zu holen.

Foto: Peter Höhn / St. Josef

Eine unheimliche Geschichte muss es gewesen sein, durch die der sonst gerechte und gütige Herrscher Wenzel IV. auf den Weg der Trunksucht und damit auf den jeglichen Lasters geriet. Was seine Gattin unter seiner unbeherrschten Leidenschaft zu spüren hatte, das trug sie heroisch; sie sprach mit niemand davon.

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