Previous Page  5 / 12 Next Page
Information
Show Menu
Previous Page 5 / 12 Next Page
Page Background

Kammer und des ihr angeschlossenen

Versorgungswerkes (siehe Seiten und )

Darüber hinaus präsentierte Professor Dr.

Stephanie Läer (Universität Düsseldorf)

die Ergebnisse eines von der Apotheker-

stiftung Westfalen-Lippe geförderten

Forschungsprojektes. In dem Projekt wur-

de dargelegt, wie durch Rabattverträge –

und dadurch verursachte häufige Präpara-

tewechsel – bei multimorbiden Patienten

die Adhärenz verschlechter wird.

Entlastung erfolgt

Vorstand und Geschäftsführung wur-

den am

. Mai entlastet und die Rech-

nungsabschlüsse der Apothekerkammer,

der Fürsorgeeinrichtung und des Zu-

satzversorgungswerkes genehmigt. Alle

Beschlüsse erfolgten in der Kammerver-

sammlung einstimmig.

Hauptgeschäftsführer Dr. Andreas

Walter präsentierte den Delegierten am

. Mai außerdem die wichtigsten Kenn-

ziffern aus dem Jahr

: Die Zahl der Ar-

beitsplätze in den Apotheken sank leicht

ab – von .

auf .

. Zum Jahresen-

de

sank auch die Zahl der Apotheken

von .

auf nur noch .

. Zum Stich-

tag . Mai

ist ein weiterer Rückgang

auf .

Apotheken zu verzeichnen. Hier-

in enthalten sind bereits

Apotheken,

die als Filiale betrieben werden. „In West-

falen-Lippe gibt es damit nur noch .

Hauptapotheken. Das ist der niedrigste

Wert seit dem Jahr

“, so Dr. Andreas

Walter. <

Hauptgschäftsführer

Dr. Andreas Walter und Michael Schmitz als Geschäftsführer Kommunikation trugen

der Kammerversammlung ihre Jahresberichte vor, Friedrich Averbeck (v. li.) die Jahresabschlüsse von Kam-

mer und Zusatzversorgungswerk.

Resolution vom 31. Mai 2017

An die Mitglieder des Landtage

Einstimmig verabschiedet von der Kammerversammlung

>

Die Apothekerinnen und Apotheker in

Westfalen-Lippe wenden sich mit dieser

Resolution an die Mitglieder des neuge-

wählten Landtages, insbesondere an die

Fraktionen von CDU und FDP, die gerade

über die Bildung einer neuen Regierungs-

koalition verhandeln:

. Die bisherige Landesregierung hat

Bundesgesundheitsminister Hermann

Gröhe bei seinem Vorhaben, ein Ver-

sandhandelsverbot für verschreibungs-

pflichtige Arzneimittel (Rx-VV) zu er-

wirken, unterstützt. Wir erwarten von

einer neuen Landesregierung, dass sie

diese grundsätzliche Positionierung

beibehält. Die wohnortnahen Apo-

theken in Westfalen-Lippe garantie-

ren eine umfassende Versorgung der

Bevölkerung mit Arzneimitteln. Wir

benötigen keinen zusätzlichen Rx-

Versandhandel, der die gewachsenen

Strukturen zerstört. Allein in Westfa-

len-Lippe sind durch das EuGH-Urteil

.

wohnortnahe Arbeitsplätze

in unseren aktuell .

Apotheken

gefährdet.

. Wir appellieren an die Landesregierung,

die Weichen für eine zukunftsfähige

Neuausrichtung der PTA-Ausbildung zu

stellen. Zwei wichtige Grundvorausset-

zungen dafür sind die Verlagerung der

Zuständigkeit für die Ausbildung vom

Gesundheits- zum Schulministerium

und die Gebührenfreiheit für die Schü-

lerinnen und Schüler.

. Der Bedarf an Apothekerinnen und

Apothekern wächst in Zeiten des de-

mographischen Wandels. In Nordrhein-

Westfalen ermöglichen derzeit drei

Universitäten das Pharmaziestudium.

In Nordrhein sind das die Universitäten

in Düsseldorf und Bonn, in Westfalen-

Lippe allein die Universität Münster.

Wir appellieren an die Landesregierung,

die Weichen für ein zusätzliches Phar-

mazeutisches Institut, z. B. in Ostwest-

falen, zu stellen. <

AKWL

Mitteilungs

blatt

Online 01 ·2017 /

5

KAMMERVERSAMMLUNG