I-VO-interlinear (Stand 19.12.2023)

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1. Korinther 15,2-15,2

¸stjmi ‘st¢kate 2 p pl ind pf a standhaft geworden seid ihr 1 sâ%zw sâ%zesqe 2 p pl ind/ imper pr m/pass im Leben erhalten beibt ihr 3 –

Èv oÚ gen mas/neut sg a welches 2

di‚ di|' prpo durch

ka² ka³ conj auch

2

lÂgov lÂgw% dat mas sg Wohl-Ausdruck, (wie er)

t²v t²ni dat mas/fem/neut sg so jenem

eÐaggel²zw eÐjggelis‚mjn 1 p sg ind ao m sich wohltuend durch mich vermittelt hat 4

e° e° conj auch 5

Ñme´v Ñm´n dat pl euch,

kat’cw kat’cete 2 p pl ind pr a b verpflichtet bleibt ihr 6 –,

ktÂv ktÃv adv (3) bloss ¨ausserlich

e° e° conj (1) wenn

m¢ m£ conj (2) nicht

e°k¤$ e°k¤$ adv (4) aufs Geratewohl 7

pisteÒw pisteÒsate 2 p pl ind ao a zum Glauben gekommen seid ihr.

a oÚ (oÚ) adv b kat’cete 2 p pl imper pr a 1 od. aufgestiegen seid ihr, standgenommen habt ihr, hingestellt habt ihr (euch), aufgestellt habt ihr (euch), erhoben habt ihr (euch) 2 das meint das ” Wohlgesandte“, das sich in dynamisch g¨ottlicher Lebenskraft kundtut 3 od. wiederhergestellt werdet ihr, durchgebracht werdet ihr; gerettet, geheilt, gl¨ucklich gemacht werdet ihr; unversehrt erhalten werdet ihr 4 od. sich ” hochf¨uhrend“ durch mich erzeigt hat, sich freudebringend, frohmachend durch mich kundgetan hat bzw. ich ... durch mich kundtun liess, ich ... durch mich erzeigt habe usw. 5 od. allenfalls 6 od. euch bleibend bem¨achtigt ihr 7 od. zum Schein, un¨uberlegt; Erkl.: Mit der wesenhaften ¨Ubersetzung vom Evangelium mit ” Wohl gesandtem“ ergibt sich nun dieses Wortspiel zum ” Geratewohl“. In Joh. 5,35 wird gerade dieses Problem geschildert, dass hinsichtlich der wohlwirkenden Kraft manche sich v¨ollig un¨uberlegt, planlos nur 1ne Zeit an dem ” Schein“ der Gesalbten erg¨otzen wollten. Solche haben sich also, statt der wirksamen Wohlkraft verpflichtet zu bleiben, nur aufs Geratewohl den ” Wohlschein“ (wie eine Droge) reingezogen – in der Meinung, dadurch etwas Besonderes empfangen zu haben – oder gar ” zum Glauben gekommen“ zu sein.

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