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Drei Wanderungen durch Kopenhagen.

Weiter das

Standardsche Marmorgebdude

neben dem

Thott-

schen Palais

(Franzosische Gesandtschaft), Ecke der Bred­

gade. Zwischen Bredgade und Store Strandstråde das eigen-

tiimliche, alte sogenannte

Kanneworffsche Haus.

Am Ende

des besonders an der linken Seite von alten Giebel-

håusern begrenzten Nyhavns-Kanals die

Station der Motor-

bootverbindung

zwischen Kongens Nytorv und Kristians-

havns Torv (III. 53 y) quer iiber den Hafen.

Weiter siidl. am Kongens Nytorv liegt die Charlottenborg.

(III. 50 n), 1672 im hollånd.Barockstil aufgefiihrt und nach der

Gemahlin Konig Christians V., Charlotte Amalie, benannt,

der es als Residenz diente. Charlottenborg beherbergt die

von Frederik V. 1754 gestiftete

Konigl. Akademie der

schonen Kunste.

Im Zwischengebåude der beriihmte Kup-

pelsaal mit Darstellung der Kunstler der Akademie vom

Stiftungsjahre bis 1850 (Auslånder: Nattier, Toqué, Saly,

Pilo, Sergell; Dånen u. a .: Thorvaldsen, Eckersberg, Mar-

strand, C. A. Jensen). (Zur Besichtig. wende man sich an

das Buro im obersten Stockwerk zwischen 13 und 15 Uhr.)

Zum

Ausstellungsgebåude

(Kunstudstillingen ved Char­

lottenborg) gelangt man iiber den Hof des Charlottenborg-

Schlosses durch das alte Atelier Thorvaldsens. Im unteren

Stockwerk des Gebåudes

l.

und im oberen Ausstellungs-

råume, in welchen alljåhrlich (15. Mårz— 15. Mai) eine re-

pråsentative Ausstellung von moderner Malerei, Skulptur,

Architektur und Kunstgewerbe stattfindet. (Eintritt 1 K.)

Im Treppenhaus eine Anzahl von Portråts, zum Teil

Selbstportråts dånischer Kunstler, welche auf den Char-

lottenborg-Ausstellungen vertreten waren.

Neben Charlottenborg-SchloB, Ecke Tordenskjoldsgade,

liegt ein

altes Palais,

von

Harsdorff

1779—80 erbaut.

Das kongelige Teater (vgl. a. S. 35), am Kongens Nytorv,

wurde von den Architekten

Ove Petersen

und

WilhelmDahlerup

erbaut und 1874eroffnet. Am Haupteingang die

Bronzestatuen

Oehlenschldgers

und

Holbergs

in sitzender Stellung, erstere

von Professor Bissen, letztere von Professor Th. Stein. Die

den Giebel schmiickende

Gruppe,

von Ring, verdeckt die

Kuppel der Loggia (Apollo ruft, um Harmonie in das Spiel

der Musik zu bringen, den Pegasus herbei, der mit seinem

Hufe den Takt schlågt, wåhrend Hippokrene unter seinen

FiiBen hervorquillt. Die Musen Thalia und Melpomene

sitzen zu den Seiten der beiden Hauptfiguren).