Blickpunkt Schule 4 2026
maßnahmen zu stemmen, wozu zu letzt die Änderung der Altersermä ßigungen (bislang ab 55 Jahren) zähl ten. Wir wünschen uns für die Zukunft natürlich, dass ‘die Politik’ noch mehr auf uns hört. Zu den zur letzten VV beschlosse nen Anträgen haben wir verschiedene Kommunikationswege gesucht, wozu vor allem die oben erwähnten Ge spräche zählen. Briefe, Mails, Presse mitteilung und Arbeitspapiere ergän zen diese. So haben wir kommuniziert, und werden immer wieder darauf zu rückkommen, dass … Fort- und Weiterbildung nicht nur am Abend, am Wochenende oder in den Ferien stattfinden können, son dern auch zur Unterrichts(kern)zeit → Anträge 6 bis 8, Oberstufeneinsatz mehr Entlastung verdient (Antrag 9) und dies auch im schriftlichen Abitur relevant ist (Anträge 11 und 12), der Übergang von Jahrgangsstufe 4 zur 5 ebenso einer Reform bedarf (Anträge 21 und 22) wie der in die Oberstufe (Antrag 34). Von besonderer Bedeutung und Dringlichkeit ist für unsere Kollegin nen und Kollegen endlich eine Über arbeitung der Regelungen zur Erstel lung von Förderplänen (Antrag 26). Wir haben unsere Ideen hierzu vor getragen und sind zuversichtlich, dass diese bereits beim Erscheinen dieses Hefts Früchte tragen werden. Indivi duelle Förderung ist wichtig, darf sich aber nicht daran erschöpfen, dass überbürokratisch Pläne zu verschrift lichen sind, die leider zu oft zu einem allenfalls geringen Ertrag führen. Bürokratieabbau hinsichtlich zu er stellender Konzepte (Antrag 37) ist ebenso ein von uns vorgebrachtes Thema, wie weiterhin bereits seit Jah ren gestellte Forderungen Gültigkeit haben, welche mehr Ressourcen (An trag 36), kleinere Klassen und Kurse (Antrag 31) oder eine Beschleunigung von Beförderungsverfahren (Antrag 54) vorsehen. In den Kreisschulkommissionen und Arbeitsschutzausschüssen treffen wir auch auf Vertreterinnen und Vertreter der zahlreichen Schulträger. Das
Thema Hitze ist in diesem Sommer aufgrund lang anhaltender Hitzewellen überall durchgeschlagen. Dort, wo wir in den genannten Gremien vertreten sind, bringen wir bereits seit Jahren Warnungen vor einer Verschärfung der Situation vor, welche das Lernen und Arbeiten an Schulen mittlerweile zu mindest teilweise nicht mehr möglich macht, da Arbeitsschutz und Hitze aktionspläne hier greifen. Wir werden das auch weiterhin tun. Die Diskussion über die Terminierung und den Um fang der Sommerferien nach 2030 wird zunehmen. Bis dahin sind die Fe rien fest terminiert. Unverzichtbar sind unsere fünf Aus schüsse, die nicht nur Zulieferer von Ideen sind, sondern auch eigenständig Themen setzen und das Verbands leben prägen. An den Sitzungen des SPA wie auch an denen des Personal räteauschusses nehme ich regelmäßig teil. Als besonders gelungen empfand ich den erstmals durchgeführten ‘Tag der Ausschüsse’ im März in der Hes senmühle in der Nähe von Fulda, bei dem wir als Bildungsexperten den be kannten Buchautor Matthias Brodkorb eingeladen hatten. Dieses Format wird im nächsten Jahr fortgesetzt. Nicht fehlen in der Aufzählung der Teilnahmen dürfen auch die zahlrei chen Sitzungen (in der Regel einmal pro Quartal Freitag auf Samstag, die durch die Mitgliedschaft im Bundes ausschuss und im Bundesvorstand entstehen. Zusätzlich war mir im Früh jahr erstmals der Besuch der gemein samen Sitzung der Vertreter der Hauptpersonalräte aus den einzelnen Bundesländern, gemeinsam durch geführt mit der BRA-Sitzung (mit un serem Vertreter Matthias Schuster) über zwei volle Tage in Fulda möglich, bei denen es unter anderem um das Thema Seiteneinsteiger in den Lehrer beruf ging. Die Zusammenarbeit im DPhV geht allerdings deutlich über diese Sitzung hinaus. Gemeinsam war ich mit unserer Bundesvorsitzenden Prof. Dr. Susanne Lin-Klitzing Anfang des Jahres bei Kultusminister Schwarz. Zudem nahm sie an jeweils einer Sitzung des Landesvorstandes und des geschäftsführenden Vorstan
des teil. Neben einem Besuch bei un seren Freunden in Stuttgart (PhV BW) geht es im November dann auch zu den Niedersachsen und deren Ver- treterversammlung. Herausfordernd war die Vakanz, die sich für mich als stellvertretenden Landesvorsitzenden des dbb Hessen durch die Wahl von Heini Schmitt zum stellvertretenden Bundesvorsitzenden (dbb bund) Anfang Dezember ergab. Hier ebenfalls bis in diesen Herbst hi nein die mindestens monatlich anfal lenden Sitzungen zu leiten, unter an derem die wichtige Stellungnahme zum Besoldungsanpassungsgesetz zu erstellen und bei der Anhörung im Landtag vorzutragen gehörte ebenso dazu wie die teilweise Übernahme sei ner Aufgaben, die wir uns als Stellver treter geteilt haben. Die Arbeit unse rer Dachverbände bleibt unverzichtbar, denn sie leisten für uns auf überge ordneten Ebenen eine Menge, was wir als Landesverband so gar nicht stem men können. Rechtsschutz, Besol dung, Gewalt gegen Beschäftigte sind hier nur einige Beispiele. In den zwei- bis dreiwöchentlichen Sitzungen der Gremien Haupt- und Ge samtpersonalrat werden wichtige Ent scheidungen für unsere Kolleginnen und Kollegen getroffen. Versetzungs anträge, Dienstvereinbarungen, Stu fenverfahren … die Liste der Themen ist lang. Diese gemeinsam anzugehen (mit Annabel Fee, Tina Horneff und Christian Sorg im HPRS und mit Christian Bunkus und Andreas Fleck im GPRS), ist mit dem damit verbundenen Mandat es senziell für die Verbandsarbeit. Dass darüber hinaus ein regelmäßi ger Austausch mit unserer Geschäfts stelle erfolgt und auch mit unserer Juristin Sara Hintze, ist nicht nur eine Schlussbemerkung, sondern der Hin weis auf ein ganz wichtiges Element unseres Philologenverbandes, der in der Schlichterstraße 18 in Wiesbaden seinen Sitz hat, und dort im Team um Dr. Iris Schröder-Maiwald den Vor stand mit den verschiedenen Anliegen verknüpft, die alltäglich anfallen. Ver anstaltungsplanung und Mitglieder anfragen nehmen hier einen großen Anteil des zeitlichen Aufwandes ein.
Vertreterversammlung 2026
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SCHULE 4|2026
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