Gate to Travel No 16
Eskapismus auf die schönste Art
Was ist das Paradies? Vielleicht eine Frage, die jeder nur ganz persönlich und individuell für sich beantworten kann. Und
doch: Paradies. Ploppen da nicht Bilder auf von weißen Sandstränden, Palmen, die sich neigen? Wellen, die sanft anlanden und mit ihrem Rauschen den beruhigenden Sound liefern? Blau, Weiß, Grün. Übermächtig ist dieses Bild. So schön, dass man fast fürchtet, dass die Imagina tion beim Realitätscheck nur enttäuscht werden kann. Dann landet man nach elf langen Flugstunden auf Mauritius. Eine Insel in der Weite des Indischen Ozeans, knapp 2000 Kilometer vom afrikanischen Kontinent ent fernt, kleiner als das Saarland. Schon im Anflug unüber sehbar, wem die Insel ihre Existenz verdankt: Vulkane haben sie geboren. Die Inselmitte dominieren Hügel von dunkelgrüner Vegetation samtig überzogen. Ein Korallen riff schützt die blendend weißen Strände vor den anbran denden Wellen. Ankommen im JW MARRIOTT MAURITIUS RE SORT im Südwesten der Zuckerinsel. Gelegen auf einer Halbinsel, die sich wie ein Sporn in die Weite des Indischen Ozeans streckt. Am südlichsten Zipfel einer der welt besten Kitesurfer Spots: One Eye. Abgeschirmt vom Wahrzeichen Mauritius’, dem Le Morne Brabant, der sich wie ein Würfel aus der üppig grünen Vegetation von Zuckerrohrfeldern erhebt und einen wichtigen Platz im kollektiven Gedächtnis der Mauritier besetzt. Seine schwer zugänglichen Klippen dienten entflohenen Sklaven als Zufluchtsort. Der markante Berg wurde zum Symbol des
Gate to travel 16|2023
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