Gate to Travel No 16
Freiheitskampfes und gehört heute zum UNESCO Weltkulturerbe. Ein wenig Old School Eleganz, ein wenig Kolonialstil. So zeigt sich das Resort, das dem Plantagenhaus eines viktorianischen Zuckerbarons nachempfunden ist. Säulengänge, Ve randas, weitläufige Sonnenterrassen, ein prächtig ausgestattetes Manor House mit Drawing Room, einer Bibliothek und Privatkino. Zweistö ckige Gebäude beherbergen die 170 – ausschließlich – Suiten, die zwischen
groß sind. Sie ziehen sich am Strand entlang, eingebettet in tropische Gärten. Man öffnet die Terrassentür der Juniorsuite und dann ist es da, dieses unwiderstehliche Bild. Ein blendend weißer Naturstrand, der sich schier endlos hinzieht. Da hinter schimmert das türkisblaue Wasser der Lagune. Am Korallenriff weit draußen brechen sich die Wellen, ein Rauschen weit weg und beruhigend. Weich gepolsterte Liegestühle unter Sonnenschirmen sind mit so viel Ab stand platziert, dass sie maximale Privatsphäre garan tieren. Kein Motorboot-Dröhnen stört die Ruhe. Unterm Sonnenschirm träumen, sich ab und zu in die Wellen gleiten lassen, vom puderzarten einen kleinen Snack und eisgekühlte Limonade, während eine sachte Brise die Palmwedel zum Rascheln bringt. Leicht könnte man die Tage so verstreichen lassen. Wenn da nicht all diese kleinen mauritischen Naturwunder wären, die gesehen werden wollen. Noch nicht einmal eine Autostunde dauert es mitten ins grüne Herz der Insel, dem Black River Gorges Nationalpark mit dem letzten zusammenhängenden Regenwald und zahllosen endemischen Pflanzen und Tierarten. Wir beginnen mit Chamarel und den Zwillings-Wasserfällen, die über hundert Meter in die Tiefe eines erloschenen Vulkan kraters rauschen. Von ausgebauten Plattformen lässt sich das Spektakel beobachten. Nur 1,5 Kilometer entfernt ein weiterer Höhepunkt: die Siebenfarbige Erde, eine ei genartig spacige Erdformation, ein Hektar groß und kahl, umgeben von üppigem Grün. Die Siebenfarbige Erde ist vulkanischen Ursprungs, baut sich wellenförmig auf. Auf gut ausgebauten Wegen kann man sie umrunden, um den besten Blickwinkel für das Foto zu finden. In den Morgen- und Abendstunden leuchten die Farben am in tensivsten. Zurück im Hotel gibt es keinen besseren Ort zum Sundowner als den lässigen Boathouse Grill am Strand mit Blick auf die Lagune, im Rücken den Le Morne Brabant. Sand die Füße massieren lassen. Freund lich-aufmerksame Angestellte servieren
65 und 208 Qua dratmetern
Gate to travel 16|2023
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