I-VO-interlinear (Stand 19.12.2023)
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1. Korinther 15,28-15,28
lgw eµpj$ 3 p sg sbj ao2 a gesagt haben mag Er, 1
Èti Èti conj dass
pv pnta nom/acc neut pl a Alls¨amtliche
Ñpotssw Ñpottaktai 3 p sg ind pf m/pass unterstellt hat Er Sich,
d¤lov d¤lon nom neut sg b leuchtet ein 2
ktÂv ktÃv adv (Alls¨amtliche) ausserhalb 3
Á toÔ gen mas/neut sg des
Èti Èti conj :
Ñpotssw Ñpotxantov gen mas sg part ao a Unterworfen-Habenden
aÐtÂv aÐtä% dat mas/neut sg Ihm
Á t nom/acc neut pl die
pv pnta nom/acc neut pl c Alls¨amtlichen.
Ñpotssw Ñpotag¤$ 3 p sg sbj ao2 pass d f¨ugsam gemacht sind 4
Ètan Ètan conj Dann, wann
d d parti aber
aÐtÂv aÐtä% dat mas/neut sg Ihm
28
Á t nom/acc neut pl die
pv pnta nom/acc neut pl e Alls¨amtlichen,
tÂte tÂte adv erst dann
ka² ka³ conj auch
aÐtÂv aÐtÃv nom mas sg selbst
Á Á nom mas sg der
a pnta acc mas sg
b d¤lon acc mas sg
c pnta acc mas sg
d Ñpotag¤$ (Ñpotag¢) dat fem sg e pnta acc mas sg 1 z.B. Joh. 16,15: ” Alles, was der Vater hat, ist Mein; darum sagte Ich (Jesus), dass ER (der Heilige Geist) von dem Meinen nimmt und euch verk¨unden wird“, od. Joh. 17,10; Mt. 11,27 2 od. (ist) o enbar, wird klar, ist ersichtlich, wird deutlich, ist selbstverst¨andlich 3 od. (alles) jenseits 4 Erkl.: Von allem Anfang an ist mit ” Unterwerfung“ nicht eine gleichsam gewaltsame Unterjochung jedes widerwilligen Gesch¨opfes gemeint. Gott erachtet einzig das als unterworfen, was sich 100 Prozent freiwil lig, aus tiefster Sehnsucht heraus, IHM f¨ugen will. Um diese wahrhaft dem¨utige Verfassung zu erlangen, verwendet Gott das bare Gegenteil von zwanghafter Unterwerfung – die Freiheit! Gott l¨asst jedes einzelne Wesen solange kompromisslos seine eigenen Wege gehen, bis es aus tiefster eigener ¨Uberzeugung sagen kann: Ich brauche Dich, Gott, in allem und zu jeder Zeit – denn alle eigenen Wege f¨uhren nur zum Tod. Um dieses Prozesses willen muss selbst der Teufel nach tausend Jahren ” versuchsweise“ freigelassen werden (O b. 20,3).
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