Gate to Travel No 16
Der Chef Der in Kolumbien geborene Juan Quintero verfügt über einen beein druckenden kosmopolitischen Hintergrund, da er bei Michelin-Sterne köchen wie Massimo Bottura und Juan Mari Arzak studiert hat. Seit 2019 ist er Chefkoch im BORGO SAN FELICE und leitet die Küchen teams im POGGIO ROSSO und in der OSTERIA DEL GRIGIO, unter stützt durch die aufmerksame Aufsicht des mehrfach mit Sternen ausgezeichneten Chefkochs Enrico Bartolini. Chefkoch Juan Quintero kam mit klaren Vorstellungen ins POGGIO ROSSO: das kulinarische Erlebnis für seine Gäste zu einem rundum angenehmen Moment zu machen, sie durch den Geschmack und die Authentizität der Zutaten mit der Region bekannt zu machen und eine raffinierte und internationale Version der toskanischen Küche anzubieten. Dazu verwendet Juan Quintero soweit wie möglich alle Zutaten, die sein eigens angelegter Gemüsegarten hergibt, der liebevoll l’Orto Felice – „Glücklicher Garten“ genannt wird. Seine Vorstellungen finden Anklang: Juan Quintero wurde 2022 mit dem Grünen Michelin Stern ausgezeichnet, da sich das Engagement für nachhaltige Gastronomie im POGGIO ROSSO besonders hervorhebt: Arbeitsweise, Philosophie, Saisonalität …
Das Runterlaufen im weichen roten Dünensand ist nach dem harten Anstieg ein Riesenspaß.
Big Daddy und Big Mama eine der bekanntesten Dünen im Sossusvlei. Der Aufstieg im tiefen roten Sand ist anstrengend, doch er wird mit einem unvergesslichen Erlebnis be lohnt. Auf dem Gipfel der Dune 45 eröffnet sich ein einmaliger Blick über Soussvlei. Während man spektakuläre Fotos schießt und den Ausblick genießt vergeht die Zeit wie im Flug, aber es gibt ja noch viel mehr zu entdecken. Das Runter laufen im weichen roten Dünensand ist nach dem harten Anstieg ein Riesenspaß. Und dieses Highlight bleibt nicht das einzige am heutigen Tag, denn nur ein paar Dünen weiter wird der Jeep abgestellt und eine Wanderung von etwa 30 Minuten endet an einem der bekanntesten Fotomotive Namibias: Deadvlei („Totes Tal“) ist eine gleißend weiße Salzpfanne, welche die Bühne für zahlreiche kunstvoll geschwungene, schwarz-braune, abgestorbene Bäume ist. Ringsherum erheben sich hun
derte Meter hoch die riesigen roten Sanddünen der Namib-Wüste. Eine wahrhaft gewaltige Landschaft. Ein Ort, der unwirklicher nicht sein könnte. Die versteinerten, bis zu 500 Jahre alten Akazienbäume zeugen vom einstigen Wasser in der Wüste und waren auch öfters schon Film kulisse. Ein wahres Kunstwerk der Natur. Zusätzlich zu den bekannten und „Must Dos“ hier in Sossusvlei unternehmen wir mit unserem Guide auch einige innovative Aktivitäten innerhalb und außerhalb des Camps in dem 37.000 Hektar großen privaten Kulala Wilderness Reserve. Ausflüge mit E-Bikes und Quadbikes lassen einen die Pracht und Einsamkeit der Namib in tensiver und wortwörtlich erfahren. Spaziergänge schär fen die Sinne für die vielen kleinen fesselnden Kreaturen der Wüste, wie tanzende weiße Damenspinnen oder Skor pione, die unter UV-Licht fluoreszieren. Zum Sonnenuntergang führt der Wilderness Guide jedes Mal zielstrebig auf immer wieder neue Aussichts punkte – einer spektakulärer als der andere. Und wenn dort Sauvignon Blanc, Gin Tonic oder ein kühles Bier gereicht werden und am Abend in der roten Wüste die Sonne untergeht, dann hat man das Gefühl, ein Bad im Feuer zu nehmen, bis ein Sundowner und die heraufzie hende Dämmerung die brennende Glut löschen. Cheers.
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