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Landesklinikum Mauer
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as Landesklinikum Mauer besteht seit 1902 als
psychiatrisches Klinikum und ist ein Lehrkranken-
haus der Medizinischen Universitäten Wien und
Graz. Die denkmalgeschützten Pavillons im Ju-
gendstil (Erbauer Carlo von Boog) sind in ein be-
waldetes Areal eingebettet; die landschaftlichen
Gegebenheiten schaffen für Patientinnen und Pa-
tienten sowie für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
die optimalen Gegebenheiten, auch ein großzügi-
ges Freizeitangebot zu nutzen.
Die Ausbildung zum Facharzt für Psychiatrie und
Psychotherapeutische Medizin wird am Landes-
klinikum Mauer nach den Ausbildungsrichtlinien
durchgeführt.
Fünf Psychiatrische Abteilungen und eine Neu-
rologische Abteilung sowie das einzige in Nieder-
österreich befindliche Institut für Psychotherapie
prägen den Standort Mauer als Zentrum für hoch-
spezialisierte Psychiatrische Abteilungen.
Die Abteilung für Erwachsenenpsychiatrie ist zu-
ständig für die regionale Versorgung des Mostvier-
tels und des Zentralraums St. Pölten.
Die Abteilungen für Stationäre Psychotherapie,
für Forensische Psychiatrie, für Kinder- und Ju-
gendpsychiatrie und Psychotherapie erfüllen einen
überregionalen Behandlungsauftrag, genauso wie
das Institut für Psychotherapie.
Die Abteilung für Abhängigkeitserkrankungen
(Behandlung von Alkohol- und Drogenabhängigen)
ist die einzige dieser Art in Niederösterreich.
Die Abteilung für Neurologie inkl. Department
für Remobilisation und Nachsorge ist auf Schmerz-
behandlung und Remobilisation und Nachsorge
ausgerichtet inklusive einer hochspezialisierten
physiotherapeutischen, ergotherapeutischen und
logopädischen Behandlung.
W
Ärztliches Personal
W
Pflegepersonal
W
Wirtschaftliches Personal
W
Sonstiges, nicht-ärztliches, medizinisches Personal
Statistik
2015
Ambulante Frequenzen *
4.851
Stationäre Aufenthalte **
5.937
Operative Leistungen
23
Durchschnittliche Verweildauer ***
12,68 Tage
Aufteilung nach Berufsgruppen
Im Landesklinikum Mauer sind 696 Mitarbeiter-
innen und Mitarbeiter beschäftigt.
Stand: 2. Halbjahr 2015
155
351
52
138
* Anzahl der Besuche von ambulanten PatientInnen in Spitalsambulanzen
** Anzahl der stationären Entlassungen
*** Berechnung nach Landeszielsteuerungsvertrag Gesundheit




