I-VO-interlinear (Stand 19.12.2023)

1. Korinther 15,44-15,44

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€tim²a €tim²a# dat fem sg Zur¨ucksetzung, 1

dÂxa dÂxj$ dat fem sg a Majest¨at; 2

ge²rw ge²retai 3 p sg ind pr m/pass auferweckt wird

n n prpo in

spe²rw spe²retai 3 p sg ind pr m/pass ges¨at wird 3

ge²rw ge²retai 3 p sg ind pr m/pass auferweckt wird 5

€sq’neia €sqene²a# dat fem sg Unverm¨ogen, 4

n n prpo in

n n prpo in

dÒnamiv dun‚mei dat fem sg Verm¨ogensmacht; 6

spe²rw spe²retai 3 p sg ind pr m/pass ges¨at wird

säma säma nom neut sg b (2) Gestaltetes

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säma säma nom neut sg c (2) Gestaltetes 7

ge²rw ge²retai 3 p sg ind pr m/pass auferweckt wird

yucikÂv yucikÃn nom/acc neut sg (1) ein irdisch-sinnlich,

a dÂxj$ (dok’w) 3 p sg sbj ao a b säma acc neut sg 1 od. Entehrung, Unehre, Schmach, Verkennung, Verachtung, Geringsch¨atzung, Aberkennung, Beschimp fung, Schande, Missachtung, ¨Achtung; Erkl.: Paulus verweist mit diesem Wort ganz gezielt auf den Ster beprozess eines gottgewirkten Dienstes. Summarisch beschreibt €tim²a den Verlust aller Teilnahme an einer Staatsteilhabe, d.h. aller Anspr¨uche auf rechtlichen Schutz. Die ¨Achtung schloss die Verkannten z.B. von der Verwaltung ¨o entlicher ¨Amter aus. Auch der Entzug genossener Vorz¨uge wird damit zum Ausdruck gebracht. Fr¨uher redete man auch von ” Ehrenstrafe“ – Ehrabzug. 2 od. Herrlichkeit, Ruhm, Ansehen, Glanz; auch Beschluss, in ¨o entlichem Urteil, in gutem Ruf, in Verherrli chung 3 od. med: man s¨at sich; Erkl.: So wahr die Schrift auf der einen Seite davon zeugt, dass der himmlische Vater Jesus von den Toten auferweckt hat (Apg. 5,30), so wahr zeugte auf der anderen Seite Jesus davon, dass Er Selber Sein Leben sowohl f¨ur uns l¨asst als auch es selber wieder nimmt (Joh. 10,17-18). So d¨urfen also auch wir alle Auferstehungstexte in der sich auf uns beziehenden (r¨uckbez¨uglichen) Mediumform lesen – ” denn wie Er ist, so sind auch wir in der Welt“ (1. Joh. 4,17). Wir s¨aen uns selber, und wir auferstehen ” selber“ – bei dem Schall der letzten Posaune. 4 od. Schwachheit, Krankheit, D¨urftigkeit, Armut, Mattigkeit, Kraftlosigkeit, Ohnmacht 5 od. med: man aufersteht f¨ur sich 6 od. Vollgewalt, Wunderkraft, Heilsf¨ahigkeit, Tatkraft, Gewandtheit, Wirksamkeit, Energie, Bef¨ahigung, Ein fluss, Geltung, Kraft, F¨ahigkeit aufzurichten, wirksamer Energie, Geschicklichkeit, Streitmacht, Bedeutung, Ansehen, Hegemonie (=Vorherrschaft), Heilskr¨aften, St¨arke, Talent usw.; auch eine Bezeichnung f¨ur Hilfs mittel, Hilfsquellen, G¨uter-Quellen; Erkl.: Unbedingt zu beachten ist die Tatsache, dass all diese Attribute nicht erst nach unserem leiblichen Tod eintreten bzw. erlangbar sind. So wahr Paulus (in Vers 31) bezeugt hat, dass er t¨aglich (zu jeder Tageszeit) stirbt, so wahr gelten alle diese Vorrechte und F¨ahigkeiten (Attribu te) schon im Hier und Jetzt – t¨aglich, st¨undlich, min¨utlich, sek¨undlich – so wir in unseren Sterbeprozessen (Leiden) nur glaubend diesen hier bezeugten Auferstehungs-Prinzipien verpflichtet bleiben/leben. 7 od. Leibhaftes; a. ¨U. Leib, K¨orper säma acc neut sg c

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