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SCHWEIZER GEMEINDE 1 l 2018

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Neue Finanzierungsansätze für

eine langfristige Sicherung

Um dauerhaft ein berufskompatibles Kinderbetreuungsangebot bereitstellen zu

können, ist vor allem auf dem Land die Risikoverteilung zwischen Kindertages-

stätten und Gemeinden anzupassen: so das Fazit einer Studie der HTW Chur.

Dank der Anstossfinanzierung des Bun-

des wurde das Angebot an familiener-

gänzender Kinderbetreuung in den letz-

ten 15 Jahren stetig ausgebaut. Heute

können auch in der Schweiz Eltern vie-

lerorts auf eine funktionierende und qua-

litativ hochstehende Kita-Versorgung

zurückgreifen.Trotz dieses Erfolgs sehen

sich viele Kitas mit finanziellen Heraus-

forderungen konfrontiert. Diese rühren

einerseits daher, dass die Aufbauphase

abgeschlossen ist und somit die Bundes-

anstosssubventionen wegfallen. Ande-

rerseits wird es mit dem Übergang zum

Normalbetrieb zusehends schwieriger,

das hohe ehrenamtliche Engagement in

vielen Vereinsvorständen und oft be-

trächtliche Spendenvolumen aufrechtzu-

erhalten.

Herausforderungen auf dem Land

Im ländlichen Kontext ergeben sich zu-

sätzliche Schwierigkeiten. Sollen Kitas

eine berufskompatible Betreuungsinfra-

struktur bereitstellen, heisst dies auch

dort, ein Angebot zu schaffen, das ganz-

jährig den ganzen Arbeitstag abdeckt

und gleichzeitig flexibel entsprechend

dem effektiven Betreuungsbedarf bean-

sprucht werden kann. Ein solches Ange-

bot ist mit hohen Fixkosten verbunden