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F ü r das ganze Hospital und das Versorgungswesen g eme in sam sind

in be sonderen Gebäuden vo rh an d en :

D amp fkü ch e , Damp fwäscherei, Röntgenatelier, Desin fek tion san sta lt,

L e ich enh au s, w ä h re n d im obersten Stockwerk des med iz in ischen Pav illon s

ein Andachts- und Betsaal eingerichtet ist.

In zwei Gebäuden sind W o h n u n g e n für die meisten K rank enp fleg e rin ­

nen und Eleven eingerichtet. Das eine Gebäude en th ä lt 84 E in z e lz imm e r

und 41 Z imme r für 2—3 Eleven un d D ien stmädchen sowie 3 W o h n u n g e n

für In spek trizen , in dem ande ren Gebäude befindet sich W o h n u n g für 24

Krankenpflegerinnen.

Der Rest der Krankenp flegerinnen von der Ep idem ie ab te ilung , dem

Altersheim u n d dem K inderheim w o h n t in den respek liven Abteilungen.

Das Verwaltung sgebäude en thä lt Büreaus, Exped ition sloka le , L a b o r a ­

torien, W o h n u n g e n für den Ho sp ita lsin spek to r sowie für ju n g e verhe ira tete

und unverhe ira tete Ärzte. In besonderen Gebäuden befindet sich W o h n u n g

für den Ho sp ita lsd irek to r und den Oberchirurgen .

Der F lä c h e n ra um , den das Hosp ital deckt, beträgt 106450 m 2.

Wie aus dem S itua lion sp lan hervorgeht, ist der H au p te in g an g vom

Nord re Fa sanvej ans du rch das h ier befindliche Po rtalgebäude.

Das Te rra in ist von den Hauptw'egen des Hospitals neb st Seitenwagen

d u rch sch n itten und im Übrigen mit b edeu tenden Gartenan lagen besetzt,

um welche h e rum sich die versch iedenen P a tien teng eb äud e gruppieren .

Vor den Gebäuden, welche mit der F acade nach den a n sto ss end en Wegen

hinliegen, sind überall breite Vorgärten, welche die Gebäude vom \ \ ege

selbst trennen , angeb racht. Das Terrain ist a u f grossen Strecken von einer

Mauer umgeben, vor welcher eine schmalere Ga rtenpartie a n g e b ra c h t ist.

Ausser dem genann ten Zugang vom Nordre Fasanvej au s befindet sich

vom Nyelandsvej aus eine besondere E in fa h rt nach der Ep idem ie ab te ilung ,

die du rc h einen hoh en Bretterzaun vollständig von dem übrigen Hospital

getrennt ist, ebenso ist du rch ein anderes besonde re s T o r Zu fah rt für

W irtschafts- und Arbeitsfuhrwerk. Von demselben Weg au s geht ferner

eine E in fa h rt na ch dem L e ich enh au s des Hospitals.

Die gesamte bebaute Bodenfläche n imm t einschl. d iverser N eb en ­

gebäude, Liegeballen u. s. w. im Ganzen 19000 m

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ein.

Die Gesam tanlagekosten für den ganzen Komplex betragen ca. 5800000 Bin.

Da m a n gleichzeitig mit der Aufführung des Hospitales die Anlage

einer Müllve rb rennung san sta lt geplant hatte, beschloss m a n , diese, wrelche

südlich des Hospitals au f der entgegengesetzten Seile des Nye land sv e j’s

gelegen ist, derartig mit den Gebäuden des Hosp itals und Versorgungs-

w7esens zu verbinden, das sich der du rc h V e rb rennung des Abfalles g ewon ­

nene Dampf zur Heizung u n d Beleuchtung der versch iedenen Gebäude des

Komplexes ve rwenden liess.

Das Hospital h a t deshalb kein besonderes Kesselhaus, so n d e rn sowohl

Damp f und wa rmes Wa sse r als auch E lek trizität w ird von der Frederiks-