St. Vinzenz-Hospital.indd

ZWI SCHEN KRANKENHAUSF I NANZ I ERUNGSGESETZ UND VERBUND ( 1 97 1 -1 994 )

VOM DRE I ECK ZUM K ARREE : DER NEUE FUNKT IONSTR AKT

BAUENTWICKLUNG B I S 1997

Die Planungskosten für den verworfenen Neubau von immerhin rund 2,5 Millionen Mark wurden dem Hospital Ende der 1970er Jahre vom Land NRW zurückerstattet, so dass die notwendigsten Instandhaltungsarbeiten finanziert werden konn- ten. Doch es musste etwas geschehen, um die Ge- bäude zu erhalten. Verwaltungsleiter Heinz-Theo Lercher, Oberin Schwester Gregoria und die Chef­ ärzte überlegten gemeinsam. Im April 1979 stellte Lercher im Namen des Trägers einen Notantrag beim Gesundheitsministerium in Düsseldorf und bat darum, ein Drittel der ursprünglich für den Neubau eingeplanten 105 Millionen Mark zu be- willigen. Das würde ausreichen, um den Kranken- hausbetrieb aufrechtzuerhalten und die medizi- nische Versorgung sicherzustellen. Als das Hospital Pläne zur Prüfung einreichen soll- te, kam die alte Idee aus den 1960er Jahren wieder auf den Tisch, an der Kempener Straße einen An- bau zu errichten. Nach jahrelangen zähen Ver- handlungen bewilligte das Land 38MillionenMark für den Bau eines neuen Funktionstraktes. Als der Neubau 1990 feierlich eingeweiht wurde, hatten die Vinzentinerinnen nach fast 20 Jahren bauli- chem Stillstand das realisiert, was sie ohnehin ge- plant hatten.

Kempener Straße

Merheimer Straße

1871 1885 1890

1898 1906/07 1928

1956 1990/91

WACHSTUM Das St. Vinzenz-Hospital wuchs in mehreren großen Schritten seit 1871.

GEBURTSH I LFE Die geburtshilfliche Abteilung, hinten in der Mitte ihr Leiter Dr. Axel Elert, versorgte junge Mütter und ihre Neugeborenen.

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