I-VO-interlinear (Stand 19.12.2023)
Galater 2,17-2,17
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➄❦ ➄①
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(94) gen sg (des) Glaubens 1
(42) gen pl genauer Einhaltungen
(916) prpo ausgrund
(1613) parti nicht
(9142) conj und
(250) gen mas Christi
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♦Ð ♦Ð
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➄❦ ➄①
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(42) gen pl getreuer Ausf¨uhrungen 2
(1613) parti nicht
(65) gen mas sg (des) Gesetzes
(916) prpo ausgrund
(1297) conj Denn
(65) gen mas sg (des) Gesetzes.
❞✐❦❛✐➶✇ ❞✐❦❛✐✇q➣s❡t❛✐
♣❸✈ ♣❸s❛
s❶r① s❶r①✳ (26) nom sg Fleisch.
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(2) 3 p sg ind fut pass besser gemacht werden wird 3
(46) nom fem sg irgendeine Art von 4
(507) conj Wenn
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③❥t➆✇ ③❥t♦Ô♥t❡✈
➄♥ ➄♥
❞➆ ❞➇
(2) inf ao pass gerecht gemacht zu werden 5
(2757) prpo infolge von
(10) nom mas pl part pr a als danach Trachtende
(2801) parti also wirklich
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❛Ðt➶✈ ❛Ðt♦➩
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❡Ñr➨s❦✇ ❡Ñr➆q❥♠❡♥
❈r✐st➶✈ ❈r✐stä✪ (102) dat Christus,
(11) nom mas pl a als S¨under,
(85) nom mas pl selbst
(9142) conj auch
(1) 1 p pl ind ao pass dann entdeckt worden sind wir
♠➣ ♠↔
❞✐❶❦♦♥♦✈ ❞✐❶❦♦♥♦✈ (15) nom mas sg Diener“,
⑩♠❛rt➨❛ ⑩♠❛rt➨❛✈ (31) gen sg b
❈r✐st➶✈ ❈r✐st➹✈
❻r❛ ❻r❛
(1043) conj nicht
(112) nom Christus,
(3) parti nicht wahr? (W¨urde)
als ein
S¨unde -
”
a ⑩♠❛rt✇❧♦➨
b ⑩♠❛rt➨❛✈
(1) vo mas pl (Ja 4,8) (27) acc pl 1 od. der Treue, Zuverl¨assigkeit, des Vertrauens, des Beweises, der Beglaubigung Christi usw. Gemeint ist also nicht ” unser “ Glaube etc. ” an“ Christus, sondern ” Sein Glaube“, ” Seine Treue“, ” Seine Kraft“ usw. ” in“ und ” durch“ uns. Wir sollen nicht bloss juristisch gerechtfertigt, sondern auch ganz praktisch gerechtgemacht - recht gebessert sein. 2 od. Werken; ” ergon“ umfasst jede Art von Handlungen, sei dies eine Tat, eine Unternehmung, ein Kunstwerk oder ein Erfolg etc. Daher sollte man, statt einschl¨agig mit ” Werk“ zu ¨ubersetzen, dessen eigentlich zum Text geh¨origen Inhalt genauer umschreiben. Ein ” Werk“ des Gesetzes ist z. B. ” das peinlich genaue Einhalten“ oder ” das krampfhaft versuchte Umsetzen“ des Gesetzes usf. 3 od. gerecht gemacht; gerecht erachtet blieben wir, recht und gerecht erkannt w¨urden wir, a. ¨U. gerechtfer tigt werden wir 4 w¨ortl. alle; jede Art 5 Merke: Wir Christen sind seit M. Luther fast nur noch an einer juristischen Gerechtsprechung interessiert, die uns, v¨ollig unabh¨angig von unserem guten oder schlechten Wandel, gew¨ahrt werden soll. Doch bei Gott geht es in erster Linie darum, dass Er uns ganz handfest und praktisch bessern, d. h. gerecht machen will, bis hinein ins praktische Himmelreich auf Erden. Die juristische Rechtfertigung, um die wir so hart k¨ampfen, ist bei Gott seit Jesu Kreuzestod eine Selbstverst¨andlichkeit f¨ur alle Menschen und nicht bloss f¨ur Christen allein (1. Joh. 2,2). Das ist ja gerade die frohe Botschaft. Doch nur wer sich durch Gott selber zur ganz praktischen Gerechtigkeit heiligen l¨asst, dem wird auch die geschenkte juristische Gerechtigkeit etwas n¨utzen.
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