LSV-Sportforum

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SPORTFÖRDERGESETZ HAT SICH BEWÄHRT: JETZT FINANZIERUNG BEDARFSGERECHT WEITERENTWICKELN • Evaluation bestätigt Ziel- und Zweckerreichung • Organisierter Sport ist starker und verlässlicher Partner des Landes • Erfordernis auskömmlicher Finanzierung

Der Evaluierungsbericht der Landesregierung kommt zu einem klaren Ergebnis: Das 2022 in Kraft getretene Sport fördergesetz Schleswig-Holstein hat sich bewährt. Die mit dem Gesetz verfolgten Ziele und Zwecke werden erreicht. Dies hat der Landessportverband Schleswig-Holstein (LSV) in einer 92-seitigen Stellungnahme umfassend dargestellt. Einen Anpassungsbedarf am Gesetz stellt die Landesregierung nicht fest. Damit hat sich die neue gesetzliche Grundlage der Sportförderung in der Praxis bewährt. „Die Evaluation bestätigt, dass das Sportfördergesetz sich als richtige Grundlage für die Sportförderung in Schleswig Holstein bewährt hat. Es stellt die Sportförderung auf eine eigenständige und verlässliche gesetzliche Grundlage und hat mit seiner neuen Fördersystematik einen wichtigen Paradigmenwechsel vollzogen. Zugleich stärkt es die Auto nomie des organisierten Sports“, erklärt LSV-Präsidentin Barbara Ostmeier.

deutlich übersteigen. Damit bleibt die angemessene Höhe der Förderung die zentrale Zukunftsfrage.

„Die gesetzlich festgeschriebene Fördersumme stellt uns angesichts steigender Kosten, wachsender Aufgaben und Anforderungen sowie der vielfältigen Investitionsbedarfe vor große Herausforderungen. Die Sportförderung muss mit dieser Entwicklung Schritt halten, damit die vielfältige Vereins- und Verbandslandschaft in Schleswig-Holstein auch künftig stark, lebendig und leistungsfähig bleibt. Gerade mit Blick auf den bedeutsamen Wert des organisierten Sports für unser Land und besonders für das unverzichtbare ehrenamtliche Engagement gilt es, in die Strukturen zu investieren, die unseren organisierten Sport tragen und überhaupt erst möglich machen. Deshalb gilt es, die Höhe der Förderung im Rahmen der Haushaltsberatungen angemessen zu bewerten und dem Wert gerecht zu werden, den der organisierte Sport Tag für Tag für unser Land leistet“, betont LSV-Präsidentin Barbara Ostmeier. starkes Sportland“ ein. (Auf Basis eines Grundsatzbeschlusses des außerordentlichen Landessportverbandstages vom 20. Juni 2026 hatten sich der LSV und seine Mitglieds- organisationen darauf verständigt, den organisierten Sport im Vorfeld der Landtagswahl 2027 gemeinsam und geschlossen sportpolitisch zu positionieren.) Das Positionspapier bündelt die zentralen sportpolitischen Forderungen des organisierten Sports und formuliert dessen Erwartungen an die Landes politik. Der LSV sieht die Evaluation als klare Bestätigung des gemeinsamen Weges von Land und Sport. Jetzt gilt es, die erfolgreiche Partnerschaft fortzusetzen und die Sport- förderung so auszustatten, dass der organisierte Sport seine vielfältigen Aufgaben auch künftig verlässlich erfüllen kann. Damit kann das Sportland Schleswig-Holstein nach haltig weiterentwickelt werden. Darauf zahlt auch das bereits am 10. September vom LSV im Rahmen einer Presse- konferenz vorgestellte Posi tionspapier „Für mehr Spiel raum: Sieben Punkte für ein

Diese Bewertung ist eine deutliche Anerkennung der Arbeit des gesamten organisierten Sports. Barbara Ostmeier, LSV-Präsidentin

Besonders wichtig ist für den LSV die Bestätigung der starken Partnerschaft zwischen Land und organisiertem Sport. Die Landesregierung bescheinigt dem LSV, sich als „verlässlicher, zielorientierter und in seiner operativen Umsetzungskraft

beachtlicher Partner des Landes“ erwiesen zu haben. Über alle Förderzwecke hinweg wird eine umfassende und teilweise über das gesetzlich Geforderte hinausgehende Aufgaben wahrnehmung bescheinigt. „Diese Bewertung ist eine deutliche Anerkennung der Arbeit des gesamten organisierten Sports. Rund 2.500 Sportver eine und -verbände und die vielen ehrenamtlich Engagierten leisten jeden Tag einen unverzichtbaren Beitrag für Gesundheit, Bildung, Integration, Inklusion und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Der organisierte Sport ist ein starker Partner des Landes und übernimmt Verantwortung weit über den Sport hinaus“, so Ostmeier weiter. Gleichzeitig bestätigt die Evaluation eine zentrale Feststellung des LSV: Die insgesamt zur Verfügung stehenden Sport fördermittel reichen nicht aus, um die anerkannten Mehr bedarfe des organisierten Sports, insbesondere zur Umsetzung des Zukunftsplans „Sportland Schleswig- Holstein“, zu decken. Der Bericht kommt zu dem Ergebnis, dass diese Bedarfe die gesetzlich garantierte Zusatzförderung

Stefan Arlt

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LANDESSPORTVERBAND SCHLESWIG-HOLSTEIN E.V.

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