I-VO-interlinear (Stand 19.12.2023)

Johannes 15,1-15,2

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(0) acc Johannes

(0) prpo Nach

❡➦♠➨ ❡➦♠✐

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❹♠♣❡❧♦✈ ❹♠♣❡❧♦✈ (3) nom fem sg Weinrebe,

➄❣â ❊❣â (423) nom lCH,

15

(139) 1 p sg ind pr ICH BIN 1

(985) nom fem sg die

(985) nom fem sg die

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❦❛➨ ❦❛➩

(112) nom mas sg Vater 3

(3) nom fem sg der Wirklichkeit entsprechende, 2

(2946) nom mas sg der

(9142) conj und

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➄❣â ♠♦✉

(899) 3 p sg ind pr (1) ist.

(2) nom mas sg (3) Weinbauer

(2946) nom mas sg (2) der

(564) gen Mein

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♣❸✈ ♣❸♥

➄❣â ➄♠♦➩ (97) dat a Mir,

♠➣ ♠↔

➄♥ ➄♥

2

(3) nom neut sg Rebengezweig 4

(75) nom/acc neut sg Jedes

(1043) conj nicht

(2757) prpo an

a ➄♠♦➩ ✭➄♠➶✈✮

(3) nom mas pl 1 Erkl.: Mit der oft wiederholten Bezeichnung > ICH BIN < , wies Jesus stets darauf hin, dass Er der immensch lichen Fleisch gekommene JAHWE ist. Jahwe ist die hebr¨aische Kurzform des Namens ” ICH BIN DER ICH BIN“. Da zur Zeit Jesu die Umgangssprache Griechisch war, stellte das ➄❣â ❡➦♠➨ (EGO EIMI) f¨ur die Ju den eine un¨ubersehbare Gleichstellung von Jesus mit Jahwe dar. Keine zweite neutestamentliche Schrift hebt die Gottnatur und somit Gott-Gleichheit von Jesus mehr hervor als das Johannes-Evangelium. Johan nes war auch Verfasser der ebenb¨urtigen Gott-Gleichstellung von Jesus in 1. Johannesbrief und in der Offenbarung (= letztes Buch der Bibel). 2 Erkl.: Wie Jesus in Joh. 16,25 erkl¨art, haben alle Seine Gleichnisse einen direkten Bezug zu einer entspre chenden Wirklichkeit. Diese gesamte Sch¨opfung ist nicht allein durch Jesus erschaffen worden (Kol. 1,16), sie weist auch in s¨amtlichen Belangen auf IHN hin. Jedes Detail, jedes Atom, jedes Molek¨ul ist ein Gleichnis, eine exakte Parallele auf Jesus als einzig wahren Gott hin. Weil wir Menschen die geistlichen Wirklichkeiten und Dimensionen nicht erfassen k¨onnen, redete Jesus, wie Er Selber bezeugte, nur in Gleichnissen zu uns (Joh. 16,12). 3 Wenn also Jesus von ” Seinem Vater“ sprach, war das nur ein bildhafter Vergleich, wie Er Selber bezeugt in Joh. 16,25. Mit ” Vater“ bezeichnete Jesus stets ” Sein EIGENES h¨oheres und allumf¨angliches SELBST“, Seine eigene GOTT-Natur und unbegrenzte Allmacht: ” Ich und der Vater sind EIN UND DERSELBE“ (Joh. 10,30). So aber klang es, wenn Jesus in v¨ollig unverh¨ullter Sprache zu Seinen J¨ungern redete – ohne Gleichnis: > Wer Mich gesehen hat, HAT den Vater gesehen. Wieso sagst du: Zeige uns den Vater? < (Joh. 14,9). 4 od. Reis, Zweiglein, Fruchtreis, Trauben¨astchen

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