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SCHWEIZER GEMEINDE 11 l 2017

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SCHULE UND SPORTSTÄTTEN

Wie Grossvorhaben heil

über die Runden kommen

Grossprojekte der öffentlichen Hand stossen rasch auf Widerstände von allen

Seiten. Umso wichtiger sind breite Mitwirkung, offene Kommunikation sowie

konsequentes Projektmanagement, wie ein Beispiel aus Rothenburg (LU) zeigt.

Die Argumente der Opposition gegen

ein Projekt sind vielfältig und gleichen

sich trotz den unterschiedlichen Vorha-

ben immer wieder. Zu teuer, falscher

Standort, nicht notwendig, überdimen-

sioniert oder ungünstiger Zeitpunkt:

Dies sind häufig gehörte Argumente,

und darauf war auch die Luzerner Ge-

meinde Rothenburg gefasst, als sie sich

mit der Forderung nach neuen Infra-

strukturen konfrontiert sah. Die Sport-

und Kulturvereine verlangten mehrTrai-

nings- und Probemöglichkeiten, die

Schule platzte aus allen Nähten. Der

Gemeinderat setzte eine breit abge-

stützte Kommission mit 23 Vertretern

ausVereinen, Politik, Bildung, Behörden

undVerwaltung ein, um die Bedürfnisse

und Möglichkeiten abzuklären. Wichtig

war einerseits, sämtliche Interessen-

gruppen einzubeziehen, um anderer-

seits eine gesamtheitliche Sicht zu ge-

winnen. Das Ergebnis der Abklärung war

eindeutig: Ein neues Schulhaus und eine

Dreifachsporthalle sind erforderlich.

Planungskommission unter Mitwirkung

der Anspruchsgruppen

Die Ziele für die Planungskommission

leiteten sich aus den Ergebnissen der

Hier entsteht Platz für Schule, Sport und Ver­

einstätigkeit: Das neue Sekundarschulhaus

Lindau mit Dreifachsporthalle soll im nächs­

ten Sommer fertiggestellt sein.

Bild: zvg