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Preis. Diese Preisoffensive setzt Lenovo beim Moto G5 Plus fort. Neben den

Smartphones nutzte Lenovo natürlich die Gelegenheit seine weiteren mobilen

Neuheiten dem interessierten Publikum zu zeigen. Besonders hervorgesto-

chen ist dabei das 2-in-1-Notebook Yoga 720. Mit der eingebauten Tastatur

ist es auf den ersten Blick unauffällig, wenn jedoch das Display übergeklappt

wird, verwandeln sich die Yogas in Großformat-Tablets zum Zeichnen, Notie-

ren und Surfen. Das Yoga 720 verfügt über ein 13,3“ oder 15“ großes Display,

wahlweise mit Full HD oder 4K-Auflösung. Es lässt sich optional zu einem

Kraftpaket aufbauen: etwa mit Intel Core i7, 16 GB Arbeitsspeicher und einer

GTX 1050 für mehr Grafikpower. Dennoch bleibt es flexibel einsetzbar und

schlank!

Nicht nur ein, sondern gleich zwei Displays zeichnen das HTC U Ultra aus.

So verfügt es über einen zweiten Bildschirm, der auf Abruf alle notwendigen

Informationen zur Verfügung stellt. Das 5,7“-Display im Phablet-Format ist

optimal für die alltäglichen Aktivitäten, die zweite Anzeige ist perfekt geeignet,

um schnellen Zugriff auf die meist genutzten Inhalte zu bieten, etwa die Top-

Kontakte, Shortcuts für Apps, Benachrichtigungen über anstehende Termine

uvm.

Bunte Abwechslung & ein bisschen Nostalgie

Aus der grauen Masse der Smartphones herauszustechen wird für die Her-

steller immer schwieriger. Einen abwechslungsreichen Ansatz verfolgt Alcatel

mit seinem neuen A5. Die Rückseite des Smartphones ist mit einem LED-

Raster ausgestattet, dass sich über die komplette Fläche zieht. Auf der ab-

nehmbaren Abdeckung sind vier mal neun LEDs platziert. Diese LEDs können

Benachrichtigungen, Equalizer, Effekte und weitere Dinge in verschiedenen

Farben darstellen. Die Nutzer können die Funktionen der LEDs nach ihren

Wünschen konfigurieren. Wenn die LEDs nicht leuchten, erscheint die Rück-

seite des Alcatel A5 wie mit einem feinen Lochmuster überzogen. Laut Her-

steller verbrauchen die LEDs nur maximal fünf Prozent Strom, und das auch

nur, wenn sie dauerhaft stundenlang leuchten. Wer diese Rückseite einmal

nicht verwenden möchte, bekommt eine normale Kunststoff-Abdeckung mit-

geliefert, die den Akku schont.

BlackBerry war ebenfalls hat auf dem MWC vertreten und hat dort das KEYO-

ne vorgestellt. Damit zielt der Hersteller vor allem auf die wahren BlackBer-

ry-Fans ab. Es richtet sich klar an Kunden, die auf der Suche nach einem

Smartphone mit sehr guter Hardware-Tastatur sind. Der Produzent des neuen

BlackBerry, TCL, ist auf dem österreichischen Markt bereits mit der Marke

Alcatel vertreten. Es bleibt spannend, ob TCL es schaffen wird, BlackBerry

wieder zu alter Stärke zu bringen und welche Strategie dabei verfolgen wird.

Ingram Micro war bisher schon exklusiver Partner von BlackBerry in Öster-

reich und wird durch seinen bereits bestehenden Vertrag mit TCL auch diesen

Weg gemeinsam mit BlackBerry gehen.

Nokia feierte am MWC ebenfalls sein Comeback und präsentierte Android-

Smartphones, die teilweise im bekannten Lumia-Look designt wurden. Aber

auch die Neuauflage des Featurephones Nokia 3310 hatte Nokia mit im Ge-

päck. Es wird sich zeigen, ob das Retro-Handy ein Revival erleben wird und in

Österreich Abnehmer findet oder ob es mehr aus Gründen der Nostalgie diese

hohe Aufmerksamkeit bekommt. Der Markt für Featurephones in Österreich

wird jedenfalls immer kleiner.

Smart Home & neuer Netzstandard

Neben den Flagships der Hersteller und den Vorstellungen der neuen Smart-

phones war „Smart Home“ ein großes Thema am MW. Die Vernetzung der

Geräte in unseren Haushalten nimmt immer größeren Stellenwert ein, daher

arbeiten die verschiedenen Hersteller fleißig daran, das Thema Smart Home

den Kunden direkter verfügbar machen zu können. So tüfteln sie verstärkt an

verschiedenen Software- wie auch Hardware-Lösungen, um etwa das Smart-

phone mehr in Smart Home Lösungen integrieren zu können.

Der nächste Netzstandard 5G war ebenfalls ein Thema auf der Messe. Immer-

hin stellt er die Mobilfunkbranche vor neue Herausforderungen. Obwohl es

bis zum Start der nächsten Mobilfunk-Generation noch ein paar Jahre dauern

wird, zeigten einige Aussteller bereits erste Demos und Anwendungsmöglich-

keiten.

Generell wird es für die Hersteller immer schwieriger jedes Jahr neue Techno-

logiesprünge vorweisen zu können. „Nächstes Jahr hoffe ich auf mehr Inno-

vationen. Es geht schon in die richtige Richtung. Vor allem in den Bereichen

Smart Home Lösungen und Produkte bin ich auf die Weiterentwicklungen im

nächsten Jahr gespannt“, freut sich Alfred Petracs bereits auf den MWC 2018.