I-VO-interlinear (Stand 19.12.2023)

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1. Korinther 15,29-15,29

nekrÂv nekrän gen mas pl a Verstorbenen? 1

Ñp’r Ñp“r prpo anstelle nekrÂv nekro³ nom mas pl Tote

Á tän gen mas/fem/neut pl der

e° e° conj Wenn

Èlwv Èlwv adv ¨uberhaupt

ge²rw ge²rontai 3 p pl ind pr m/pass auferweckt werden, 2

oÐ oÐk parti nicht

ka² ka³ conj auch

t²v t² nom/acc neut sg was

bapt²zw bapt²zontai 3 p pl ind pr m/pass lassen taufen sie sich 3

Ñp’r Ñp“r prpo zum Schirm 4

aÐtÂv aÐtän gen mas/fem/neut pl derselben?

a nekrän gen neut pl 1 od. Gefallenen (im Krieg z.B.) 2 od. auferstehen

3 Erkl.: Diese Stelle musste auf dem Hintergrund sp¨aterer kirchlicher Lehre schon immer befremdlich wirken. Doch imHinblick auf die von der Kirche verworfenen Schriftzeugnisse z.B. der Allvers¨ohnung (wie eben wie der im vorangegangenen Vers 28) oder der Reinkarnation (wie durch Jesus bezeugt in Mt. 11,13-14) ist gar nichts Befremdliches mehr zu finden. Erst das unverr¨uckbare Wissen, dass Gott letztlich jedes Gesch¨opf v¨ollig souver¨an dahin f¨uhrt, dass es zuletzt voller Sehnsucht die freiwillige Unterstellung begehrt, gibt uns die n¨otige Kraft und Ausdauer im Kampf gegen die Widerm¨achte Gottes. Erst das tiefe innere Wissen, dass Gott jede Menge Zeit und Methoden hat, um Seine Gesch¨opfe in v¨olliger Freiheit zur Erkenntnis der Wahr heit zu f¨uhren, macht uns selber ausreichend souver¨an und gelassen. So geh¨ort auch die Wiedergeburt im Fleisch, sprich Reinkarnation, zum selbstverst¨andlichsten Repertoire des Erziehungsprogrammes Gottes. Durch lauter selbsterw¨ahlte Wege man¨ovrieren wir uns so lange unter naturgesetzm¨assige – bis h¨ollische – Konsequenzen, bis wir von ” uns selber“ genug haben. Nach jeder Menge Freiheit und Eigensinn wird sich zuletzt wirklich jedes Knie beugen und jede Zunge wird noch danach lechzen, (zu)gleichzusprechen mit Gott (R¨om. 14,11/Phil. 2,11). 4 od. zum Besten, anstelle

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