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Alzheimer-Telefon: 030 25937 9514 Das Alzheimer-Telefon der Deutschen Alzheimer Ge sellschaft bietet kostenfreie Beratung für Menschen mit Demenz und Angehörige. Erfah rene Sozialarbeiter informieren, unterstützen bei Entscheidun gen oder stehen einfach zum Aussprechen zur Verfügung. Auch eine Beratung per Mail ist möglich: www.deutsche alzheimer.de/e-mail-beratung

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Hörverlust angehen Schwerhörigkeit zählt zu den wichtigs ten beeinflussbaren Risikofaktoren für Demenz. Wer schlecht hört, beteiligt sich seltener an Gesprächen. Dadurch fehlen dem Gehirn wichtige Reize und soziale Anregung. Viele Menschen möchten sich nicht ein gestehen, dass sie ein Hörgerät brau chen. Andere scheuen den Aufwand, sich eines anpassen zu lassen. Das ist verständlich, dennoch lohnt sich dieser Schritt. Wenn Sie merken, dass Ihr Hör vermögen nachlässt, sprechen Sie mit einem HNO-Arzt und lassen Sie auch regelmäßig Ihr Hörvermögen prüfen. Wieder gut zu hören, verbessert nicht nur die Lebensqualität, sondern hilft auch, aktiv am sozialen Leben teilzu nehmen. Kontakte pflegen Soziale Kontakte gehören zu den wirk samsten Schutzfaktoren für das Gehirn. Gespräche, gemeinsame Unterneh mungen und das Gefühl, dazuzugehö ren, halten geistig fit. Wenn möglich, pflegen Sie daher aktiv Freundschaften und treffen Sie sich regelmäßig mit Fa milie und Bekannten.

Viele Menschen sind heute allein – un abhängig vom Alter. Aber auch dann gibt es Möglichkeiten, sich nicht einsam zu fühlen: Vereine, Ehrenamt, Kurse der Volkshochschule oder Nachbarschaft streffs fördern das Gemeinschaftsge fühl. Schauen Sie auf lokalen Online Portalen oder Internetseiten Ihres Wohnorts nach. Auch dort finden sich Infos über Veranstaltungen oder Ange bote, sich zu engagieren. Gesunder Lebensstil Hohe Blutfettwerte, Bluthochdruck und Übergewicht zählen zu den Risikofakto ren für Demenz. Was Herz und Blutge fäßen guttut, schützt deshalb auch das Gehirn: Eine ausgewogene Ernährung mit viel Gemüse, Obst, Vollkornproduk ten, Hülsenfrüchten, Nüssen und hoch wertigen Pflanzenölen sowie möglichst wenig Alkohol können das Demenzrisi ko senken. Ebenso wichtig ist regelmäßige Bewe gung. Ob Tanzen, Radfahren, Schwim men oder Walking: Entscheidend dabei ist, dass Ihnen die Aktivität Freude be reitet. So bleiben Sie langfristig in Be wegung.

Was ist Demenz?

Demenz ist der Oberbegriff für verschiedene Erkrankungen des Gehirns, bei denen das Gedächt nis, das Denken, die Orientie rung und die Alltagsfähigkeiten allmählich nachlassen. Die häu figste Form ist die Alzheimer Krankheit: Sie verursacht etwa 60 bis 70 Prozent aller Demen zerkrankungen und führt zum fortschreitenden Absterben von Nervenzellen im Gehirn.

Infos zu Diagnose und Therapie finden Sie hier:

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