I-VO-interlinear (Stand 19.12.2023)

Korinther 13,12-13,12

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n¢piov njp²ou gen mas sg Unm¨undigen. 1 …rti …rti adv gegenw¨artig –

bl’pw bl’pomen 1 p pl ind pr a Wir gewahren 2

g‚r gƒr conj n¨amlich n n prpo (alles) in

12

di‚ di|' prpo wegen

•soptron sÂptrou gen neut sg eines Spiegel(gesetzes) –

aµnigma a°n²gmati dat neut sg gespiegeltem (Sinnbilde); 3 prÂswpon prÂswpon acc neut sg a (das) wahre Gegen¨uber, 4

tÂte tÂte adv dann

d’ d“ parti aber

prÂv prÃv prpo ja, (direkt) ins

prÂswpon prÂswpon acc neut sg b Angesicht;

ginâskw ginâskw 1 p sg ind pr a lerne erfahrend kennen ich 5

…rti …rti adv bis jetzt

m’rov m’rouv gen neut sg eines St¨uckwerks, 6

k k prpo (Gott) aus (der Perspektive)

tÂte tÂte adv dann

a prÂswpon nom neut sg b prÂswpon nom neut sg 1 od. Ahnungslosen, Unerfahrenen, Laienhaften, Unkundigen, Kindischen 2 od. Wir erblicken, Wir erkennen, Wir sehen ein, Wir ber¨ucksichtigen

3 od. in indirektem Abbild, in Anspiegelung; Erkl.: Das Wesen eines Unm¨undigen zeigt sich in erster Linie dadurch, dass der Unm¨undige noch quasi ” ausserhalb des Spieles“ steht. Er ist noch nicht selber ” Teilnah meberechtigter“. Im Spiegel schaut er gleichsam immer nur ” den Vater im Himmel“ am Werk. Dieser tut immer alles an des Unm¨undigen Statt. Er versteht noch nicht, dass mit all diesen ” Vater-Handlungen“ er selber gemeint ist. Dass Gott bzw. Christus in ihm wohnt und das ” Kind“ dadurch zum ” Manne“ gewor den ist, geht ihm noch nicht ein. Genau diese Eigenart verschwindet eines Tages. M¨undigkeit meint aber nicht einfach ” selbst¨andiges“ Entscheiden und Handeln in weltlichem Sinne, sondern die F¨ahigkeit, selber zu gewahren, was der himmlische Vater tut/denkt/f¨uhlt/spricht usw. und zeitgleich (als dessen Leib) mit dessen Wirkungen mitzufliessen (Joh. 5,19.30; Joh. 8,28). 4 od. (das) direkte Gegen¨uber, ins wahre Angesicht 5 od. gewahre erfahrend ich, erkenne ich 6 Siehe Fussnote V. 9

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