I-VO-interlinear (Stand 19.12.2023)
2. Korinther 5,18-5,19
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parrcomai par¤lqen 3 p sg ind ao2 (dep) a hat weitergehend beseitigt Er! 1
g²nomai ggonen 3 p sg ind pf2 (dep) a zum Dasein gebracht hat Er 2
°doÒ °doÓ interj Siehe,
kainÂv kain acc neut pl a nie Dagewesene! 3
Á t nom/acc neut pl Die
d d parti aber
pv pnta nom/acc neut pl b Alls¨amtlichen
k k prpo sind Ausfluss autoÔ autä% dat mas sg mit Sich Selbst
18
katallssw katallxantov gen mas sg part ao a ausgetauscht Habenden 4
Á toÔ gen mas/neut sg des di di prpo vermittelst
qeÂv qeoÔ
Á toÔ gen mas/neut sg des
¡me´v ¡mv
gen mas sg Gottes,
acc pl uns
d²dwmi dÂntov gen mas sg part ao2 a erteilt Habenden 5
CristÂv CristoÔ gen mas sg Christus,
ka² ka³ conj (des) auch
¡me´v ¡m´n
Á t£n acc fem sg die
dat pl uns
diakon²a diakon²an acc fem sg Beauftragung 6
katallag¢ katallag¤v gen fem sg Ausgleichung. 7
Á t¤v gen fem sg der
áv áv adv/conj Wie (es ja feststeht),
Èti Èti conj dass
19
e°m² §n 3 p sg ind impf a Sich ereignete 8
kÂsmov kÂsmon acc mas sg (den) Kosmos 9
qeÂv qeÃv nom mas sg Gott
n n prpo in
CristÂv Cristä% dat mas sg Christus,
a kain nom neut pl b pnta acc mas sg 1 od. hat vorbeigehen lassen Er! hat (nur) durchwandert Er! hat ¨uberholt Er! hat ¨ubertro en Er! 2 od. hat entstehen lassen Er, hat hervorgebracht Er 3 od. ungew¨ohnlich Neuartige, v¨ollig Unbekannte, unerwartet Aussergew¨ohnliche 4 od. vers¨ohnt Habenden 5 od. ¨ubergeben Habenden, gegeben Habenden 6 od. Ausf¨uhrung, Bedienung, Dienstleistung, Durchf¨uhrung 7 od. Auswechslung; a. ¨U. Vers¨ohnung; Erkl.: Gott suchte uns durch ” Seinen“ stellvertretenden Kreuzestod in erster Linie von der ewigen Verwechslung zu erl¨osen, dass wir es ” Nonstop“ mit einem unvers¨ohnlich zornigen Gott zu tun haben, den wir mit allen nur m¨oglichen Mitteln bes¨anftigen m¨ussen. Denn so gewiss man auf der einen Seite Naturgesetze nicht mit ” religi¨osen Mitteln/Opfern“ f¨ur sich ” gn¨adig stimmen“ kann, so kann man Gott auf der andern Seite nicht durch ” menschliche Bosheiten und Verfehlungen“ un- vers¨ohnlich stimmen. R¨om. 5,8: ” Gott erwies daher Seine Liebe zu uns darin, dass (Er in) Christus f¨ur uns gestorben ist, als wir noch Feinde/S¨under waren “ (Joh. 3,16). Jesus sagte in Mt. 5,45: ” Denn Gott l¨asst Seine Sonne aufgehen ¨uber B ¨OSE und Gute und l¨asst regnen ¨uber Gerechte und UNGERECHTE. Gott kann sehr wohl zornig sein, und es ist schrecklich, in die H¨ande des lebendigen Gottes zu fallen (He- br. 10,31), doch von Seiten Gottes sieht ” Sein Zorn“ ganz anders aus als wir denken. Gottes unnachgiebige Sch¨opfungsgesetze verdeutlichen es am besten, wie es ist: Sie kennen keine ” G¨unstlinge“; sie schlagen ” hundert Prozent neutrisch“, aber gerade deshalb ” gnadenlos“ zu. Diese Gnadenlosigkeit ist jedoch, wie gesagt, v¨ollig ” emotionslos“. Wir aber erfahren sie als ” erbarmungslos, als hartherzig, als unvers¨ohnlich“. Dabei tun sie nur, was sie tun m¨ussen. Genauso bei Gott. Schon immer war Sein Herz ” allvers¨ohnend“ – noch nie aber ” gerichtslos“, noch nie ” billig“. Schon immer liebte Er uns ” zielorientiert“: ” Gott will, dass ALLE Menschen gerettet werden ...“. Er war uns noch nie feindlich gesinnt (1. Tim. 2,4). 8 od. war 9 od. den Erdkreis, die Gesamtheit aller Gesch¨opfe, die Gesamt-Ordnung, die ganze Sch¨opfung (R¨om. 8,19 )
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