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Seite 8

Einfach muss es sein. Diese simple Erkenntnis lässt sich wahrscheinlich auf

alle endkundenorientierten Technologien übertragen. Wenn dann noch die At-

tribute komfortabel, clever und sicher dazukommen, können sich die Hersteller

innovativer mobiler Anwendungen ihres Erfolges ziemlich sicher sein. Auch

innovative Smarthome-Lösungen werden mit einfachster Bedienung über PC

oder Smartphone durch selbsterklärende, graphische Benutzeroberflächen

und der mobilen Nutzung zunehmend hohen Ansprüchen gerecht.

Überwachung aus der Hosentasche heraus

Eine Videoüberwachungsanlage ist heute längst keine so aufwendige und teure

Angelegenheit mehr wie noch vor wenigen Jahren. Inzwischen lassen sich die

relevanten IP-Kameras jederzeit über das Smartphone oder Tablet ganz ein-

fach und intuitiv verwalten und überwachen. Mittels einer einmalig installierten

App stehen sofort sämtliche Multi-Service-Funktionen wie Ereignis-Benach-

richtigungen, Befehle und bidirektionale Audio-Übertragung zur Verfügung.

Und mittels Ereignis-Schnappschüssen und den dazugehörigen Playback-Se-

quenz können aufgezeichnete Videosequenzen jederzeit auch später noch

angeschaut werden. Neu sind Systeme wie die offene Milestone-Plattform

mit offenen Software-Schnittstellen (APIs). Das Milestone Integration Platform

Software Development Kit ermöglicht es Benutzern, Anwendungen und Syste-

me (z. B. zur Videoanalyse) von Fremdfirmen in Milestone-Software zu integ-

rieren. So entstehen individuelle und bedarfsgerechte Überwachungslösungen

mit einer Software-Lösung für alles, statt mit vielen Einzellösungen.

Die Heizung weiß, dass es später wird

Immer mehr Hersteller gehen dazu über, in ihre Alarmsysteme auch Smartho-

me-Komponenten einzubinden. Damit lassen sich nicht mehr nur die Alarman-

lage mittels Smartphone steuern, sondern auch die Heizung, das Licht oder die

Rollläden etc. – und zwar von überall. Entsprechend werden die Heizung und

das Licht ganz einfach nach Bedarf reguliert oder ganz ein- oder ausgeschal-

tet. Zudem verrät das System, ob ein Fenster oder eine Türe offen steht und

besser die Kamera aktiviert werden sollte, die bei verdächtigen Bewegungen

in der unmittelbaren Nähe Alarm schlägt. Für die individuell angelegten virtu-

ellen Räume (z. B. Schlaf- oder Wohnzimmer) lassen sich per App individuelle

Regeln festlegen. Beispielsweise soll im Wohnzimmer die Heizung tagsüber

auf Stufe 2 stehen, das Licht aus und der Rollladen oben sein. Kommt man um

18 Uhr bei Dunkelheit heim, kann die Heizung um 17.30 Uhr schon auf Stufe

3 gestellt, der Rollladen heruntergelassen und das Licht angeschaltet werden.

Und wer spontan früher oder später heim kommt, ändert die Einstellungen ein-

fach nach Bedarf. Hersteller wie RWE SmartHome bieten eine ganze Produkt-

familie intelligenter Geräte, die ohne technisches Vorwissen mit minimalem

Zeitaufwand in Wohnräumen angebracht werden können. Ein hausinternes

Funknetzwerk verbindet die gewünschten Haushaltsgeräte mit einer zentralen

Steuereinheit – die RWE SmartHome Zentrale – und ermöglicht darüber hinaus

eine intelligente Heizungssteuerung.

Unternehmen sparen Zeit und Kosten

Auch Unternehmen profitieren zunehmend von solchen Innovationen:Wo Büros

z. B. ab 20.00 Uhr geschlossen sind, können die Lichter ebenso automatisch

ausgeschaltet wie die Heizung heruntergeregelt werden. Zudem muss keiner

mehr durchs gesamte Büro gehen, um alle Fenster zu kontrollieren – das über-

nimmt die App. So lassen sich Heizkosten und Zeit sparen. Und das integrierte

Alarmsystem wird natürlich auch automatisch ab Betriebsschluss aktiviert.

Fazit: Immer mehr Bereiche unseres Lebens werden durch mobile Lösungen

deutlich einfacher und komfortabler. Eine Entwicklung, die letztendlich allen

zugutekommt. Freuen wir uns also darauf!

Mobilität ist das Schlagwort, das unseren Lebensstil derzeit wohl am meisten prägt. Gefragt ist mobile Technik, die leicht zu bedienen ist und die sich

möglichst nahtlos in den Alltag einfügt – immer und überall. Deshalb boomt auch der Smarthome-Bereich. Im Trend liegen integrierte Systeme, sodass man

statt vieler Softwarelösungen für jede Anwendung nur noch eine Software für alles hat.

Von Conny Luipold

Product Manager Marketing Physical

Security bei Ingram Micro Deutschland

Per Smartphone lässt sich (fast) das

ganze Leben steuern