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MÜNCHEN WIRD DER DEUTSCHE BEWERBER UM DIE OLYMPISCHEN UND PARALYMPISCHEN SPIELE 2036, 2040 ODER 2044 − MIT KIEL ALS SEGELSTANDORT
Die Entscheidung für München als Bewerber fiel bereits im ersten Wahlgang − und mit 91:50 Stimmen deutlich aus. Im Kurhaus von Baden-Baden ent schieden dies am 26. September 42 olympische Sportverbände sowie das Präsidium und persönliche Mitglieder des Deutschen Olympischen Sport bundes (DOSB). 141 Stimmen waren insgesamt zu vergeben. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und DOSB-Präsident Thomas Weikert verkündeten das Ergebnis.
und dem Bundesstützpunkt bietet Kiel hervorragende Voraussetzungen.“
Landtagspräsidentin Kristina Herbst sagte: „Die Entscheidung ist eine große Chance, unsere lange olympische und maritime Tradition fortzuschreiben und zugleich ein neues Kapitel aufzu schlagen. Besonders freut mich, dass nicht nur alle Fraktionen des Schleswig Holsteinischen Landtages, sondern auch so viele Menschen in Kiel hinter der Bewerbung stehen und damit deutlich gemacht haben: Wir wollen die Olympischen und Paralympischen Spiele und wir trauen uns zu, Gastgeber für die Welt zu sein.“ Kiels Ober- bürgermeister Dr. Samet Yilmaz hob hervor, dass die Stadt „in den vergan genen Jahren mit großer Leidenschaft und viel Engagement für Olympia in Kiel gekämpft“ habe − „und jetzt ist der Traum Wirklichkeit geworden“. München tritt nach der Entscheidung von Baden-Baden als deutscher Bewerber in einen Wettstreit mit zahlreichen internationalen Kontrahenten ein. Die Spiele 2036 will das Internationale Olympische Kommitee (IOC) 2029 vergeben. Bislang hatten 1936 in Berlin und 1972 in München Olympische Sommerspiele auf deutschem Boden stattgefunden. Kiel darf sich damit Hoffnungen machen, zum dritten Mal nach 1936 und 1972 der Austragung olympischer Segelre gatten zu werden. 1972 hatten die maritimen Wettbewerbe der Münchner Spiele ebenfalls in dem weltbekannten und erprobten Revier vor Kiel-Schilksee stattgefunden. Stefan Arlt Kiel war schon 1936 und 1972 als Segelrevier dabei
Foto: Jonas Makoschey
„Die Entscheidung ist ein großer Erfolg für Kiel, für Schleswig-Holstein und für den Segelsport. Unser besonderer Dank gilt München für das Vertrauen in Kiel und die Einbindung unseres Standortes in das hervorragende Bewerbungskonzept. Viele Mitstreiter- innen und Mitstreiter haben sich in der Bewerbungsphase mit großem Engagement für Kiel eingesetzt. Ihnen allen und den Kielerinnen und Kielern, die mit ihrem Votum einen starken Rückhalt für die Bewerbung geschaffen haben, gilt unser ausdrücklicher Dank“, erklärte LSV-Präsidentin Barbara Ostmeier. „Die Entscheidung bedeutet für uns Freude und Auftrag zugleich. Olympische und Paralympische Spiele können die gesamte Bevölkerung begeistern und dem Sport weit über die Wettbewerbe hinaus neue Impulse geben. Damit diese Wirkung tatsächlich bei den Menschen ankommt, brauchen
wir schon jetzt verlässliche Rahmen bedingungen und gezielte, nachhaltige Investitionen in den Sport“, so die LSV-Präsidentin weiter. Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther war nach der Entschei dung „sehr, sehr glücklich“ und nannte diese „fantastisch. Was für ein groß artiger Erfolg und Vertrauensbeweis“, sagte er in Baden-Baden. „Wenn die deutsche Bewerbung erfolgreich ist, werden auf der Kieler Förde wieder olympische und hoffentlich auch erst mals paralympische Segelwettbewerbe ausgetragen. Mit Kiel ist der Standort gewählt, an dem der Segelsport in Deutschland zu Hause ist.“ Kiel verbinde die Erfahrung und Tradition der Olympischen Spiele von 1972 mit einer bis heute herausragenden inter nationalen Segelsportkompetenz. „Mit dem Olympiazentrum Schilksee
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LANDESSPORTVERBAND SCHLESWIG-HOLSTEIN E.V.
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