Gate to Travel No 16

Ein Hotel soll mit der Stadt korrespondieren, lautet das Credo Michel Reybiers. Das gelingt im LA RÉSERVE hervorragend über die beiden gerne von Zürichern be suchten Restaurants und Bars. Im Erdgeschoß das mit einem Michelin-Stern ausgezeichnete Eden Kitchen mit offener Showküche, in dem zeitgemäß leichte italienische Küche serviert wird. Als Vorspeise Rote Beete in der Salz kruste. Als Hauptgang Fiorentina vom Dry Aged Kalbs kotelett Milanese, mit einer perfekt feinen Kruste. Rustikale Ledersitze und freigelegte Ziegelsteinmauern bestimmen das Ambiente. Im La Muña unter der Kuppel geht das Yachtclub Thema in die Vollen. An den hölzernen Schrägen ein Sammelsurium mit historischen Aufnahmen vom Segeln, vom Meer und sich brechenden Monsterwellen. Behag- liche Sitzmöbel laden „Clubmitglieder“ zum stundenlan gen Austausch über das Erlebte ein. Von der Kuppel hän gen alte Holzkanus herunter. Die Kabel der Schiffslater nen, die den Raum sanft beleuchten, wurden natürlich nicht mit profanen Seilen umwickelt, sondern mit Schoten, die man zum Straffen der Segel nutzt. Japanisch-perua nisch ist die Küchenrichtung. Von den Maguro Ceviche vom Roten Thunfisch bis zu einer wechselnden Selection von Nigiri und Gunkan. Dazu Champagner und Weine von den Weingütern des Hausherrn im Bordeaux, der Provence oder in Ungarn. Einzigartig in Zürich sind die beiden Dachterrassen mit dem Restaurant La Muña auf der einen Seite und der Bar auf der anderen. Zum Apero genießt man einen 360 Grad-Blick über den Zürichsee und die Innenstadt mit Großmünster, Fraumünster, wo man sich unbedingt die berühmten Chagall- Fenster anschauen sollte, und der Limmatmündung.

Die Gäste selbst sollen sich die Stadt erobern. Dafür gibt es kreative Ideen. Eine Sightseeing-Tour mit dem E-TukTuk oder ein Urban Picnic mit dem brandneuen Microlino. Das in der Schweiz gefertigte Mini-Elektro auto schaut aus wie eine Isetta. Dass man damit Aufsehen erregt, ist garan tiert. Wer seine Muskeln trainieren will, bekommt vom Concierge kosten los Stand up Paddle-Boards oder E-Bikes geliehen. Ein Bad im Zürichsee? Schräg gegenüber befindet sich das Badi Utoquai. Eines der ältesten Seebäder Zürichs und hinreißend nostalgisch. Geschützte Sonnendecks aus hell grauem Holz in den See gebaut. Ge trennte Badebereiche für Männer und Frauen. Die Mixed Zone in der Mitte. Gäste des LA RÉSERVE be kommen eine Badetasche mit Hand tüchern, Flipflops, Wasserflaschen und einer Jahreskarte.

LA RÉSERVE EDEN AU LAC ZURICH

in Fünfsternehotel mit dem Vibe eines Yacht clubs. Und das in einem hundertjährigen Ge bäude mit prachtvoll geschmückter Fassade am Zürichsee. Die Zürcher Oper und die Die klassizistische Fassade des LA RÉSERVE EDEN AU LAC ZURICH, das Mitglied der Swiss Deluxe Hotels ist, blieb unverändert erhalten, blauweiße Markisen über den Fenstern und Balkonen spielen mit dem maritimen Thema. Im Inneren entfaltet sich das Yachtclubthema in kreativen Details und den verwendeten Materialien. Holz, gehämmerter Stahl für die Tische, Kielflossen in den Lam pen. Beleuchtete Segelbilder führen zu den nur 40 Zim mern, davon drei Suiten, die mit viel Holz, naturweißen Couchen und Philippe-Starck-Ledersesseln eingerichtet sind. Beim Aufwachen schaut man vom Bett aus über das Blau des Zürichsees, Segel, die sich im Wind blähen. E Nobeleinkaufsmeile Bahnhofsstraße nur wenige Geh minuten entfernt. Zwei passionierte Segler stecken hinter dieser wunderbar verrückten Idee. Besitzer Michel Reybier, der als wichtigster Luxushotelunternehmer der Schweiz gilt, und Stardesigner Philippe Starck.

www.lareserve-zurich.com/de/

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