Gate to Travel No 16

CAFEMA CAMP im Hartmannstal. Nur die Himba haben es geschafft, sich dem extremen Klima der umge benden Wüste anzupassen und leben seit Jahrtausenden auch heute noch fast unbeeinflusst von der Zivilisation. Ohne die SERRA CAFEMA LODGE als Basis wäre hier kein Überleben für uns möglich. Wie eine Oase hält sie Stellung am Kunene River und versorgt uns mit den Annehmlichkeiten des Lebens. Die Chalets sind versteckt in die hohen Grasfelder am Flussufer modelliert und im Design perfekt an die umgebende afrikanische Wüsten landschaft angepasst. Wunderschöne Kombinationen an Pastellfarben und wechselnden Landschaftsformen ver leihen der hiesigen Wüste trotz ihrer Menschenfeindlichkeit einen einzigartigen Liebreiz. Dazu trägt auch der Kunene River bei. Als einziger permanent Wasser führender Strom malen seine Ufer ein grünes Band in die Wüstenlandschaft und bilden eine Oase für die Tier- und Pflanzenwelt, ein gerahmt von Gebirgsketten und hohen Sanddünen. Wilderness ist es hier in dieser entlegenen nordwestlichen Ecke Namibias gelungen, nach einer Renovierung mit seinem traumhaften Camp und dem liebevollen Team, jedem Gast eine außergewöhnliche Erfahrung zu bieten. Das Serra Cafema ist Teil eines Joint Venture zwischen Wilderness Safaris und der mehr als 300.000 Hektar großen Marienfluss Conser vancy. Diese ist zu größten Teilen im Besitz eines der letzten halbnomadischen Völker der Erde, der Himba. Das Camp will daher den Gästen nicht nur eine luxuriöse Unterkunft bieten, sondern auch die Möglichkeit, die weite und wilde Region des Kunene zu erkunden und gleichzeitig einen tiefen Einblick in die alte und dennoch dynamische Kultur der Himba zu er halten. Dementsprechend wurde das Serra Cafema ganz zu Ehren der Himba-Kultur neu gestaltet. So ist beispiels weise der Hauptbereich an die Struktur eines Himba Dorfes angelehnt: Alle Gebäude sind über verschiedene Außenbereiche miteinander verbunden und schaffen da durch private Rückzugsorte in einem großen Ganzen. Natürliche Materialien spiegeln die Umgebung wider, viele Details in der Ausstattung entstammen lokalen Be trieben. Mit Blick auf den Fluss und direkt an seinem Ufer unter den kostbaren schattigen Bäumen gelegen, ist

langer Zeit vollständig ausgetrocknet sind, unternehmen die Elefanten kilometerweite Wanderungen durch die Flussbetten, in der Hoffnung, Stellen zu finden an denen es sich lohnt, nach Wasser zu graben. Trotz der unwirtlichen und bei nahe lebensfeindlichen Bedingungen dieser Region, haben sich hier viele weitere Arten angesiedelt. Orxyanti lopen, Kudus und Springböcke sind an die Trockenheit perfekt angepasst und hier häufiger vertreten, als man vermuten würde. Auch Bergzebras und Giraffen haben das Damaraland zu ihrem Habitat gemacht und mit etwas Glück hat man sogar die Chance, die seltenen Wüstenlöwen oder die scheuen Nashörner zu Gesicht zu bekommen. Was aber auch in Erinnerung bleiben wird sind die exquisiten Settings für Frühstück, Sundowner oder Dinner in der wild rauen Landschaft des Damaralandes. Eines Morgens wird man ein paar Minuten zu einem wunderschönen Hügel gefahren und dort vom ge samten Team mit Lagerfeuer, heißem Kaffee und frisch dampfenden Eiern, Speck und Porridge empfangen. Ein außergewöhnlich wild-romantisches Frühstück, welches mit den herr lichen Speisen, dem herzlichen Team und diesem top „Restaurant Design“ glatte 10 von 10 Punkten erhält. Serra Cafema Nun führt die Reise in den äußersten Nordwesten Namibias, wir fliegen entlang des Kunene River über ein zigartige Panoramen – abwechselnd geprägt von Flussläufen, Wasser fällen, Tierherden – bis ins SERRA

Ein Höhepunkt ist unser Ausflug zu den Himbas, einem der letzten Halb nomadenvölker Afrikas. Seit nunmehr fast vier Jahrhunderten haben sie sich im Kaokoland angesiedelt…

Gate to travel 16|2023

64

65

53

Made with FlippingBook Online newsletter creator