200 bis 400 Arbeitsstunden
benötigt der Künstler für eines
seiner Objekte. Zeit, in der er
jedes Detail per Hand aus dem
Metall schlägt, in der er schleift,
reinigt und lackiert. Dabei hat
Helmut Lutter immer seine
Geschichte vor Augen.
Wie bei dem Bollerwagen im
Hotel: »Ich habe die Wagen
vor mir gesehen, auf die am
Flugzeug die Koffer gestellt
werden. Eine Reise um die Welt,
den Check-In im Hotel, schöne
Erinnerungen und das Lachen
eines Kindes, symbolisiert durch
das gelbe K, Logo des Kinder-
lachen e.V.«, erzählt er. Den
Koffer hat er dann komplett
selbst aus Metall gebaut, Stück
für Stück den angedeuteten
Inhalt herausgearbeitet, Griff,
Scharniere und Schlösser an-
gebracht. »Theoretisch könnte
man ihn sogar benutzen, doch
wer verreist schon gern mit
einem einzigartigen Kunstwerk.«
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www.helmutlutter.de




