Gate to Travel No 16
Die ältesten der im provenzali schen Stil gebauten Bruchsteinhäuser gehen bis auf das 12. Jahrhundert zu rück. Sie beherbergen die 63 Gäste Zimmer und Suiten. Die neu gebauten Suiten nehmen den Stil der histori schen Häuschen auf. Die Farben der Umgebung bestimmen das Ambiente. Erdtöne sorgen für optische Ruhe. Jedes Detail ist in sich stimmig, alles hat Qualität, ist auf Dauer angelegt. Drei Restaurants sorgen für kuli narische Abwechslung, Sterne-Küche im „Avelan“, Thai-Küche und Finger food in „Le Bar“, aus dem eigenen Gemüsegarten kommen die Zutaten für das sehr empfehlenswerte Mittags büffet im „Les Vignes et son Jardin“. Was das Fahrradfahren betrifft, sind wir weniger ambitioniert. Leihen uns ein zunächst skeptisch beäugtes E-Bike, um die hübschen Ortschaf ten rund um das Coquillade herum zu erkunden. Später werden wir über die Elektrounterstützung froh sein, die Hügellandschaft hat es in sich. Erstes Ziel ist Roussillon mit sei nen Ausblicken auf die berühmten roten Felsen, wo über Jahrhunderte Ocker abgebaut wurde, weiter geht es nach Apt. Im Dorfkern gibt es samstags einen lebhaften Markt, auf dem kleine Produzenten ihre Roh milch-Käse, Oliven, Feldfrüchte und luftgetrockneten Salamis anbieten. Hübsche Läden säumen die Markt straßen, lohnen einen Besuch. Auf dem Rückweg machen wir im Aureto halt, dem zur Coquillade gehörenden Weingut. Angesichts der wohltemperierten ausgewogenen Rosés fällt es schwer, sich wirklich nur auf ein Probierschlückchen zu beschränken. www.coquillade.fr/de
Radlers High LA COQUILLADE PROVENCE
s ist vielleicht die prestigeträchtigste Etappe auf der Tour de France. Auf jeden Fall der Traum je des ambitionierten Rennradlers: der Mont Ventoux. 1909 Meter erhebt er sich am westlichen Rand der provenzalischen Alpen im Departement Vaucluse. Mit seinem kahlen Gipfel, eine karge Gerölllandschaft, die sich aus der Ebene hebt, ist er von überall zu sehen. Sehnsuchts ziel schon seit Hunderten von Jahren, genau genommen seit 1336, als der Philosoph Petrarca die Besteigung des Mont Ventoux in einem Brief verewigte und damit nicht weniger als ein neues Naturerleben initiierte, das in dem Satz gipfelt: „Man muss sich bewegen um zu erkennen.“ E it einer ziemlich unwi derstehlichen Kombina tion kann das Fünf Sterne-Hotel GRAND PORTALS NOUS punkten: Da ist einmal die Lage des 11-stöckigen, blendend wei ßen Hochhauses direkt am Strand, 10 Autominuten vom Zentrum Palmas entfernt, wo Mallorca posh ist. Eine Villengegend mit dem Yachthafen Puerto Portals, der sich, gemessen da ran, welche Megayachten anlegen, durchaus mit Saint-Tropez messen kann. Zum zweiten ist das Adults only-Hotel zugleich eine Galerie, spezialisiert auf aufregende moderne Kunst. Sämtliche Räumlichkeiten M
Art & Beach MALLORCA IBEROSTAR GRAND PORTALS NOUS
Generationen von Radsportlern arbeiten sich am ,Windumtosten‘ ab, wie der Name Ventoux suggeriert. 1677 Höhenmeter, durchschnittliche Steigung acht Prozent. Beschreiben den zunächst sanften Anstieg, der durch Olivenhaine und vorbei an La vendelfeldern führt. Wie schließlich das Sich-Quälen zum beherrschen den Gefühl nach jeder Kehre wird. Aufgeben? Ist keine Option. Nirgendwo wird man komfortab ler vorbereitet, nirgendwo wird man besser unterstützt für seine Berg etappe als im LA COQUILLADE, einem Fünfsterne-Hotel in Allein lage, gebaut wie ein provenzalisches Dorf. Und das kommt nicht von un gefähr. Der 2018 verstorbene Schwei zer Unternehmer Andy Rihs, Besitzer der Marke BMC, passionierter Rad Rennstallbesitzer mit einem eigenen
Team bei der Tour de France am Start, schuf einen Ort, der die besten Voraussetzungen hat, die Herausforderungen des Mont Ventoux, des ‚Giants‘, wie er in Radler-Kreisen ehrfurchtsvoll genannt wird, zu bestehen. Das heißt, State-of-the-Art-Rennrad-Equipment in ei nem bestens ausgestatteten Cycling-Center auf dem Ho telgelände, in dem man beraten wird oder gleich einen persönlichen Coach als Begleiter bucht. Darüber hinaus noch viel mehr. Das LA COQUIL LADE liegt inmitten von Weinbergen, 42 Hektar Land gehören zum Resort. Von den Restaurantterrassen und der neu gestalteten Bar eröffnen sich traumhafte Ausbli cke über Mohnfelder und Weingärten bis zum Luberon und selbstverständlich dem Mont Ventoux. Der Pool hat Wett kampfmaße und hilft, die beanspruchte Muskulatur zu entspannen. Das gelingt noch nachhaltiger im vielfach preisgekrönten Spa, bei wohltuenden Massagen und aus geklügelten Behandlungen.
Gate to travel 16|2023
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